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Obwohl strenge Grenzwerte existieren, können Batterien noch immer zu viele schädliche Inhaltsstoffe enthalten. Für Kontrollen auf tatsächliche Schwermetallgehalte hat ein Forschungsteam der Empa eine Methode entwickelt, um Analysen der Schwermetalle Quecksilber, Blei und Cadmium an diversen Batterietypen durchführen zu können.
Beim Unternehmen Gestalt Robotics wurde mit „LaboratorySYS“ eine flexible und adaptive Plattform für die Laborautomatisierung entwickelt. Das System ist mit verschiedenen KI-Skills ausgestattet, intuitiv bedienbar und vereinfacht Standardprozesse im Labor.
Um Umweltanforderungen zu erfüllen, müssen Quecksilber-haltige Rauchgase aus industriellen Prozessen gereinigt werden. Über die Bestimmung verbleibender Restgehalte kann beurteilt werden, wie effektiv die angewendeten Reinigungsprozesse sind und ob ggf. weitere Maßnahmen erforderlich sind. Zwei Autoren erläutern das Prinzip der Rauchgasreinigung und beschreiben ein Verfahren zur Bestimmung von Quecksilber-Restgehalten in Rauchgas.
Die Ohaus Corporation hat die Markteinführung der Laborwaagenserie “ADVENTURER Semi-Micro“ mit verschiedenen Wägemodi und zusätzlichen Funktionen bekannt gegeben.
Mikrobiologen und Biophysiker der Universität Bonn haben eine Methode entwickelt, die das Hochdurchsatzverfahren von Zellbeobachtungen mit Fluoreszenzmikroskopie um das Fünffache beschleunigt. So könnten auch Einblicke in bisher unbekannte Zellabläufe möglich werden.
Zwei Messen, ein Ort: Auf dem Münchner Messegelände finden vom 9. bis 12. April 2024 die Analytica, Weltleitmesse für Labortechnik, Analytik und Biotechnologie, und die Ceramitec, Weltleitmesse für die Keramikindustrie, parallel auf dem Münchner Messegelände statt.
Nach aktuellem Stand der Wissenschaft ist die Konzentration von Mikroplastik in Flusssedimenten deutlich höher als im Wasser. Forschende der Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG) haben jetzt Daten zur Verteilung von Mikroplastik in Flüssen neu bewertet. Die Ergebnisse dieser Studie widerlegen die ursprüngliche Annahme und relativieren damit die Funktion der Flusssedimente als Mikroplastik-Senke.
Das Kabelbakterium Electronema ist die Mikrobe des Jahres 2024. Eine Besonderheit ist ihre Fähigkeit, Strom leiten zu können. Die Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie (VAAM) ernennt mit Electronema erstmals eine Bakterienart zur Mikrobe des Jahres, für deren vollständige Beschreibung die Reinkultur noch fehlt.
Mikroben bewegen sich zwischen den marinen und den atmosphärischen Ökosystemen, also Meer sowie Luft und Niederschlägen, hin und her. Forschungsteams haben hierzu Untersuchungen in verschiedenen Ökosystemen durchgeführt.
Ein gemeinsames Forschungsprojekt der Universität Düsseldorf, der RWTH Aachen und des Forschungszentrums Jülich zielt auf die Nettoreduzierung des Treibhausgases Kohlendioxid in der Atmosphäre ab.
In einem groß angelegten Verbundprojekt entwickeln Forschende und Partner aus Industrieunternehmen eine vollständige Prozesskette, um gebrauchte Batterien effizienter zu verwerten, indem sie die aktiven Komponenten funktionserhaltend zurückgewinnen.
Professor Dr. Harald Gröger von der Universität Bielefeld ist nach Universitätsangaben Pionier auf dem Gebiet der sog. chemoenzymatischen Ein-Topf-Synthese. Das Konzept beschreibt die Durchführung mehrerer Reaktionen ohne Trennschritte in einem Reaktor, bei der konventionelle Chemokatalysatoren und umweltfreundliche Biokatalysatoren (Enzyme) kombiniert werden.
Zahlreiche Enzyme können und könnten Kunststoff abbauen. Doch was im Laborexperiment funktioniert, lässt sich nicht immer im großen Maßstab umsetzen. Eine Studie zeigt am Beispiel von vier Enzymen, welche Standards Laborexperimente erfüllen sollten, damit Ergebnisse besser vergleichbar sind und erfolgsversprechende Ansätze rascher identifiziert werden können.
Forschende des Leibniz-Instituts DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen GmbH und der Technischen Universität Braunschweig haben in Zusammenarbeit mit der Universität Wien und der University of Wisconsin, USA, eine umfangreiche Studie zu Mikroorganismen in der Umwelt durchgeführt.
Neue, synthetische Stoffwechselwege zur CO2-Fixierung könnten zukünftig nicht nur dazu beitragen, den CO2-Gehalt der Atmosphäre zu senken. Eine Studie zeigt auf, wie CO2 über das Zwischenprodukt Formiat zu einem industriellen Wertstoff werden kann.
Trinkwasser, Abwasser, Klärschlamm, Gewässer, Reinstwasser: Zum Feststellen der Wasserqualität bei der Aufbereitung und in Anlagen sowie für Gewässer-Untersuchungen in der Umwelt sind geeignete Methoden, Mess- und Analysegeräte erforderlich. Auch die richtige Durchführung von Probenahme, Probentransport und Probenvorbereitung spielt eine zentrale Rolle für korrekte Analysenergebnisse.