Für Abfälle und Böden

Portables RFA-Spektrometer

Für ICP-OES-Laboranalysen muss die Probe nach der Probennahme vor Ort ins Labor gebracht werden, wo sie höchstwahrscheinlich in eine Warteschlange gestellt wird. Diese Methode erfordert außerdem eine umfassende Probenvorbereitung, die den Vorgang um Stunden verlängert und Chemikalien, wie z.B. Säuren, benötigt. Wenn die Analysenergebnisse nicht aussagekräftig genug sind, müssen eventuell weitere Proben genommen und analysiert werden, wodurch sich die Analysedauer weiter erhöht.

ED-RFA-Spektrometer

Das alternative Verfahren der energiedispersiven Röntgenfluoreszenz (ED-RFA) ermöglicht Analysen in Laborqualität vor Ort und erfordert eine minimale Probenvorbereitung. Sie bietet genaue Analysen für Elemente von der Ordnungszahl 11 (Natrium) bis zur Ordnungszahl 92 (Uran). Im Vergleich zur RFA-Laboranalyse von gepresstem Pulver können nun Proben, die als Pulverschüttung vorbereitet werden, einfach in RFA-Probenbechern vor Ort analysiert werden, und dies mit hoher Präzision und Genauigkeit.

Das Verfahren der ED-RFA ist dabei unter anderem in den Normen „DIN EN 16424:2015-03: Charakterisierung von Abfällen – Screening-Verfahren zur Bestimmung der elementaren Zusammensetzung mit tragbaren Röntgenfluoreszenzspektrometern; Deutsche Fassung EN 16424:2014“ und „DIN EN 15309:2007-08: Charakterisierung von Abfällen und Böden – Bestimmung der elementaren Zusammensetzung durch Röntgenfluoreszenz-Analyse; Deutsche Fassung EN 15309:2007“ beschrieben. Zusätzlich gibt die DIN EN 15309:2007-08 auch noch Hinweise zur Probenpräparation.

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