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Artikel und Hintergründe zum Thema

Messtechnik für Labor und Umwelt

Melanie Steinbeck,

Endress+Hauser zeigt Lösungen für Wasser und Abwasser

Gesetzliche Vorgaben, verschärfte Qualitätsstandards und ambitionierte Umweltziele erhöhen den Investitions- und Modernisierungsdruck in der Wasser-, Abwasser- und Abfallwirtschaft deutlich – insbesondere durch die novellierte Kommunale Abwasserrichtlinie (KARL), die EU-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) sowie verschärfte Anforderungen an die Trinkwasserqualität im Zuge europäischer und nationaler Regelwerke. Sowohl in der Abwasserbehandlung als auch in der Trinkwasseraufbereitung steigen die Anforderungen an Reinigung, Überwachung, Ressourcenschutz und Energieeffizienz.

Spektrometer Memosens Wave CAS80E © Endress+Hauser

Um diese Vorgaben wirtschaftlich und technisch sicher umzusetzen, braucht es durchgängige, verlässliche Prozessdaten und transparente Anlagenzustände. Genau hier setzt Endress+Hauser an: Vom 4. bis 7. Mai 2026 (Stand C1.451) zeigt das Unternehmen auf der IFAT in München  Messtechniklösungen, die relevante Parameter präzise erfassen, die Einhaltung von Grenzwerten unterstützen und eine effiziente, regelkonforme Betriebsführung ermöglichen.

Messtechnik für strengere Umweltanforderungen

Die mit KARL verpflichtende vierte Reinigungsstufe stellt viele Kläranlagen vor neue Aufgaben: Stickstoff- und Phosphorgrenzwerte werden verschärft, Spurenstoffe sollen deutlich reduziert werden.

„Nur wenn Nährstoffe und Mikroschadstoffe zuverlässig erfasst werden, können Gewässer geschützt und Wasserressourcen langfristig gesichert werden“, sagt Christian Gutknecht, Industry Manager bei Endress+Hauser Deutschland. „Das ist nicht nur eine Frage der Abwasserbehandlung, sondern auch eine Frage des Gewässerschutzes.“

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Messlösungen am Stand:

  • Memosens Wave CAS80E: Spektrometer zur Echtzeitmessung von Nitrat, Trübung, TOCeq oder SAK254 direkt im Prozess.
  • CYR51 Wischer: Garantiert dauerhaft stabile Messwerte bei minimalem Wartungsaufwand.

Regenüberlaufbecken als Themenschwerpunkt

Zunehmende Starkregenereignisse belasten Kläranlagen und Trinkwasserressourcen. Endress+Hauser zeigt hierfür eine Lösung zur kontinuierlichen Füllstandsmessung und intuitiven Steuerung:

  • Micropilot FMR20B: Radarsensor für präzise Pegelmessung
  • FlexView FMA90: Steuereinheit für einfache Bedienung
  • Energieeffizienz als Schlüssel zu nachhaltiger Wasserinfrastruktur

„Echtzeitmesswerte schaffen Transparenz im Prozess und eröffnen konkrete Einsparpotenziale“, erklärt Christian Gutknecht. „Energie- und Chemikalieneinsatz werden reduziert, gleichzeitig sinken durch einen höheren Trockensubstanzgehalt im Schlamm die Transport- und Entsorgungskosten.“

Gezeigte Lösungen:

  • Proline Teqwave MW 300: Inline-Feststoffgehaltsmessgerät mit Mikrowellentechnologie – vom Primärschlamm bis zum entwässerten Schlamm.
  • Proline Promag W 400: Magnetisch-induktives Durchflussmessgerät ohne Ein- und Auslaufstrecken, bidirektional, unabhängig von Druck, Dichte, Temperatur und Viskosität.

Produktneuheit für die biologische Reinigungsstufe

Erstmals auf der IFAT vorgestellt wird die ionensensitive Sonde CAS41E Memosens ISE, die eine besonders schnelle und einfach zu handhabende Messung von Ammonium und Nitrat ermöglicht. Diese Messgrößen dienen nicht nur der Reinigungsleistung, sondern sind auch das Bindeglied zwischen energieoptimiertem Anlagenbetrieb und dem nachhaltigen Schutz von Grund- und Trinkwasser.

Quelle: Endress+Hauser

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