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Zell- und Mikrobiologie
Induzierte neurale Stammzellen können chronische Gewebeschädigungen im zentralen Nervensystem bei Mäusen reparieren. Forschende aus Cambridge und Innsbruck sehen in der Transplantation dieser Zellen einen möglichen Therapieansatz für fortschreitende Multiple Sklerose.
mehr...Ein Forschungsteam aus Bochum und Hannover weist erstmals nach, dass sich das Hepatitis E-Virus auch in Nierenzellen repliziert. Die Studie wirft neue Fragen zur Therapieeffizienz auf.
mehr...Forschende entdecken, dass bestimmte Darmbakterien sogenannte Sphingolipide produzieren, die den Wirt vor Krankheitserregern schützen. Neue Einblicke in den Infektionsschutz durch das Mikrobiom.
mehr...Forschende haben den PelBC-Exportkomplex von "Pseudomonas aeruginosa" mittels Kryo-Elektronenmikroskopie (Kryo-EM) analysiert. Die Ergebnisse eröffnen neue Ansätze zur gezielten Hemmung der Biofilmbildung.
mehr...Forschende simulieren Bedingungen der Urerde und zeigen: Methanogene Archaeen wachsen mit Wasserstoff aus „Chemical Gardens“. Spannende Einblicke in den Ursprung des Lebens.
mehr...Ein internationales Forschungsteam entdeckt mit Saarvienin A ein neuartiges Glykopeptid-Antibiotikum. Der Wirkstoff zeigt starke Aktivität gegen resistente Erreger wie Methicillin-resistenten Staphylococcus aureus (MRSA) und Vancomycin-resistente Enterokokken (VRE).
mehr...Forschende identifizieren eine Gruppe von Nervenzellen, die durch Leptin das Essverhalten regulieren und Fettleibigkeit begünstigen – ein möglicher Ansatz für neue Therapien gegen Übergewicht.
mehr...Daniel Gerlich, Senior Group Leader am IMBA, erhält den diesjährigen Erwin-Schrödinger-Preis, eine der höchsten Auszeichnungen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.
mehr...Was macht eigentlich ein SLC? SLC-Transporter sind vielseitig – und bislang kaum verstanden. Ein internationales Forschungsteam um Giulio Superti-Furga bringt nun Licht ins Dunkel: Vier Studien zeigen, welche Rolle SLCs im Stoffwechsel, in genetischen Netzwerken und beim Protein-Handling spielen – und liefern eine wertvolle Datenbasis für die Forschung.
mehr...Salmonellen umgehen die körpereigene Eisenentzug-Strategie, indem sie gezielt eisenreiche Makrophagen in der Milz aufsuchen und sich dort vermehren. Diese Erkenntnis hilft, Infektionen gezielter zu bekämpfen.
mehr...Empa-Forschende haben ein neuartiges, lebendes Material auf Basis von Pilzmycel entwickelt. Es ist reißfest, biologisch abbaubar, essbar – und kommt ganz ohne chemische Verarbeitung aus. Es könnte in Bereichen wie Lebensmittelindustrie, Kosmetik und nachhaltiger Elektronik zum Einsatz kommen.
mehr...Pflanzen wissen sich gegen pathogene Mikroorganismen zu wehren. Die Schädlinge wiederum haben Antennen für diese Abwehrmechanismen. Forschende haben nun neue Einblicke gewonnen, wie das funktioniert.
mehr...Forschende des HIPS haben den Wirkmechanismus einer Naturstoffklasse aufgeklärt, die gleich an mehreren Stellen des Bakteriums angreift. Die Chlorotonile destabilisieren die Zellmembran und blockieren essenzielle Enzyme – ein vielversprechender Ansatz im Kampf gegen multiresistente Erreger.
mehr...Im Laufe der Evolution haben Bakterien eine Vielzahl an Strategien entwickelt, um sich vor Bedrohungen zu schützen.
mehr...Die Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie (VAAM) hat eine Mikrobe von hoher industrieller Bedeutung zur Mikrobe des Jahres benannt: Corynebacterium glutamicum.
mehr...Forschende zeigen, dass Bakterien eine Art Nano-Harpune aktivieren, wenn ihre Zellhülle beschädigt wird. Diese Entdeckung gibt neue Einblicke in bakterielle Abwehrstrategien.
mehr...Ohne Tierversuche: Der Syphilis-Erreger Treponema pallidum lässt sich jetzt in Zellkulturen vermehren. Das Leibniz-Institut DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen hat den Erreger in seine Sammlung aufgenommen und stellt ihn nun Forschenden in aller Welt zur Verfügung.
mehr...Peter aus der Nähe von Darmstadt erkrankte mit zwölf Jahren an Krebs. Unter Zeitdruck suchten Heidelberger Forscher nach einem Medikament für ihn - mit Hilfe von im Labor gezüchteten Minitumoren.
mehr...Ähnlich einer kleinen Schnittverletzung, die nach kurzer Zeit wieder verheilt, erleiden einzelne Zellen in unserem Körper täglich „Wunden“ an ihrer Hülle, der Zellmembran, und müssen diese wieder verschließen. Welche Mechanismen in der Zelle ablaufen zeigen Forschende der Universität Münster.
mehr...Ein oft übersehener Mechanismus der Genregulierung könnte für den Misserfolg von Antimykotika in der Klinik verantwortlich sein. Dies hat nun ein deutsch-österreichisches Forschungsteam unter Leitung des Leibniz-Instituts für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie – Hans-Knöll-Institut (Leibniz-HKI) herausgefunden.
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