
Immunabwehrprozesse in Pflanzen untersucht
Ein internationales Forscherteam hat das NLR-Repertoire einer Pflanze zusammengestellt und trägt mit seiner Studie zum Verständnis des pflanzlichen Immunsystems bei.

Ein internationales Forscherteam hat das NLR-Repertoire einer Pflanze zusammengestellt und trägt mit seiner Studie zum Verständnis des pflanzlichen Immunsystems bei.
Flexible, interaktive Robotertechnik
Theranostische Nanopartikel am Point-of-Care automatisiert herstellen – das könnte der flexible Roboter aus dem Verbundprojekt APRONA künftig ermöglichen.

Crispr-Methode weiterentwickelt
Forschende der ETH Zürich haben die Crispr/Cas-Methode weiterentwickelt. Mit ihr ist es möglich, mehrere Gene in einer Zelle gleichzeitig zu verändern.

Phosphonamidat-verknüpfte Wirkstofftransporter
Ein neu entwickeltes Verfahren wandelt Proteine und Antikörper in Wirkstofftransporter um, mit denen Tumorzellen aufgefunden und abgetötet werden können. Die Entwickler sehen ein großes Potenzial in der Technologie, um wirksamere Antibody-Drug-Conjugates (ADCs) zu entwickeln.

Für 30,25 Millionen Euro hat das schwedische Biotechnologie-Unternehmen Cellink das Freiburger Start-up Cytena übernommen.

Wie Wasserstoff produzierende Enzyme, die sogenannten Hydrogenasen, während ihrer Biosynthese aktiviert werden, hat ein Team der Ruhr-Universität Bochum und der University of Oxford herausgefunden. Sie zeigten, wie der Kofaktor – ein Teil des aktiven Zentrums und zugleich das Herzstück des Enzyms – ins Innere eingeschleust wird.

Für die wirtschaftliche Nutzung biologischer Sensoren wird am Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA eine Technologie entwickelt, die automatisiert zellbasierte Biosensoren produziert. Solche Sensoren könnten Maschinen beispielsweise einen Geruchssinn verleihen.

Forscher haben ein Verfahren entwickelt, mit dem sich unter Verwendung von Hydrogelen und künstlicher DNA Nanopartikel kontrolliert freisetzen lassen.

Nachhaltige Verpackungslösungen
Umweltprobleme und kommende Verbote von Einwegprodukten setzen Hersteller zunehmend unter Druck, innovative Verpackungslösungen zu entwickeln. Bio-abbaubare und kompostierbare Barrierematerialien, mit denen bioabbaubare Kunststoffverpackungen veredelt werden, kommen hier ins Spiel.

Systeme stabil halten mit Ansatz aus...
ETH-Forschende haben mittels synthetischer Biologie einen integrierenden Feedback-Mechanismus von Grund auf neu entwickelt und als künstliches Gen-Netzwerk in eine lebende Zelle eingebaut. Hilfreich kann das für die Zelltherapie in der Medizin und für die Biotechnologie sein.

Modifiziert und biotechnologisch hergestellt
Biotechnologen der Goethe-Uni haben eine robuste und effiziente Methode zur Produktion neuer Peptid-Wirkstoffe entwickelt.

Die Max-Planck-Gesellschaft möchte die Expertise ihrer Wissenschaftler in die wissenschaftliche und gesellschaftliche Debatte einbringen. In einem Positionspapier hat sie deshalb ihren Standpunkt zur Genom-Editierung formuliert.

Forscherinnen und Forscher des PEI haben ein mathematisches Modell entwickelt, mit dem eine präzisere Vorhersage und eine verbesserte Ausbeute bei der biotechnologischen Proteinsynthese in Wirtsorganismen möglich ist. Das neue Verfahren bietet vielfältige biotechnologische Anwendungsmöglichkeiten, u.a. in der Impfstoffentwicklung.

In einem neuen Zellkultur-Test kombinierten ETH-Forschende Embryonalzellen mit Leberzellen. Damit können sie bei der Entwicklung neuer Medikamente eine schädliche Wirkung auf Embryonen frühzeitig erkennen.

Biochemiker haben durch Ausschalten einer RNA wärmeverträgliche Kartoffelpflanzen erzeugt.

Gentechnisch veränderte Abwehrzellen können Darmkrebszellen erfolgreich zerstören. Das zeigen Wissenschaftler des Deutschen Krebskonsortiums (DKTK) am Georg-Speyer-Haus in Frankfurt erstmals in Mini-Tumoren aus dem Labor.

ETH-Forscher haben menschlichen Zellen zwei Rechenkerne eingebaut, die auf dem Crispr/Cas -System beruhen. Damit haben sie einen großen Schritt hin zu einem leistungsfähigen Zellcomputer gemacht, der in Diagnostik und Therapie zum Einsatz kommen könnte.

Wissenschaftlern der Universität Leipzig ist ein wichtiger Schritt in der grünen Biotechnologie gelungen. Die Forscher fanden einen neuen, eleganten Weg, um einen Stärkeersatz für die Biotechnologie mit Hilfe der Photosynthese zu gewinnen, ohne dabei Biomasse bilden zu müssen.

ETH-Wissenschaftler haben eine neue Methode entwickelt, mit der sie das erste vollständig künstliche Genom eines Bakteriums erzeugten.

„Stoffkreisläufe biobasiert schließen“ – darum drehte sich das dritte Forum der Reihe „Bio.Innovationen.Stärken.“ der hessischen Wirtschaftsfördergesellschaft Hessen Trade & Invest am 26. März im südhessischen Zwingenberg. Gastgeber war die Brain AG.