Internet-Schaufenster

BUNDESANSTALT FÜR ARBEITSSCHUTZ UND ARBEITSMEDIZIN (BAuA)

Bild 1: Die Startseite der BAuA.

E-Mail: poststelle@baua.bund.de
Heute steht die Homepage der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin – im Folgenden kurz BAuA genannt – im Mittelpunkt des Internet-Schaufensters. Sie ist eine nicht rechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts mit Sitz in Dortmund und untersteht dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales, das sie in allen Fragen von Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit und der menschengerechten Gestaltung der Arbeitsbedingungen berät. Das Aufgabenspektrum reicht von der Politikberatung über die Wahrnehmung hoheitlicher Aufgaben und den Transfer in die betriebliche Praxis bis hin zur Bildungs- und Vermittlungsarbeit der Deutschen Arbeitsschutzausstellung (DASA). Die DASA hat auch eine eigene Homepage (www.dasa-dortmund.de), auf der man sich über Führungen und Programme direkt informieren kann.

Wir wollen uns im Folgenden ausschließlich mit der sehr umfangreichen Homepage der BAuA beschäftigen, die in deutscher und englischer Sprache verfügbar ist (Bild 1). Das Layout ist eher puristisch gehalten und es dominieren Texte, die teilweise recht bürokratisch klingen, was aber bei der Internetseite einer Behörde wohl unvermeidlich ist.

Um die vielfältigen Inhalte der Seite zu erschließen, kann man entweder die Aufklappmenüs auf der linken Seite oder die Volltextsuche oben rechts benutzen. Hilfreich ist hier, direkt mit der erweiterten Suche einzusteigen, wo Inhalte zeitlich und thematisch eingegrenzt werden können. Nützlich ist auch das Inhaltsverzeichnis der Seite, das man neben dem Login unterhalb der beiden Links „Hilfe“ und „Kontakt“ findet. Vorbildlich ist die Seite „Hilfe“, auf der genau erklärt wird, welche Symbole verwendet werden, welche Browser benutzt werden können, welche Suchoptionen möglich sind, usw. Hier erfährt man auch, dass die Seiten komplett barrierefrei im Rahmen der rechtlichen Vorschriften gestaltet sind. Rechts oben lässt sich die Schriftgröße in mehreren Stufen über die Symbole „-A“ und „+A“ verkleinern bzw. vergrößern, damit jeder die für ihn optimale Schriftgröße einstellen kann.

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Wenden wir uns nun einigen ausgewählten Inhalten zu. Unter „Aktuelles und Termine“ steht eine chronologische Auflistung aller neu veröffentlichten Inhalte der letzten Monate zur Verfügung. Das können beispielsweise Pressemeldungen, Fachpublikationen, Technische Regeln oder Ausschreibungen sein. Um immer aktuell informiert zu sein, kann man sich kostenlos per E-Mail über Updates informieren lassen oder verschiedene RSS-Feeds nutzen.

Wer neun Minuten Zeit investieren will, der sollte sich unter „Über die BAuA -> Imagefilm“ ein qualitativ hochwertiges und gut gemachtes Video ansehen, das die Aufgaben und die Gliederung der einzelnen Fachbereiche der BAuA kurz und anschaulich beschreibt. Wer es genauer wissen will, der kann natürlich auch die umfangreichen Texte in dieser Rubrik zu Aufgaben, Organisation, Leitbild, Forschungsprogramm und vieles mehr studieren.

Der nächste Menüpunkt „Themen von A-Z“ ist sicher auch ein guter Einstiegspunkt, da hier Inhalte nach Themen zusammengestellt wurden. Über den Link „Gefahrstoffe“ kommt man beispielsweise auf der nächsten Seite zu einer Übersicht aller aktuellen Technischen Regeln für Gefahrstoffe (TRGS) im PDF-Format. Der Link „Biologische Arbeitsstoffe“ führt zu einer Liste aller Technischen Regeln für Biologische Arbeitsstoffe (TRBA), die ebenfalls im PDF-Format zur Verfügung stehen. Darüber hinaus gibt es hier auch umfangreiche, fundierte Zusammenstellungen von Informationen, Dokumenten und weiterführenden Links zu Themen wie Nanotechnologie, REACH, Arbeitsbedingungen, Berufskrankheiten, Stress oder Optische Strahlung , um nur einige zu nennen.
Der nächste Punkt „Forschung und Entwicklung“ führt unter anderem zu einer umfangreichen Übersicht von Forschungs- und Entwicklungsprojekten sowie -ergebnissen der BAuA, die bis in die 90er Jahre zurückreichen und als PDF-Dokumente heruntergeladen werden können. Auch kann man hier auf die ständig aktualisierte „Forschungsdatenbank Arbeitsschutz“ zugreifen, an deren Aufbau neben der BAuA auch das Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA) und die Arbeitsschutzverwaltungen der Bundesländer beteiligt sind. Sie bietet diverse Filter- und Suchmöglichkeiten.

Der nächste Link „Chemikalien / REACH / Biozide“ führt zur „Bundesstelle Chemikalien / Zulassung Biozide“, die zuständig ist für die Durchführung von gesetzlichen Regelungen, deren Ziel der Schutz von Mensch und Umwelt vor gefährlichen Stoffen ist. Neben umfangreichen Informationen, wie beispielsweise aktuelle Rechtstexte, finden Interessenten hier auch einen Link zum „REACH-CLP-Helpdesk der Bundesbehörden“, das eine eigene Webseite (www.reach-clp-helpdesk.de) im gleichen Stil wie die BAuA hat und vielfältige Hilfen zu diesem aktuellen Thema bietet (Bild 2).

Abschließend soll die Rubrik „Publikationen“ nicht unerwähnt bleiben, wo man umfangreiches Datenmaterial nach Kategorien sortiert findet oder über eine Volltextsuche gezielt nach Stichworten recherchieren kann. Die meisten Dokumente stehen als PDF-Dokumente zur Verfügung, manche können auch kostenfrei in Papierform bestellt werden. Der Fundus ist wirklich immens.

Aktuell: Jahresbericht 2011

Dieser Jahresbericht ist Anfang Juli erschienen. Er vermittelt einen Überblick über die Arbeit der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin im Jahr 2011 und informiert über Verlauf und Ergebnisse der BAuA-Forschung und Entwicklung. Er gibt einen Einblick in die verschiedenen Felder der Politikberatung und in die hoheitlichen Aufgaben der BAuA. Gezeigt wird, wo und wie die BAuA 2011 ihre Adressaten im Themenfeld „Arbeit und Gesundheit“ sowie die weitere Öffentlichkeit informiert hat. Ein kurzer Rückblick lässt die Ausstellungen und Aktionen der DASA Arbeitswelt-Ausstellung noch einmal Revue passieren.

Mit dem Kapitel „Erkenntnisse gewinnen, Risiken ausschließen – das Engagement der BAuA für einen sicheren Umgang mit Nanomaterialien“ enthält der Jahresbericht jetzt erstmals einen thematischen Schwerpunkt. Den Abschluss bildet die Zusammenstellung der wichtigsten Zahlen, Daten und Fakten zur BAuA. Die Entwicklungen wichtiger Kennziffern im Vergleich zum Vorjahr wird ebenfalls dokumentiert.
Hier noch die bibliographischen Angaben: Jahresbericht der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin 2011. Forschung für Arbeit und Gesundheit. 1. Auflage. Dortmund: 2012. ISBN: 978-3-88261-686-6, 130 Seiten.

Der Jahresbericht kann auch kostenlos als PDF herunter geladen werden unter http://bit.ly/N77Xte.

Fazit

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat einen sehr umfangreichen, barrierefrei gestalteten Webauftritt, auf dem sowohl Fachkreise als auch der interessierte Bürger vielfältige Informationen zum gesamten Themenspektrum des Arbeitsschutzes finden.

Eine komfortable Volltextsuche erleichtert den Zugang zu den vielfältigen Informationen, die in der Regel frei zugänglich sind. Zahlreiche Publikationen lassen sich kostenlos herunterladen.

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