
Röntgenlaser als ultraschnelle Kamera für den Nanokosmos
Mit dem weltstärksten Röntgenlaser hat ein internationales Forscherteam unter Beteiligung von DESY ein lichtempfindliches Biomolekül bei der Arbeit beobachtet.

Mit dem weltstärksten Röntgenlaser hat ein internationales Forscherteam unter Beteiligung von DESY ein lichtempfindliches Biomolekül bei der Arbeit beobachtet.
Die Verschleppung von Tier- und Pflanzenarten ist eine der massivsten – von Menschen verursachten – globalen Veränderungen. Und sie hat langfristige Konsequenzen: Manche eingeschleppten Arten zerstören die Lebensräume der heimischen Flora und Fauna.

Karnivore Pflanzen aus dem Baltischen...
Ein Forscherteam der Universitäten Göttingen, Bielefeld und der Botanischen Staatssammlung München hat die weltweit ersten fossilen Klebfallen einer fleischfressenden (karnivoren) Pflanze entdeckt.

Die Verknüpfung von Strom- und Gasnetz soll die Energieversorgung in Zukunft nachhaltig und robust machen. So könnte etwa fluktuierender Wind- und Sonnenstrom in Form des chemischen Energieträgers Methan gespeichert werden.
Manche Nervenzellen sind aktiver als andere, auch wenn sie direkt nebeneinander liegen und sich im Aufbau nicht unterscheiden. Dr. Jean-Sébastien Jouhanneau und Dr. James Poulet vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin Buch haben den Grund für dieses Phänomen entdeckt.

Dank einer ausgefeilten Mikroskopie-Technik haben Hannes Neuweiler, Julia Ries und Simone Schwarze jetzt neue Einblicke in die Bildung von Spinnenfäden gewonnen. Die Würzburger Biotechnologen betrachteten an den einzelnen Proteinen einen speziellen Abschnitt, das so genannte aminoterminale Ende.
Die Labortests cobas HIV-1 und cobas HCV spielen im Rahmen der Therapiesteuerung von Patienten, die mit dem humanen Immunschwäche-Virus (HIV-1) oder Hepatitis-C-Virus (HCV) infiziert sind, eine entscheidende Rolle.
Tausendfüßer sieht man in der freien Natur nur, wenn man genauer hinschaut. In einigen Orten in Deutschland, Österreich und der Schweiz treten sie jedoch mitunter massenhaft auf, überschwemmen plagenhaft Gärten und Straßen und kriechen die Hauswände hoch.

Um das Wachstum günstig zu beeinflussen, werden bei der Züchtung von Zellen immer öfter proteinbeschichtete Kulturschalen eingesetzt. Wissenschaftler haben eine Anlage entwickelt, mit der sich Proteinmuster im Rolle-zu-Rolle-Verfahren auf Folie drucken lassen.
Die Mikrobiologie ist ein Teilgebiet der Biologie. Der sehr komplexe wissenschaftliche Bereich befasst sich mit der Erforschung von Bakterien, Pilzen, Protozoen, Cyanobakterien und Viren.
Symposium „Beneficial Microbes"
Die menschliche Haut ist ständig in Kontakt mit einer Vielzahl potenziell krank machender Mikroorganismen. Dennoch kommen Infektionen der Haut vergleichsweise selten vor, „was auf ein hochentwickeltes angeborenes Abwehrsystem schließen lässt", so Prof. Dr. Jürgen Harder beim Symposium „Beneficial Microbes".

Wissenschaftler der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) haben eine neue Verbindung im Gehirn entdeckt, die für Lernprozesse und die Verarbeitung von Empfindungen eine wichtige Rolle spielt.
Ein neues Protein steht in direktem Zusammenhang mit der Bösartigkeit von Prostatakrebs. Damit erweist es sich als potenzieller Biomarker, wie ein internationales Team unter Beteiligung von Wissenschaftlern der Universität Zürich zeigt.

Dagmar Woebken vom Department für Mikrobiologie und Ökosystemforschung der Universität Wien und Angela Hancock vom Department für Strukturbiologie und Computational Biology der Universität Wien erhalten je einen ERC Starting Grant.
Herstellung von epsilon-Caprolactam
ChemikerInnen der Uni Graz haben ein neues, kostengünstigeres und umweltfreundlicheres Verfahren zur Herstellung des wichtigsten Grundbausteins für Nylon-6 entwickelt.
Genau wie Ebola kann auch das Dengue-Fieber tödlich sein. Diese Krankheit wird ebenfalls durch ein Virus verursacht, gegen das es bislang kein Mittel und keine Impfung gibt.

Eiweiße hemmen, Krebswachstum verhindern
Eine Studie unter Beteiligung der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg zeigt, dass ein Wirkstoff, der für andere Krebsformen bereits zugelassen ist, auch bei akuter myeloischer Leukämie wirksam ist und die Lebenserwartung der Patienten verlängert.

Vierter Leibniz-Preisträger in der TUM-Physik
Prof. Dr. Hendrik Dietz (36) von der Technischen Universität München (TUM) erhält den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).

Erfolgreicher Wirkstoff-Fahnder
Die wirksamsten Mittel gegen Erkrankungen finden sich oft in der Natur. Doch diese Wirkstoffe zu finden und zu analysieren, ist eine der großen Herausforderungen der Wissenschaft.
Die kürzlich gegründete CeMeT GmbH – Center for Metagenomics aus Tübingen in der BioRegion STERN will mit der Analyse der Erbinformationen von Mikroorganismen aus dem menschlichen Körper die Diagnostik und Therapeutik entscheidend voran bringen.