Konferenz zur chemischen Konversion von CO2

Carbon2Chem® im Dialog

Wie kann die Industrie Kohlendioxid einsparen? Wie können fossile Rohstoffe geschont werden? Ein Verbund aus Forschung und Industrie entwickelt Technologien und Strategien, wie CO2 unter Verwendung erneuerbarer Energien Erdöl in der Chemieindustrie ersetzen kann.

Carbon2Chem

Die Konferenzreihe zur nachhaltigen chemischen Konversion in der Industrie bietet die Möglichkeit, die Potenziale des Projekts Carbon2Chem® mit seinen Partnern und Förderern zu diskutieren. Die Auftaktveranstaltung findet am 20. und 21. November in Düsseldorf statt. Interessierte können sich bis zum 30. Oktober anmelden.

In Stahlwerken entstehen im Produktionsprozess sogenannte Hüttengase, die erhebliche Mengen klimaschädliches CO2 enthalten, das an die Umwelt abgegeben wird. Bei Carbon2Chem® sollen diese Hüttengase zur Produktion chemischer Wertstoffe eingesetzt werden. Der Kohlenstoff gelangt dadurch nicht in die Atmosphäre, sondern ersetzt fossile Rohstoffe in der chemischen Industrie. Am Beispiel des Thyssenkrupp-Stahlwerks in Duisburg soll die unvermeidbare CO2-Emmission zukünftig wirtschaftlich genutzt werden, indem ein neuartiger Produktionsverbund aus Hüttenwerk und Chemieproduktion entsteht. Hierzu kommen verschiedene Produktionsrouten für Chemikalien und verschiedene Methoden und Technologien in Frage, die im Projekt untersucht und entwickelt werden. Das Ziel ist ein belastbarer und zukunftsweisender Systemvorschlag. Einzigartig bei Carbon2Chem® ist die breit angelegte, branchenübergreifende Zusammenarbeit von insgesamt 18 Projektpartnern aus Wirtschaft, Industrie und Wissenschaft, die ein neues Netzwerk aus Stahlherstellung, Stromerzeugung und Chemieproduktion entstehen lassen wollen.

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Entsprechend der zu entwickelnden Technologiemodule setzt sich Carbon2Chem® aus sieben Leitprojekten zusammen. In den ersten sechs Leitprojekten, die sich mit den Modulen Wasserstoff, Methanol, Gasreinigung, höhere Alkohole, Polymere und Oxymethylenether beschäftigen, sollen Technologien bis zur Einsatzreife entwickelt werden. Das siebte Leitprojekt, die Systemintegration, wird mit Hilfe theoretischer Methoden die Ergebnisse aus den sechs Leitprojekten so miteinander verknüpfen, dass wirtschaftlich erfolgreiche und klimaschonende Produktionsverbünde vorgeschlagen werden.

Weitere Informationen und das Programm finden Sie im Internet unter http://bit.ly/2xUEmWy

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