Wasseraufbereitung

Lanxess: Kapazität der Membranproduktion verdoppelt

Der Spezialchemie-Konzern Lanxess hat zur Jahresmitte 2017 seine Membrankapazität verdoppelt. „Wir haben die Kapazität unserer Anlage in Bitterfeld ausgeweitet, um die weiter steigende Nachfrage nach Membranelementen für die Umkehrosmose zu bedienen. Damit werden wir auch für Großabnehmer als Lieferant noch attraktiver“, sagt Jean-Marc Vesselle, Leiter des Geschäftsbereichs Liquid Purification Technologies.

Der Markt für Umkehrosmose-Membranelemente wird nach aktueller Einschätzung auch in den kommenden Jahren mit jährlich zehn Prozent (CAGR 2015-2020) überdurchschnittlich stark wachsen. Lancess hatte aufgrund der bereits nahezu vollständigen Auslastung des Betriebs beschlossen, die entsprechende Kapazität zu verdoppeln.

Die Produktion der Membranelemente des Sortiments Lewabrane erfolgt in einem mehrstufigen Prozess. Sie beginnt mit der Herstellung einer aus mehreren Einzelschichten bestehenden Dünnfilm-Verbundmembran. Auf eine ungewebte Trägersubstanz aus Polyester werden eine Polysulfon-Trägerschicht und die aktive Filterschicht aufgetragen. Letztere besteht aus Polyamid und wird in einem komplexen Beschichtungsprozess aufgebracht. Als Flachmembran gefertigt, werden die Umkehrosmose-Membranen mit Hilfe von hochautomatisierten Wickelrobotern (Autowinder) zu einem spiralförmig gewickelten Element geformt. Dieses dient dazu, das Rohwasser an die Membranoberfläche heranzuführen und das Permeat, das Filtrat, zu sammeln.

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Neben dem Betrieb für Membranelemente betreibt Lanxess in Bitterfeld auch noch die weltweit größte Anlage für monodisperse Ionenaustauscher.

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