Umweltfreundliche Eisen-Katalysatoren

Gewinnung von Energieträgern als Ziel

Eine Arbeitsgruppe an der Universität Regensburg will umweltfreundliche Eisen-Katalysatoren entwickeln, die künftig für die Gewinnung wichtiger Energieträger wie Methan oder Wasserstoff genutzt werden sollen.

Die sauerstoffreichen Bedingungen auf der Erdoberfläche haben zur Anreicherung oxidierter Materie – beispielsweise Kohlenhydrate und Oxide (CO2, Wasser) – geführt. Allerdings sind vor allem Moleküle in reduzierter bzw. „Sauerstoff-freier“ Form die wichtigsten Energieträger (Methan, Wasserstoff) und Grundchemikalien. Vor dem Hintergrund einer zunehmenden Ressourcenknappheit ist daher die Suche nach effizienten Methoden zur Reduktion von oxidierten Verbindungen eine der zentralen Aufgaben der modernen Chemie.

Im Rahmen des neuen Regensburger Forschungsprojekts um Prof. Dr. Axel Jacobi von Wangelin werden über einen multidisziplinären Ansatz umweltfreundliche Eisen-Katalysatoren entwickelt und erforscht, die eine Vielzahl von Reduktionsprozessen ermöglichen. Im Fokus steht die Realisierung von neuen katalytischen Reaktionen. Darüber hinaus soll die Bedeutung von neuartigen molekularen Katalysatoren und Eisen-Nanopartikeln und ihr Einsatz in komplexen Aufbaureaktionen untersucht und die jeweilige praktische Relevanz für technische Prozesse analysiert werden.

Mit einem Consolidator Grant in Höhe von annähernd zwei Millionen Euro finanziert der Europäische Forschungsrat (ERC) das Projekt. Zielgruppe der ERC Consolidator Grants sind exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, deren eigene unabhängige Arbeitsgruppe in der Konsolidierungsphase ist.

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