Broschüre
Umgang mit Nanomaterialien und Risikobewertung
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat eine Broschüre zum Thema „Nanomaterialien im Alltag“ veröffentlicht.
Darin geht es sowohl um den privaten Alltag als auch um den Alltag am Arbeitsplatz. Nach einer allgemeinen Darstellung der unterschiedlichen Bereiche, in denen schon heute Nanomaterialien eingesetzt und genutzt werden, informiert die Broschüre auch über Neues aus der Sicherheitsforschung und die Möglichkeiten Nanomaterialien am Arbeitsplatz zu messen. Ein weiterer Abschnitt beschäftigt sich mit Methoden und Strategien der Risikobewertung und der Regulierung von Nanomaterialien.
Zu letztgenanntem Thema äußert sich im Interview Dr. Dr. Rolf Packroff, Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, Dortmund. Auf die Frage, wo er noch Handlungsbedarf jenseits von Forschung und Regulierung sieht, nennt er drei Bereiche: Bevölkerung (Pauschalverdacht auf gefährliche Nanomaterialien nehmen), Politik (Wissenslücke zwischen Wissenschaft und politischen Entscheidern schließen) und Industrie (anwendungssichere Gestaltung von Produkten forcieren). Packroffs Forderung außerdem: „In der Gefahrstoffverordnung gibt es mittlerweile einen ganzen Anhang zum Umgang mit partikelförmigen Stoffen. Wenn die dort genannten Maßnahmen wie Filter, Absaugung etc. eingehalten werden, sollten auch keine Gesundheitsprobleme auftreten. In der Praxis wird das leider nicht immer beachtet, auch weil das Wissen fehlt.“
Die BMBF-Broschüre „Nanomaterialien im Alltag – Den Umgang mit Nanomaterialien sicher gestalten“ kann bestellt oder heruntergeladen werden unter:
www.bmbf.de/publikationen.











