Batterieforschung

Deutsch-israelische Zusammenarbeit

Die neuesten Forschungsergebnisse zu elektrochemischen Energiespeichern und -wandlern – von Lithiumionen-Batterien und Lithium-Luft-Batterien über Brennstoffzellen bis hin zu biologisch inspirierten Brennstoffzellen und neuen Batteriekonzepten – standen im Fokus der ersten deutsch-israelischen „Battery School“ Ende Oktober in Tel Aviv (Israel).

Gruppenfoto der „German-Israeli Battery School“.

Beteiligt an der „German-Israeli Battery School“ (GIBS) sind von deutscher Seite Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Karlsruher Institut für Technologie, den Helmholtz-Instituten Münster und Ulm, dem Forschungszentrum Jülich, der Technischen Universität München und der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU). Ermöglicht wurde die GIBS durch die Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).

Mit diesem Vorhaben zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses unterstützt das BMBF in den nächsten 15 Monaten die Zusammenarbeit von deutschen und israelischen Spitzenforscherinnen und -forschern sowie von wissenschaftlichen Nachwuchskräften im Bereich elektrochemischer Energietechnologien. In Symposien werden abwechselnd in Israel und in Deutschland erfahrene Expertinnen und Experten der elektrochemischen Materialforschung junge Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler in aktuelle Themen der Batterieforschung einführen. Gleichzeitig wird den Nachwuchskräften der Raum für die Darstellung und Diskussion eigener Forschungsergebnisse geboten.

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Je 25 junge Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus Deutschland und Israel nahmen am ersten Kurs der „German-Israeli Battery School“ teil – neben 14 ausgewiesenen Expertinnen und Experten aus Israel und Deutschland. Die Auswahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfolgte aus einer Vielzahl von Bewerbungen aus zahlreichen deutschen und israelischen Hochschulen und Forschungsinstituten.

Schwerpunktthemen der „German-Israeli Battery School“ sind neue Konzepte für Hochleistungsbatterien und Komponenten für Brennstoffzellen, aber auch andere innovative elektrochemische Energiekonzepte und grundlegende Fragestellungen der Energieversorgung der Zukunft sein. Die Koordination erfolgt auf deutscher Seite durch Prof. Dr. Jürgen Janek und Dr. Thomas Leichtweiß vom Physikalisch-Chemischen Institut der JLU. Prof. Janek leitet das Physikalisch-Chemische Institut (PCI) der JLU und ist wissenschaftlicher Leiter des Labors BELLA am Institut für Nanotechnologie des Karlsruher Instituts für Technologie. Dr. Thomas Leichtweiß ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am PCI und koordiniert Projekte im Bereich der fachlichen Aus- und Weiterbildung.

Kontakt:
Dr. Thomas Leichtweiß
Physikalisch-Chemisches Institut
Heinrich-Buff-Ring 58, 35392 Gießen
E-Mail: thomas.leichtweiss@phys.chemie.uni-giessen.de

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