Horizon Europe

VCI begrüßt Vorschlag der EU-Kommission zum 9. Forschungsrahmenprogramm

Die EU-Kommission hat ihren Vorschlag zum 9. Forschungsrahmenprogramm "Horizon Europe" vorgestellt. Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) äußert sich dazu.

Die EU-Kommission hat ihren Vorschlag zum 9. Forschungsrahmenprogramm "Horizon Europe" vorgestellt. Darin wird der Industrie und den Schlüsseltechnologien eine zentrale Rolle bei der Lösung von globalen Herausfor­derungen wie Klimawandel, Armuts- und Krankheitsbekämpfung, Ernährung, Um­weltschutz und Ressourcenschonung zugewiesen.

Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) unterstützt diesen Ansatz: "Horizon Europe setzt wichtige Impulse, um die Innovationskraft der Wirtschaft zu forcieren und damit die europäische Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Wir brauchen diesen Rückenwind dringend. Besonders Asien hat bei forschungsintensiven Produkten und Technologien massiv aufgeholt und legt heute eine hohe Dynamik bei Innova­tionsprozessen vor", sagt Gerd Romanowski, Geschäftsführer Wissenschaft, Technik und Umwelt im VCI.

Auch die geplante Einführung eines europäischen Innovationsrates bewertet Romanowski positiv. Denn dieses Gremium soll innovative Unternehmen gezielt fördern und ihnen Perspektiven für weiteres Wachstum eröffnen.

Die Innovationskraft von "Horizon Europe" könnte aber ausgebremst werden, wenn die EU-Kommission den freien Zugang zu wissenschaftlichen Informationen (Open Access) zu starr reguliert. Mit Blick auf den steigenden Wettbewerbsdruck erteilt der VCI derartigen Überlegungen eine Absage. "Dies könnte eine geringere Industriebeteiligung zur Folge haben und damit die Innovationskraft von „Horizon Europe“ schmälern", betont Romanowski.

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