Zusammenarbeit fortgesetzt
DKFZ und Bayer forschen gemeinsam
Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) und Bayer HealthCare haben ihre strategische Forschungsallianz über weitere fünf Jahre verlängert. Die beiden Partner arbeiten bereits seit 2009 gemeinsam an der Entwicklung neuartiger Behandlungsoptionen für Krebspatienten. "Gemeinsam bringen wir vielversprechende Projekte auf den Weg, die gute Chancen haben, in der Klinik und damit beim Patienten anzukommen. Umso mehr freuen wir uns, diese beispielhafte Allianz für weitere fünf Jahre fortzusetzen", erklärte Prof. Dr. Dr. h. c. Otmar D. Wiestler, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Krebsforschungszentrums.
Die seit 2009 bestehende Kooperation zwischen Bayer HealthCare und dem DKFZ verfolgt das Ziel, Moleküle, Mechanismen und Modelle als neue Ansatzpunkte für die Entwicklung innovativer Krebsmedikamente zu finden. Darüber hinaus arbeiten das Deutsche Krebsforschungszentrum und Bayer an neuartigen Diagnoseverfahren, die den individuellen Krankheits- und Therapieverlauf überprüfen und Behandlungserfolge besser vorhersagen können. Insgesamt wurden bislang 28 gemeinsame Projekte initiiert, 20 davon laufen derzeit noch. Zwölf Projekte haben bereits wichtige Meilensteine erreicht und konnten in die nächste Phase der Arzneimittelentwicklung - das Substanzscreening zur Identifizierung möglicher neuer Wirkstoffkandidaten - überführt werden. Zwei dieser Projekte sind so weit fortgeschritten, dass die Projektteams bereits daran arbeiten, Wirkstoffkandidaten für klinische Studien zu identifizieren. Das Deutsche Krebsforschungszentrum und Bayer entscheiden gemeinsam darüber, welche Projekte in Angriff genommen oder fortgeführt werden und steuern die Vorhaben gemeinschaftlich. Drei Projekte sind bisher exklusiv von Bayer einlizenziert worden. Darüber hinaus haben Bayer und das Deutsche Krebsforschungszentrum seit Anfang 2013 ihre strategische Forschungsallianz um das Gebiet der Immuntherapie erweitert.
Wissenschaftler beider Partner arbeiten in einem gemeinsamen Labor am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) in Heidelberg zusammen. Im Rahmen der Zusammenarbeit haben die beiden Partner bislang bereits über zehn Millionen Euro in die gemeinschaftliche Forschung investiert. Nun haben das DKFZ und Bayer vereinbart, über einen Zeitraum von weiteren fünf Jahren jährlich bis zu sechs Millionen Euro aufzubringen.










