Rotor-Schnellmühle und Zyklonen

Temperaturschonende Feinmahlung

Die Rotor-Schnellmühle „PULVERISETTE 14 classic line“ von Fritsch ist eine Mühle zur Zerkleinerung weicher bis mittelharter, spröder sowie faseriger Stoffe und temperaturempfindlicher Proben und ist auch in der Spurenanalytik erprobt.

Rotor-Schnellmühle „PULVERISETTE 14 classic line“. © FRITSCH

Ihre Motordrehzahl ist variabel zwischen 6 000 und 20 000 U/min in Tausenderschritten einstellbar. Dabei sorgt ein automatischer Drehzahlausgleich für die Anpassung der Mahlung an das spezifische Zerkleinerungsverhalten der Probe. Gleichzeitig verringert die schnelle, effektive Mahlung durch die Luftführung in der Pulverisette 14 classic line die thermische Belastung des Mahlgutes. Die Luftführung der Rotor-Schnellmühle macht es möglich, dass ein stetiger Luftstrom den Rotor, alle Motorkomponenten und auch das Mahlgut im Auffanggefäß kühlt. Gleichzeitig baut ein größerer Ventilator, der Kühlluft durch einen Schaumstoff-Partikelfilter ins Gerät bläst, einen Überdruck auf und verhindert so das Eindringen von Schmutzpartikeln aus der Luft.

In Verbindung mit den Zyklonen von Fritsch ist die Pulverisette geeignet zur Feinmahlung temperaturempfindlicher Materialien sowie zur Vor- und Feinzerkleinerung von hart-spröden bis weichen, fetthaltigen oder restfeuchten Proben. Der kompakte Kleinmengenzyklon aus Kunststoff ist komplett demontierbar und in der Spülmaschine zu reinigen. Die zerkleinerte Probe wird im aufgeschraubten Probenglas gesammelt. Der Kleinmengenzyklon kann mit den mitgelieferten Feinstaubfiltern 80–100 µm passiv eingesetzt werden oder mit der Absaugvorrichtung kombiniert werden.

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Hochleistungszyklon. © FRITSCH

Speziell für den analytischen Bereich und in der Lebensmittel- und Pharma-Industrie ist der komplett aus rostfreiem Stahl 304 gearbeitete Hochleistungszyklon in Kombination mit der Absaugvorrichtung unverzichtbar. Die Absaugvorrichtung zum Betrieb der Zyklone kann mitbestellt werden.

Der starke Luftwirbel innerhalb des Fritsch-Zyklons kühlt die Probe während der Mahlung, verringert die Erwärmung des Mahlgutes und damit ein Zusetzen oder Verstopfen des Siebringes. Gleichzeitig erhöht dies den Durchsatz und reduziert den Reinigungsaufwand in der Mühle selbst. Der Luftstrom innerhalb des Zyklons leitet die gemahlene Probe direkt in das Auffanggefäß. Diese Art des Probenaustrags bietet Komfort, da das Mahlgut direkt in eine Glasflasche gesaugt wird, in der es transportiert, gelagert oder leicht für eine Analyse entnommen werden kann.

Extrem schwer mahlbare oder extrem temperaturempfindliche Proben wie Styrole, Polyester, Kunstharze, Folien, PVC, PP und PE lassen sich durch Zugabe von flüssigem Stickstoff verspröden und anschließend in der Pulverisette 14 classic line mahlen.

Quelle: FRITSCH

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