2D-Code für Technische Sauberkeit

Erstmals in Prüfprozess integriert

Der DataMatrix-Code wird erstmals auch in der Technischen Sauberkeit eingesetzt. Der Gläser GmbH ist es gelungen, als erster Hersteller von Prüfanlagen den weltweit standardisierten 2D-Code in ihre Software zu integrieren und den Prüfvorgang auf diese Weise zu dokumentieren. Das Projekt wird vom 24. bis 26. Juni auf der parts2clean 2014 am Stand C11 in Halle 5 der Neuen Messe Stuttgart vorgestellt.

Mit dem Handscanner werden die DataMatrix-Codes für die Technische Sauberkeit eingelesen. (Bild: Gläser GmbH)

Damit ist das Nachverfolgen einer Produktionskette über alle Prozessschritte hinweg keine Zukunftsmusik mehr. Den Durchbruch hat das Gläser-Team nach monatelanger Entwicklungsarbeit geschafft. Dazu mussten die technischen Angaben des Produktherstellers, die Daten aus der Sauberkeitsanalyse und die des Mikroskop-Herstellers in eine einheitliche Sprache umgesetzt werden.

Dank der aktuellen Technik wird der "gläserne Wertestrom" nun durchgängig erfasst, so dass alle Prozessschritte transparent zurückverfolgt werden können. Die Prozesssicherheit wird in Bezug auf die Sauberkeitsprüfung nochmals deutlich erhöht. Alle Ergebnisse werden automatisch und lückenlos in die Dokumentation eingefügt, die auch nach Jahren noch Rückschlüsse auf die einzelnen Prüfschritte zulässt.

Der DataMatrix-Code ist ein weiteres, wichtiges Argument für die Erfüllung selbst höchster Produktionsanforderungen. Mit den exakten Vorgaben zum Prüfablauf werden die Gefahren durch menschliche Fehlleistungen deutlich minimiert. Der Bediener liest mit Hilfe des Handscanners den vom Produkthersteller bereits individuell für sein Bauteil erstellten 2D-Code ein. Darin sind alle technischen Angaben hinterlegt. Über das Programm wird erfasst, mit welchem Verfahren und welchen Flüssigkeiten das Bauteil gespült und geprüft wird. Dabei werden die Dauer des Prüfverfahrens und die dazu notwendigen Schritte dokumentiert.

Anzeige

Danach werden die Herstellerdaten und die Analysewerte in einem neuen 2D-Code zusammengefasst. Zum Leistungspaket der DataMatrix-Anlage von Gläser gehört ein netzwerkfähiger Etikettendrucker. Über die fortlaufende Analysenummer und den DataMatrix-Code lässt sich der Prüfbericht der mikroskopischen Untersuchung auch noch nach Jahren zuordnen und eine Aussage darüber treffen, mit welchen Grenzwerten ein System stabil läuft.

Die mobile Anlage ACM 18 sowie die stationären RiuS single und RiuS double werden auf Kundenwunsch mit DataMatrix-Software, Scanner und Etikettendrucker ausgerüstet. Bereits ausgelieferte Anlagen können nachgerüstet werden, wenn sie über ein IPC-15-Zoll-Touchpanel verfügen.

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

Technische Sauberkeit

Katalog wächst mit Anforderungen

Wesentlich umfangreicher ist der neue Laborkatalog von Gläser geworden. Die Neuauflage 2015/16 ist auf 68 Seiten angewachsen. Das Buch beweist, dass der Technischen Sauberkeit in vielen Branchen inzwischen deutlich mehr Gewicht beigemessen wird.

mehr...
Anzeige

Im Reinraum alles im Blick

Flexibles Grafikdisplay

In Reinräumen dürfen Messwerte wie Raumdruck und -temperatur, relative Feuchtigkeit oder die Partikelkonzentration bestimmte Grenzen nicht überschreiten. Das Grafikdisplay von Briem zeigt alle für den Anwender relevanten Daten exakt und...

mehr...