Temperiertechnik

GFL: Hallen-Neubau für Temperiergeräte

Die GFL Gesellschaft für Labortechnik mbH im niedersächsischen Großburgwedel bei Hannover entwickelt und produziert als eines der führenden Mittelstandsunternehmen ihrer Branche seit 45 Jahren erfolgreich am Standort Deutschland. Auch in Zeiten eines verschärften globalen Wettbewerbs sowie steigender Rohstoffkosten sieht die Unternehmensleitung in dieser strategischen Marktausrichtung weiterhin gute Chancen für ein kontinuierliches Wachstum. Zur Absicherung dieser Geschäftsphilosophie sind jetzt 1,2 Mio. Euro investiert worden.
Tiefkühltruhen und -schränke der TK-Baureihe.

Finanziert wurden damit der Erwerb eines 5000 m² umfassenden Areals sowie der Neubau einer 1000 m² großen Produktionshalle, in der Tiefkühlschränke und -truhen bis –85 °C zur Langzeitlagerung und Qualitätssicherung in Serie oder als Sondermodelle hergestellt werden. Mit dieser Zukunftsinvestition in die Produktgruppe der Tiefkältegeräte schafft die GFL nicht nur optimale Bedingungen in den produktionstechnischen Ablaufprozessen. Sie steigert damit auch ihre logistische Leistungsfähigkeit in diesem Angebotssegment.


Zudem ist das bauliche Planungskonzept auf Expansion ausgelegt. Eine Option, mit der das Unternehmen nicht nur die kontinuierliche technische Weiterentwicklung seiner Tiefkältegeräte absichern will. Verfolgt wird damit vor allem auch deren nachhaltige Stärkung im internationalen Wettbewerbsvergleich, ohne die sich die erklärten Unternehmensziele „Standorterhaltung” und „Arbeitsplatzsicherung” längerfristig nicht garantieren lassen.

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Durch eine verbesserte Energie-Effi- zienz bei der Entwicklung neuer, umweltfreundlicher Produktlösungen will das Unternehmen deshalb den anerkannt hohen Qualitätsstandard seiner Tiefkältegeräte weiter ausbauen. Bei der erfolgreichen Umsetzung dieses Zieles profitiert die GFL von den jahrzehntelangen Erfahrungen im Laborgerätebau sowie von der Verlässlichkeit und Fachkompetenz gut ausgebildeter Mitarbeiter.

Mit dem verstärkten Einsatz von natürlichen Kältemitteln (CH) bei der Fertigung ihrer Tiefkühltruhen und -schränke steigert die GFL deren Wirtschaftlichkeit durch Leistungsoptimierung und reduzierte Betriebskosten. Sie engagiert sich dabei gezielt auch im Sinne weltweiter Bemühungen um mehr Klimaschutz, der nach wie vor durch zu hohe industriell erzeugte Treibhausgas-Emissionen gefährdet ist.

Damit gewinnt der in 150 Ländern verbreitete GFL Produkt-Slogan „Qualität aus Tradition” für Kunden und Lieferanten zusätzlich an Aussagekraft. Denn neben den bekannten Qualitätsmerkmalen Präzision, Zuverlässigkeit, praxisnahe Funktionalität, Langlebigkeit und zertifizierte Sicherheit schafft der klimafreundliche Zukunftsfaktor „Energie-Effizienz” neue Perspektiven in der Zusammenarbeit mit alten und neuen Geschäftspartnern.

Der Hallen-Neubau schafft dafür beste Voraussetzungen. Die in Fertigungszonen gegliederte Montagefläche ermöglicht flexiblere Arbeitsabläufe sowohl in der individuellen Produktion von Serien und Sondermodellen als auch detailliertere Qualitäts- und Funktionskontrollen durch erweiterte Mess- und Prüfverfahren. Damit ist sichergestellt, dass die eingesetzten innovativen Bauteile und Regelsysteme in ihrem Zusammenspiel auch störungsfrei arbeiten.

Auf diese aufwändigen und umfangreichen Material- und Sicherheitschecks vertrauen weltweit u.a. Forschungsinstitute, Universitäten, Krankenhäuser, Blutbanken, Pharma-Konzerne und Chemie-Unternehmen, wenn sie GFL Tiefkühltruhen und -schränke mit Kapazitäten von 30...500 l Nutzrauminhalt ordern. Beide Produkt-Gruppen haben sich im Dauerbetrieb längst bewährt und sind für Tiefsttemperaturen von 0...–40 °C sowie von –50...–85 °C konstruiert.

Die unternehmerische Entscheidung, die gesamte GFL Laborgeräte-Palette unter einem Dach zu bündeln, mit eigenen Fachkräften zu produzieren und unter dem Standort-Synonym „Made in Germany” zu vertreiben, ist Ausdruck eines gewachsenen Selbstbewusstseins, das konsequent die Besinnung auf die eigenen Stärken einfordert. Sie liegen u.a. in der vielseitigen Programm-Auswahl von speziellen Laborgeräten und einer nicht standardisierten Produktionssteuerung.

Planungstechnisch fällt dabei der betriebseigenen Schlosserei mit ihren separaten Hallentrakten eine Schlüsselfunktion zu. Dort werden im datengesteuerten, elektronischen CNC-Blechbearbeitungszentrum Stahl- und Edelstahlbleche gestanzt und gekantet und in Baugruppen an diversen Schweißarbeitsplätzen in perfekter Handarbeit zu Gehäuse-Rohlingen verarbeitet. Am Ende der Wertschöpfungskette stehen Spitzenprodukte, die als Tiefkältegeräte, Schüttelapparate, Schüttelwasserbäder, Wasserbäder, Inkubatoren und Wasserdestillierapparate in Laboratorien rund um den Globus im Einsatz sind.

Kontakt:

GFL Gesellschaft für Labortechnik mbH

Schulze-Delitzsch-Str. 4

30938 Burgwedel

Tel.: ++49 (0)5139/9958-0

Fax: ++49 (0)5139/995821

E-Mail: info@gfl.de

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