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Das Fraunhofer-Institut für Elektronenstrahl- und Plasmatechnik (Fraunhofer FEP) untersucht plasmaaktiviertes Wasser als umweltfreundliche und nachhaltige Alternative zu chemischen Desinfektionsmitteln.
Die Messen Medica 2025 und Compamed 2025 für Medizin, Medizintechnik und Zulieferindustrie werden vom 17. bis 20. November in Düsseldorf stattfinden. In der Vorschau gibt es auch einen Ausblick auf das Programm des labormedizinischen Forums.
Forschende der TU Chemnitz, Universität Leipzig und Fraunhofer FEP nutzen Chlamydomonas reinhardtii und KI-basiertes Screening, um Glykolat nachhaltig aus CO2 und Sonnenlicht zu produzieren – ein wichtiger Baustein für Medikamente, Konservierungsstoffe und Polymere.
Eine Glasplatte, ein feines Röhrchen und ein Ölbad – mehr braucht es nicht: Forschende der ETH Zürich haben eine Methode entwickelt, mit der sie zehntausende winzige Tropfen innerhalb von Minuten erzeugen. Damit lassen sich Enzyme und Wirkstoffe schneller, präziser und ressourcenschonender testen als bisher.
Mit dem "IERF3 L" erweitert Faulhaber sein Portfolio um einen hochgenauen Inkrementalencoder, der auf einem optischen Messprinzip basiert und mit neuester Chip-Technologie ausgestattet ist.
Ewigkeitschemikalien in Fisch: Greenpeace hat teils so hohe PFAS-Werte gemessen, die laut den Empfehlungen der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) eine Gesundheitsgefahr darstellen können.
Eine Flüssigkeit auf der Lungenoberfläche hält das Organ beweglich. Die größte Wirkung entfaltet diese Flüssigkeit, wenn man ab und zu tief einatmet. Das zeigen Forschende der ETH Zürich im Labor.
Zum Sommersemester 2026 vergibt die bei der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) eingerichtete August-Wilhelm-von-Hofmann-Stiftung erneut Stipendien. Bachelor-, Diplom- oder Examensstudierende der Chemie und angrenzender Gebiete können sich bis zum 1. Februar 2026 darum bewerben.
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert mit 800.000 Euro den Aufbau einer neuen Mikrobiomplattform an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU). Die interdisziplinäre Einrichtung soll umfassende Analysen von Mikrobiomen ermöglichen – von der Datengenerierung bis zur Funktionscharakterisierung. Geplant sind auch Schulungen für Labormitarbeitende.
Ein internationales Forschungsteam unter Leitung des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie zeigt: Unterschiede in der Lebenserwartung von Männern und Frauen sind tief in der Evolution verwurzelt – und auch bei vielen Tierarten zu beobachten.
Merck erwirbt das Chromatographie-Geschäft von JSR Life Sciences, inklusive der Protein-A-Harze "Amsphere™ A3 und A+". Die Akquisition stärkt Mercks Downstream-Processing-Portfolio und beschleunigt die Herstellung monoklonaler Antikörper.
Forschende der Empa entwickeln im Labor ein bioverträgliches 3D-gedrucktes Hornhaut-Implantat. Es unterstützt die Geweberegeneration, ist selbstklebend und reduziert postoperative Risiken wie Infektionen oder Narbenbildung.
Forschungsteams aus Duisburg, Essen und Dortmund wollen gemeinsam ein Mikroskop entwickeln, das 96-mal schneller sein soll als bisherige Modelle und so von erheblichem Nutzen in der Medizin sein kann.
Forschende des Forschungszentrums Jülich und des Leibniz-Instituts für innovative Mikroelektronik (IHP) haben eine stabile Legierung aus Kohlenstoff, Silizium, Germanium und Zinn hergestellt, die neue Möglichkeiten für Anwendungen an der Schnittstelle von Elektronik, Photonik und Quantentechnologie eröffnet.
Eingeschlossenes Wasser verstärkt molekulare Bindungen. Das konnten Forschende des KIT und der Constructor University nun erstmals zeigen. Die Erkenntnisse eröffnen neue Perspektiven für Medizin und Materialwissenschaft.
Ein Forschungsteam des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) hat ein Screening-Verfahren auf Basis des Zebrafischmodells entwickelt, das Neurotoxizitätstests im Hochdurchsatzverfahren möglich machen kann.
Geschüttelt statt gerührt: Carolina Spula von der Ruhr-Universität Bochum zeigt, wie lichtgetriebene Reaktionen trocken und lösungsmittelfrei ablaufen. Sie entwickelt Fotoreaktoren für Kugelmühlen und akustische Mixer, um Nanographene und C-X-Bindungen effizient herzustellen – nachhaltig, energiearm und ohne Metallkatalysatoren.
Forschende haben nachgewiesen, dass Nanoplastikpartikel in Nutztierzellkulturen aufgenommen werden. Die Ergebnisse liefern wichtige Hinweise auf potenzielle Risiken für die Tiergesundheit, die Fleischerzeugung und letztlich auch für die Ernährungssicherheit des Menschen.
Trinkwasser, Abwasser, Klärschlamm, Gewässer, Reinstwasser: Zum Feststellen der Wasserqualität bei der Aufbereitung und in Anlagen sowie für Gewässer-Untersuchungen in der Umwelt sind geeignete Methoden, Mess- und Analysegeräte erforderlich. Auch die richtige Durchführung von Probenahme, Probentransport und Probenvorbereitung spielt eine zentrale Rolle für korrekte Analysenergebnisse.