
Für mehr Zellen und höhere Produktivität
Das neue Thermo Scientific Nunc High Density Cell Factory System verfügt im Vergleich zum bisherigen Standardsystem über zusätzliche Ebenen, die 30 % mehr Oberfläche und Ertrag bieten.

Das neue Thermo Scientific Nunc High Density Cell Factory System verfügt im Vergleich zum bisherigen Standardsystem über zusätzliche Ebenen, die 30 % mehr Oberfläche und Ertrag bieten.

Neu entdecktes Archaebakterium
Schon lange hegten Mikrobiologen den Verdacht, dass es diesen kleinen Gesellen geben muss. Doch gefunden haben sie ihn nicht – bis jetzt: Die Mikrobe, die sowohl Methan als auch Eisen „frisst”.

Problemkeim Pseudomonas aeruginosa
Der Erreger Pseudomonas aeruginosa gilt in Krankenhäusern als ausgesprochener Problemkeim. Etwa zehn Prozent aller Krankenhausinfektionen, vor allem Lungenentzündungen, gehen auf sein Konto.
Alternativen zu Antibiotika in der...
Der Weg zum gesunden Huhn führt durch den Darm. Dort leben über 100 Milliarden Bakterien – mehr als zehnmal so viele, wie es Menschen auf der Welt gibt. Bis vor kurzem waren die winzigen Bewohner bloß Verdauungshelfer und Vitaminproduzenten. Heute gelten sie als Schlüssel zum Wohlbefinden.

Verliert unser Gehirn Nervenzellen, kann es diesen Verlust selbst kaum kompensieren. Wissenschaftler und Ärzte hoffen daher, mit transplantierten Nervenzellen Schäden durch Verletzungen oder Krankheiten auszugleichen.
Mit einem Parabelflug haben Schweizer Forscher die Folgen der Schwerelosigkeit auf biologische und physikalische Prozesse untersucht. Mit an Bord war ein Experiment der ETH Zürich, das den Einfluss der Schwerkraft auf das Wanderverhalten von aquatischen Mikroorganismen aufklären will.

Wie Daptomycin MRSA-Keime tötet
Das Antibiotikum Daptomycin ist oft die letzte Waffe gegen multiresistente Bakterien. Unklar war bislang, wie genau das Medikament wirkt. Eine neue Studie unter Federführung der Universitäten Bonn und Amsterdam bringt nun Licht ins Dunkel.

Bewegungsfähigkeit von Immunzellen
Wenn sich bestimmte Zellen des Immunsystems auf der Suche nach Krankheitserregern durch die Gewebe des Körpers bewegen, bilden sie dabei Ausstülpungen an ihrer Vorderseite.
Bei Diabetes vom Typ-1 bekämpft der Körper die eigenen Insulin produzierenden Zellen. Wissenschaftler am Helmholtz Zentrum München, Partner im Deutschen Zentrum für Diabetesforschung, und ihre Kollegen von der Technischen Universität München haben nun im Fachjournal ‚PNAS‘ einen Mechanismus vorgestellt, wie das Immunsystem diesen Angriff vorbereitet. Durch einen gezielten Eingriff konnten die Wissenschaftler diesen Prozess hemmen und hoffen nun auf neue therapeutische Möglichkeiten.

Forschende der Universität Basel haben einen grundlegenden Mechanismus entdeckt, der die schlechte Abwehrreaktion des Körpers auf chronische Virusinfektionen erklären kann. Die Resultate eröffnen neue Möglichkeiten in der Entwicklung von Impfstoffen.

Magenbakterium Helicobacter pylori
Das stäbchenförmige Bakterium Helicobacter pylori besiedelt den menschlichen Magen und kann dort unter anderem Gastritis, Magengeschwüre und Krebs auslösen. Mithilfe bestimmter Rezeptoren bindet es an die Epithelzellen der Magenschleimhaut.
Bakterien sind unsterblich, solange sie sich teilen. Jahrzehntelang wurde angenommen, dass ein geschlossener Proteinring die treibende Kraft hinter dieser Teilung ist. Ein internationales ForscherInnenteam um die Biologin Silvia Bulgheresi von der Universität Wien hat nun herausgefunden, dass der bakterielle Symbiont des Meeres-Fadenwurms Robbea hypermnestra mit dieser Ring-Regel bricht. Dieses teilt sich in einem mehrstufigen Prozess, ganz ohne geschlossene Ringstruktur.

Live dabei sein, wenn Nervenzellen im Gehirn miteinander kommunizieren, das ist der Traum vieler Neurowissenschaftler. Eine neue Methode erlaubt es nun, die Aktivierung von größeren Nervenverbänden auch im Präklinischen Modell und in Echtzeit dreidimensional zu beobachten.

Reparaturprogramm für Nervenleitungen
Verletzungen des Rückenmarks können Lähmungen verursachen und die Gesundheit auch in anderer Weise dauerhaft beeinträchtigen, denn die geschädigten Nervenverbindungen wachsen nicht nach.

Physiker der Universität des Saarlandes sowie der finnischen Aalto University und technischen Forschungszentrum Finnland in Espoo haben eine Art künstliche Zelle, ein so genanntes Vesikel, entwickelt. Ihre Doppelmembran wird aus einem natürlich vorkommenden Protein gebildet. Das ist weltweit bisher einzigartig.

Übergewicht verändert Hirnstoffwechsel
Bei Übergewicht scheint sich der Fettstoffwechsel im Gehirn von Mäusen in charakteristischer Weise zu verändern. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie an der Universität Bonn.

Für höchste Sicherheitsansprüche bei sterilen Anwendungen hat Wika das neue Plattenfedermanometer Typ PG43SA-D entwickelt. Es verfügt über eine integrierte Plattenfederüberwachung und verhindert so das Risiko eines unentdeckten Membranbruchs.
Unser Erbgut, die DNA, hat vereinfacht dargestellt die Struktur einer verdrehten Strickleiter – in der Fachwelt wird diese Struktur als Doppelhelix bezeichnet. Für ihre Stabilität sind unter anderem die sogenannten Basenpaar-Stapelwechselwirkungen verantwortlich.

Wissenschaftler am Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie (IMP) in Wien haben einen bisher unbekannten Mechanismus entdeckt, der Eigenschaften von Zellen bestimmt. Er beruht auf microRNAs und könnte ein Schlüssel sein, um die Entwicklung komplexer Tiere und Pflanzen zu verstehen.

Der Nobelpreis für Medizin geht in diesem Jahr an den Japaner Yoshinori Ohsumi für die Entdeckung des sogenannten Autophagie-Mechanismus. Dieser spielt unter anderem bei der Zersetzung von Zellbestandteilen eine Rolle. Das teilte das Karolinska-Institut am Montag in Stockholm mit.