Einzelne lebende Zellen anzapfen
Biologen interessieren sich zunehmend für das Verhalten einzelner Zellen statt für jenes ganzer Zellverbände. Eine neue Methode könnte solche „Einzel-Zell-Analysen“ revolutionieren.
Biologen interessieren sich zunehmend für das Verhalten einzelner Zellen statt für jenes ganzer Zellverbände. Eine neue Methode könnte solche „Einzel-Zell-Analysen“ revolutionieren.
Die Klinik für Nuklearmedizin am Frankfurter Universitätsklinikum hat als erste Klinik überhaupt Metastasen eines Schilddrüsenkarzinoms durch Thermoablation behandelt.

Für manch einen Krankheitserreger bedeutet Angriff die beste Verteidigung – sie nisten sich direkt in die Abwehrzellen ein. Wenn sie jedoch in ihrem Versteck aufgespürt werden, bringt sich die infizierte Zelle selber um und setzt so die Erreger wieder frei.

Virusinfektionen können an der Entstehung der Autoimmunkrankheit Lupus beteiligt sein. Das haben Wissenschaftler der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) herausgefunden.

Betazellen in der Bauchspeicheldrüse gibt es in verschiedenen Varianten. Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München haben nun einen Marker gefunden, der zwei Zellgruppen unterscheiden kann: Während die einen Insulin produzieren, um den Blutzucker im Gleichgewicht zu halten, bilden die anderen einen teilungsstarken Reservepool.

Grobes Abwägen und fehlende Standards führen immer wieder dazu, dass die Konfluenz von Zellkulturen falsch eingeschätzt wird. Eine neue Software-Lösung von Olympus bietet hier Abhilfe.
Die Rodos Biotarget GmbH, gegründet 2008 in Hannover, hat ein Verfahren entwickelt, das Ärzten und Pharma-Firmen im Wettlauf um neue Medikamente zur Behandlung von Infektionskrankheiten einen veritablen Vorsprung verschaffen könnte.

Eph-Rezeptoren und ihre Bindungspartner, die Ephrine, sind essentiell für die Kommunikation zwischen Zellen. Im sich entwickelnden Gehirn leiten sie junge Nervenzellen durch Abstoßung zu den richtigen Partnerzellen.

Kommunizierende Nervenzellen auf dem Biochip
Biowissenschaftler der Universität Leipzig haben menschliche Stammzellen auf einem Biochip zu einem Netzwerk von Nervenzellen heranreifen lassen und dadurch die komplizierten Kommunikationsprozesse im Gehirn erstmals außerhalb des menschlichen Körpers analysiert.

Giftiges Arsen sammelt sich bei Pflanzen zunächst im Zellkern. Das zeigt eine Röntgenuntersuchung der Wasserpflanze Raues Hornblatt (Ceratophyllum demersum) an DESYs Röntgenlichtquelle PETRA III.
Wirkstoff gegen Bakterien und Viren
Eine neuartige Substanzklasse wirkt sowohl gegen den AIDS-Erreger HIV als auch gegen antibiotikaresistente MRSA-Bakterien.

Schiffsabgase beeinflussen Makrophagen
Schiffsabgase belasten die Gesundheit der Küstenanwohner. Welchen Einfluss sie auf Makrophagen in der Lunge haben, konnten Wissenschaftler jetzt belegen.

Wenn wir uns den Kopf anstoßen, geht das meist harmlos aus. Dies verdanken wir den mit Flüssigkeit gefüllten Hirnkammern in unserem Gehirn. Sie fangen Stöße oder Erschütterungen auf und polstern empfindliche Bestandteile unseres Nervensystems wirksam ab.
Tecan und CellSpring, ein biotechnologisches Spin-out der ETH Zürich, haben den Abschluss einer Co-Marketing-Vereinbarung zur Automatisierung der Plattform 3D Bloom® auf der Workstation Freedom EVO® bekannt gegeben.

Pyrogen-Nachweis mit Teststreifen
Forscher am Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB entwickeln einen einfach zu handhabenden Teststreifen. Er soll Bakterien, Pilze oder Viren schnell, preiswert und unkompliziert nachweisen.

Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig haben gemeinsam mit Kollegen der Universität Umeå in Schweden herausgefunden, wie es Bakterien der Gattung Yersinia schaffen, Immunzellen direkt beim ersten Kontakt abzutöten.

Zwischen Haftreibung und Adhäsion
Physiker haben an der Universität Zürich ein System entwickelt, mit dem sie Adhäsion und Haftreibung eines Wassertropfens auf einer festen Oberfläche elektrisch hin und her schalten können. Zurückführen lässt sich dieser Effekt auf die Veränderung der Oberflächenbeschaffenheit im Nanometerbereich.
Wissenschaftler am Helmholtz Zentrum München beschreiben im ‚Journal of Clinical Investigation‘ einen neuen Wirkstoff, der sehr effizient überschüssiges Kupfer aus Leberzellen bindet. Das Molekül stammt aus der Trickkiste eines Bakteriums und könnte sich für die Behandlung der sogenannten Kupferspeicherkrankheit anbieten.

Ozeane sind vielfältige Lebensräume, die je nach Tiefe, Wassertemperatur und Strömung sehr unterschiedliche Bedingungen für Bakterien bieten.

Ein dreidimensionales Modell für die Prostatakrebsforschung auf der Basis von Cryogelen entwickeln Forscherinnen und Forscher um Dr. Friederike J. Gruhl und Prof. Andrew C. B. Cato am Karlsruher Institut für Technologie (KIT).