
Verhalten von Zellen voraussagen
Neuartige Software für die Lebenswissenschaften
Für die Erforschung zellulärer Prozesse haben Wissenschaftler der Universität Heidelberg ein spezielles mathematisches Modell entwickelt.

Verhalten von Zellen voraussagen
Für die Erforschung zellulärer Prozesse haben Wissenschaftler der Universität Heidelberg ein spezielles mathematisches Modell entwickelt.

Alkoholische Leberfibrose diagnostizieren
Das Forschungskonsortium GALAXY entwickelt neuartige Diagnose- und Therapiemethoden, mit denen Lebererkrankungen deutlich früher erkannt und therapiert werden sollen.

Synthetisches Zellmodell entwickelt
Lebende Zellen müssen sich aktiv verformen können, sonst könnten sie sich beispielsweise nicht teilen. An der TU München haben der Biophysiker Prof. Andreas Bausch und sein Team ein synthetisches Zellmodell entwickelt.
Umweltschonende Pflanzenstärkungsmittel
Die Unternehmen Bioplant Naturverfahren GmbH und das Büro für Biologische-Ökologische Beratung erforschen gemeinsam neue Wege für umweltfreundliche, gesundheitsverträgliche Pflanzenstärkungsmittel.

Sättigungsgrad kann Entscheidungen...
Wer hungrig einkaufen geht, hat häufig mehr im Einkaufswagen, als ursprünglich geplant. Es scheint fast, als würden wir hungrig Nahrung besser wahrnehmen.

Waldbäume nutzen Kohlenstoff nicht nur für sich – sie tauschen auch große Mengen davon über ihre Wurzeln mit Nachbarbäumen aus. Diese Entdeckung machten Botaniker der Universität Basel.

Warum das Immunsystem HIV nicht bekämpft
Eine internationale Forschergruppe unter wesentlicher Beteiligung des Paul-Ehrlich-Instituts hat mit NLRX1 einen zellulären Faktor menschlicher Zellen identifiziert, der für die Vermehrung des Humanen Immundefizienz-Virus (HIV-1) unverzichtbar ist.
Kohlenhydrate als Gegenleistung
Pflanzen reagieren intelligent auf ihre Umwelt: Wenn sie die Wahl zwischen kooperativen und weniger kooperativen Pilzpartnern haben, versorgen sie letztere mit weniger Nahrung und zwingen sie damit zu verstärkter Kooperation.

Effektiveres Verfahren zur Reprogrammierung...
Forschern an der ETH Zürich ist es gelungen, Stammzellen aus Fettgewebe mit einem künstlichen genetischen Programm so zu steuern, dass aus ihnen Zellen werden, die natürlichen Beta-Zellen der Bauchspeicheldrüse sehr nahe kommen.

BMBF-Projekt „XplOiT“ gestartet
Individualisierte mathematische/systemmedizinische Modelle zur Entwicklung von Krankheitsprozessen haben das Potenzial, zukünftige Gesundheitsereignisse und das individuelle Therapieergebnis vorherzusagen.

Wenn bei einem Unfall das Gehirn verletzt wird, weiten sich die Schäden in den Tagen danach noch aus. Dafür sind offenbar Blutgerinnsel verantwortlich, wie ein Forschungsteam der Uni Würzburg herausgefunden hat.

Am Department für Pharmakologie und Toxikologie der Universität Wien untersuchen WissenschafterInnen seit Jahren den Öffnungs- und Schließmechanismus von so genannten Ionenkanälen.

Mathematik zur Krebsbekämpfung
Mathematiker und Mediziner der Universität Bonn haben ein neues Modell für eine Immuntherapie bei Krebs entwickelt. Das Verfahren könnte dabei helfen, zu verstehen, warum manche Ansätze bei bestimmten Tumoren nicht anschlagen.

Genaktivität von Knochentumor blockiert
Wissenschaftlern des Klinikums rechts der Isar der TU München ist es im Tiermodell gelungen, Wachstum und Ausbreitung des Ewing Sarkoms zu blockieren. Der Knochentumor tritt vermehrt bei Kindern und Jugendlichen auf.

Bekämpfung von Krankenhausinfektionen
Jedes Jahr erkranken in Deutschland bis zu 600000 Menschen an Krankenhausinfektionen, die durch den Aufenthalt in Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen auftreten. Davon verlaufen 40000 tödlich.

Ringförmiger Zucker hilft bei Arteriosklerose
Wenn allmählich die Schlagadern verhärten und sich entzünden, wird es gefährlich. Die Folgen der Arteriosklerose zählen zu den häufigsten Todesursachen in Industrieländern: Dazu zählen vor allem Herzinfarkte und Schlaganfälle.

Photoschaltbare Wirkstoffe könnten die Nebenwirkungen einer Chemotherapie verringern. Bisher sind photodynamische Therapien auf Sauerstoff im Gewebe angewiesen. Doch in bösartigen, schnell wachsenden Tumoren ist Sauerstoff knapp.

Harmlose Bakterien zur Krebsbekämpfung
Mehrere Bakterienarten haben das Potenzial, um im Kampf gegen Krebs zum Einsatz zu kommen. Die meisten dieser Bakterien sind allerdings für den Menschen schädlich.

Stammzellen in so großer Zahl züchten, dass man damit Krankheiten wie Parkinson oder Alzheimer behandeln kann: Auf dieses Ziel arbeitet Medizinprofessor Frank Edenhofer hin. Er kooperiert dabei mit dem Pharmakonzern Merck Millipore SAS.

Biosensor misst Signalmoleküle in Zilien
Wissenschaftler des Bonner Forschungszentrums caesar, einem Institut der Max-Planck-Gesellschaft, haben einen Biosensor entwickelt, der selbst minimale Konzentrationsänderungen des Signalmoleküls cAMP in Zellen messen kann.