Pharmakongress des Netzwerks BioLAGO
Wirkungsvollere Medikamente und verträglichere Implantate
Moderne Arzneimittel sollen im Körper dort ankommen, wo sie benötigt werden. Das senkt Nebenwirkungen, spart Wirkstoff und kann sie preiswerter machen.
Pharmakongress des Netzwerks BioLAGO
Moderne Arzneimittel sollen im Körper dort ankommen, wo sie benötigt werden. Das senkt Nebenwirkungen, spart Wirkstoff und kann sie preiswerter machen.
Allergien kommen immer häufiger vor, insbesondere in den westlichen Industrienationen. Neben Heuschnupfen zählt das allergische Asthma zu den am weitesten verbreiteten allergischen Erkrankungen.

Fraunhofer auf der BIOTECHNICA
Bei einer Blutvergiftung greifen Ärzte umgehend zu einem Breitbandantibiotikum. Doch vielfach kann das Medikament den Keimen nichts anhaben. Die Untersuchung auf Antibiotikaresistenzen ist jedoch zeitaufwändig, für viele Patienten kommen die Ergebnisse zu spät.

Greiner Bio-One auf der BIOTECHNICA
Auf der BIOTECHNICA präsentiert Greiner Bio-One neue Kits für die 3D-Zellkultur. Die Kits, die in Kooperation mit Nano3D Biosciences aus Houston, USA, vertrieben werden, erleichtern die Kultivierung von Zellen zu dreidimensionalen Strukturen.
Funktionelle Morphologie und Biomechanik
Wissenschaftler der Arbeitsgruppe Funktionelle Morphologie und Biomechanik der CAU haben erstmals gezeigt, was beim Kontakt einer Froschzunge mit einer Oberfläche passiert. Dabei fanden sie Übereinstimmungen mit herkömmlichem Klebeband.

Auf die richtigen Verbindungen kommt es an – auch im Gehirn: Wo Milliarden Nervenzellen untereinander die richtigen Partner finden müssen, um sich zu vernetzen und Sinneseindrücke präzise zu verarbeiten und Lerninhalte korrekt abzuspeichern.

Prof. Dr. Georg Pohnert, Inhaber des Lehrstuhls für Instrumentelle Analytik der Friedrich-Schiller-Universität Jena, wurde von der Max-Planck-Gesellschaft zum Max Planck Fellow ernannt.

Fadenwürmer stellen Pflanzenhormon her
Mikroskopisch kleine Fadenwürmer (Nematoden) leben wie die Maden im Speck: Sie dringen in Wurzeln von Rüben, Kartoffeln oder Sojabohnen ein und saugen dort an energiereichen Pflanzenzellen.

Prof. Dr. Marcel Leist und seiner Arbeitsgruppe am „Doerenkamp-Zbinden-Lehrstuhl für in vitro Toxikologie und Biomedizin“ an der Universität Konstanz wurde am 25. September in Berlin der Tierschutzforschungspreis 2015 des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) verliehen.

Amyloidplaques bei Alzheimer und Diabetes
Wenn Proteine Ihre Raumstruktur verändern und verklumpen, entstehen sogenannte amyloide Fibrillen und Plaques. Diese „Proteinaggregationsprozesse“ schädigen Zellen und lösen Krankheiten wie Alzheimer oder Typ 2 Diabetes aus.
Wichtiger Erfolg in der Stammzellforschung
Einem internationalen Team unter Leitung der Universität Bonn ist ein schwieriger Schritt in der Stammzellforschung geglückt: Die Wissenschaftler haben Bindegewebszellen der Maus in Stammzellen der Plazenta umgewandelt.

Schwere Virusinfektion des Gehirns
Forschende der Universität Zürich und des Universitätsspitals zeigen erstmals neue mögliche Behandlungsmethoden für eine seltene, meist tödlich verlaufende Gehirnerkrankung auf.

Mit rund 3 Mio. Euro unterstützt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) Homburger Wissenschaftler des neuen Centrums für Integrative Physiologie und Molekulare Medizin (CIPMM).

Fress-Zellen als Krankheitsverstärker
Wissenschaftler der Universität Würzburg haben einen vielversprechenden Ansatz für eine Therapie gegen ein erblich bedingtes Nervenleiden entdeckt. Dabei greifen sie nicht auf gentherapeutische Maßnahmen zurück, sondern stoppen Fress-Zellen.

Protonenstrahlen sind eine neue, sehr präzise Waffe im Kampf gegen Krebs. Unsicherheiten über die Reichweite der Strahlen verhindern bislang jedoch, dass das Potenzial dieser Methode voll ausgeschöpft werden kann.

Wegbereiter für die Enzymkatalyse
Das enorme Potential von Enzymen in der Synthese chiraler Moleküle, insbesondere von Pharmawirkstoffen, wird auch heute noch nicht vollständig ausgeschöpft. Der Hauptgrund ist, dass die bisher am Markt angebotenen „Enzyme von der Stange“ die Erwartungen seitens der Syntheseentwickler nicht erfüllen.
Resistenzbildungen gegen Medikamente gehören zu den größten Herausforderungen bei der Behandlung von Krebs. Ein Team von Wissenschaftlern am Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie (IMP) und bei Boehringer Ingelheim in Wien konnte Mechanismen aufklären, die Krebszellen immun gegen eine neue vielversprechende Art von Krebsmedikamenten machen.

Ältere und chronisch Kranke haben neben Schwangeren ein höheres Risiko, dass eine Influenza-Erkrankung schwer verläuft und Komplikationen lebensbedrohlich werden können.
Ziel des Verbundprojekts EndoProve ist es, durch ein neues Verfahren zum Endotoxin-Nachweis bereits während der Herstellung von Biopharmazeutika die Qualitätssicherung von Arzneimitteln zu verbessern.

Macrophages (MΦ) are phagocytic cells of the innate immune system that are present in virtually all tissues. Macrophages differentiate from circulating peripheral-blood mononuclear cells (PBMCs), which migrate from the bloodstream into tissue in the steady state or in response to trauma or infection [1].