Steckverbindungen aus Edelstahl

Für Gase und Flüssigkeiten

Die hier vorgestellten Steckverbindungen eignen sich hervorragend für Anwendungsgebiete, bei denen Standard-Messing- und Kunststoffverbindungen unerwünscht oder nicht zugelassen sind, etwa bei korrosiver Umgebung und bei Einsatz von aggressiven Medien.

Aufsteckverbindungen und Push-ins aus Edelstahl.

Alle Teile sind autoklavierbar und damit auch im Sterilbereich einsetzbar.

Die Winkelstücke sind innen bei der Umlenkung kugelförmig abgerundet. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass keine Schmutzpartikel in der Verschneidung haften bleiben können; zudem wird dadurch der Fließwiderstand geringer, es treten weniger Turbulenzen auf. Sowohl die Winkelstücke als auch die T-Stücke werden in schwenkbarer Ausführung (die Schenkel können um 360° orientiert werden) und in nicht schwenkbarer (starrer) Ausführung hergestellt.

Die geraden Einschraub-Push-in haben innen im Bereich der Einschraubverschraubung einen Innensechskant, der es ermöglicht, etwa bei Verteilerblöcken, die Teile sehr dicht zu montieren.

Der grundsätzliche Aufbau ist so gestaltet, dass das Fluid lediglich innen den Körper und die Dichtungen benetzt (berührt). Der Raum zwischen den Dichtungen ist möglichst klein gehalten. Die weiteren Bauteile befinden sich außerhalb des benetzten Bereiches und können so einerseits vor dem Medium geschützt werden, andererseits können sie das Medium nicht verunreinigen.

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Dank des modularen Aufbaus der Push-ins können in kurzer Zeit eine hohe Anzahl von Varianten gebildet werden.

Materialien nach Kundenwunsch
Die eingesetzten Werkstoffe sind wie folgt: Körper, Halteringe und Löseringe: Edelstahl AISI 316L, Werkstoff-Nr. 1.4404. Die Dichtungen bestehen wahlweise aus NBR, FKM oder kundenspezifischen Materialien. Der Druckbereich ist vom Schlauchtyp abhängig und reicht vom Grobvakuum bis 18 bar. Der Temperaturbereich liegt je nach Dichtungsmaterial bei -20...+150 °C.

Im Gegensatz zu den Push-in-Verbindung, bei der der Schlauch eingesteckt wird, wird bei der Aufsteckverbindung der Schlauch auf einen speziell entwickelten und geformten Stutzen, der mit dem Grundkörper eine Einheit bildet, aufgesteckt und mit einer Überwurfmutter geklemmt. Hierbei wird der Schlauch ohne O-Ring-Dichtung abgedichtet sowie mechanisch gesichert. Diese Produktreihe kommt dort zur Anwendung, wo keine O-Ringe eingesetzt werden können (aufgrund von Temperatur, aggressives Medium, ...) als auch für Anwendungen mit höheren Drücken. In der Kombination mit sehr weichen und äußerst flexiblen Schläuchen empfehlen sich ebenfalls Aufsteckverbindungen. Für den Anschluss an 24°-Innenkonen (Schneidringverschraubungen, Dichtkegelverschraubungen) sind entsprechende Adapter lieferbar. Die Einzelteile der Aufsteckverbindungen sind den Push-in sehr ähnlich und können untereinander kombiniert werden (Baukasten-Prinzip).

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