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Durchfluss, Druck und Vakuum regeln sowie Dosieren

Barbara Schick,

Membranpumpen mit intelligenten Funktionen

Auf der Analytica 2026 präsentierte das Unternehmen KNF einem Fachpublikum seine vier neuen Membranpumpen zur Durchfluss-, Druck- und Vakuumregelung sowie zum Dosieren. Diese Lösungen mit intelligenten Funktionen setzen nach Herstellerangaben neue Maßstäbe in Sachen Präzision, Zuverlässigkeit und Anpassungsfähigkeit.

© KNF

Für Messanwendungen bei Flüssigkeiten hat KNF die FMS-FC 1.400 entwickelt. Diese Membranpumpe mit Flow Control für integrierte Förderratenregelung verwendet einen Durchflusssensor, um eine präzise, wiederholgenaue und stabile Flüssigkeitsförderung zu gewährleisten. Sie erreicht eine maximale Förderrate von 3,4 l/min, einen maximalen Betriebsdruck von 6 bar (rel.) und eine maximale Ansaughöhe von 3 mH2O (mH2O = Meter Wassersäule).

Eine weitere Innovation intelligenter Membran-Flüssigkeitspumpen ist die FD 1.200-Pumpe, mit sich präzise Volumina dosieren lassen (Versatile Dosing). Hier kommt eine fortschrittliche Schrittmotortechnologie und aktiv gesteuerte Ventile zum Einsatz. Die Membranpumpe hat eine maximale Förderleistung von 40 ml/min, einen maximalen Betriebsdruck von 6 bar (rel.) und eine Ansaughöhe von mindestens 4,5 mH₂O. Sie ist kompakt, chemisch beständig und anwenderspezifisch anpassbar..

Gaspumpe mit Druckkontrolle

Die Membran-Gaspumpe MGP 75 mit „Pressure Control“ sorgt auch unter wechselnden Bedingungen für einen präzisen und konstanten Gasdruck. Durch die moderne Motorentechnologie von KNF erreicht sie eine maximale Förderrate von 78 l/min, einen maximalen Druck von 1 bar (rel.) und ein maximales Vakuum von bis zu 25 mbar (abs.).

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Vakuumpumpe

Ausgestattet mit der Funktion „Vacuum Control“ kann die Mikro-Vakuumpumpe NVC 830 von KNF auch in anspruchsvollen Umgebungen ein exaktes Vakuumniveau aufrechthalten. Die kompakte Membranpumpe liefert eine maximale Förderrate von 4,7 l/min und ein maximales Vakuum von bis zu 55 mbar (abs.). 

Intelligente Funktionen für hohe Präzision

Jede Pumpe hat eine moderne Sensortechnologie und eine spezielle Motorsteuerung, um auch unter dynamischen Bedingungen wie Änderungen von Druck oder Medientemperatur exakte Sollwerte einzuhalten. Nach KNF-Angaben reduziert der integrierte geschlossene Regelkreis den technischen Entwicklungsaufwand für Anwender auf ein Minimum, da er die potenziell schwierige Integration externer Sensoren und die Eigenentwicklung einer Steuerungslogik überflüssig macht.

Konnektivität und Integration

Die Pumpen können autonom betrieben oder über analoge Signale wie Steuerspannung gesteuert werden. Für den Einsatz in komplexen Systemen unterstützen die Pumpen auch moderne Kommunikationsprotokolle wie UART, wodurch eine nahtlose Integration in intelligente Umgebungen ermöglicht wird.

Anpassungen für anspruchsvolle Anwendungen

Dank des modularen Aufbaus lassen sich die Pumpen schnell anpassen. Zu den Anpassungsmöglichkeiten gehören Materialauswahl, elektrische Anschlüsse und Leitungsanschlüsse sowie, je nach Pumpe, digitale Anpassungsmöglichkeiten wie Ausgangssollwert, Anlaufgeschwindigkeit oder maximale Motordrehzahlgrenzen. Mit dieser Flexibilität sind die Pumpen in sensiblen Anwendungen wie beispielsweise in der Medizintechnik, in Analysesystemen und industriellen Prozessen einsetzbar.

Quelle: KNF

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