Achema 2024 – Resümee und Zahlen

Barbara Schick,

Akzente für eine nachhaltigere Prozessindustrie

Bei der Achema 2024, der Weltleitmesse der Prozessindustrie, zeigten vom 10. bis 14. Juni 2024 insgesamt 2.842 Aussteller aus 56 Nationen 106.001 Teilnehmern aus 141 Ländern auf dem Frankfurter Messegelände neueste Ausrüstung, Lösungen und innovative Verfahren für die Chemie-, Pharma- und Lebensmittelindustrie.

Ob bei der Labor- oder Pharmatechnik, beim Anlagenbau oder bei der klassischen Verfahrenstechnik, in den Hallen waren die Stände sehr gut besucht und zeitweise war auf den Gängen kein Durchkommen mehr. „Die Aussteller, mit denen wir gesprochen haben, und auch wir selbst sind äußerst zufrieden, teilweise war an den Ständen so viel los, dass die Standmitarbeiterinnen und -mitarbeiter nicht mehr hinterherkamen. Viele der Gespräche hatten dabei direkten Projekt- oder Investitionsbezug“, zeigt sich Jürgen Nowicki, Vorsitzender des ACHEMA-Ausschusses und CEO von Linde Engineering zufrieden.

Sehr zufrieden ist auch Dr. Björn Mathes, Geschäftsführer der DECHEMA Ausstellungs-GmbH: „Diese Achema gibt der Branche einen Impuls, der für die nächsten Jahre richtungsweisend bleiben wird.“ Die Achema 2024 verzeichnet bei den Austellern dabei deutliche Zuwächse: Auf rund 100.000 Quadratmetern Nettoausstellungsfläche haben 2.842 Aussteller aus 56 Ländern ihre Produkte und Innovationen präsentiert. Mit einem Anteil von 63 Prozent internationaler Aussteller war die diesjährige Leitmesse der globalen Prozessindustrie die internationalste aller Zeiten. Daneben kamen 106.001 Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus 141 Nationen zur diesjährigen Achema, davon 48,9 % Teilnehmende aus dem Ausland.

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Auf der Aktionsfäche "Digital Lab" in Halle 12 wurden verschiedene Lösungen für das automatisierte und vernetzte Labor gezeigt und vorgeführt. © DECHEMA/Markus Püttmann

Auch die sechs Innovationsthemen der diesjährigen Achema – Process, Pharma, Green, Lab, Digital und Hydrogen – stießen auf sehr großes Interesse. Sie nehmen zentrale Herausforderungen, die die Prozessindustrie heute und in den kommenden Jahren bewegen, in den Fokus und zeigen vor allem auf den Innovation Stages konkrete Business Cases zu deren Lösung. Die Innovationsthemen haben einen stärker übergreifenden Charakter und wurden inhaltlich gemeinsam mit Partnern aus Industrie, Mittelstand, Verbänden und Institutionen gestaltet.

Insgesamt wurde das hochkarätige und breite Achema-Kongressprogramm mit mehr als 900 Vorträgen, Diskussionsrunden und Workshops erneut sehr gut angenommen. „Mit mehr als 30.000 Zuhörern sind die Besucherzahlen im Kongress so hoch wie nie zuvor“, so Dr. Andreas Förster, Geschäftsführer des DECHEMA e.V. Im Kongressprogramm stießen allen voran die Wasserstoffthemen sowie Vorträge zu Elektrifizierung und Flexibilisierung auf großes Interesse. Daneben waren die Vorträge zu Pharma und Life Sciences sowie zum Thema Digitalisierung (v.a. KI, MTP, APL) am besten besucht. Björn Mathes ergänzt: „Die Ausstellung und der Kongress haben wieder die technologische Zukunft unserer Branche gezeigt und dabei einen herausragenden Akzent für eine nachhaltigere und wettbewerbsfähige Prozessindustrie gesetzt."

Die nächste ACHEMA findet vom 14. bis 18. Juni 2027 in Frankfurt statt.

Quelle: DECHEMA

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