Initiative „BIOTechnikum“

Den öffentlichen Dialog zu den Lebenswissenschaften fördern

Biotechnologische Forschung verständlich machen und lebensnahe Anwendungsbeispiele aufzeigen: Das sind die Ziele der Initiative „BIOTechnikum“, mit der das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eines der zentralen Zukunftsthemen der aktuellen Hightech-Strategie zunehmend in den Blick der Öffentlichkeit rückt.

Innenansicht vom BIOTechnikum.

Auf der BIOTECHNICA präsentiert sich der doppelstöckige Forschungstruck mit einer anschaulichen Ausstellung. Das BIOTechnikum ist täglich von 9.00 bis 18.00 Uhr in Halle 9, Stand B75 geöffnet.

Die Biotechnologie zählt zu den wachstumsstärksten Branchen in Deutschland. Zugleich ist in der Öffentlichkeit über die wissenschaftlichen Inhalte und Entwicklungsziele aber meist nur wenig bekannt. Deshalb holt das BMBF die drei Schwerpunktthemen Gesundheitsforschung, Gesundheitswirtschaft und Bioökonomie mit der mobilen Informationsinitiative „BIOTechnikum“ aus den Laboren von Hochschulen, Unternehmen und Instituten und macht sie in einer interaktiv und multimedial gestalteten Ausstellung greifbar. Auf diesem Weg soll der gesellschaftliche Dialog über die Fortschritte sowie die Chancen und Risiken der lebenswissenschaftlichen Forschung ausgebaut und langfristig gestärkt werden.

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Über 100000 Besucherinnen und Besuchern dient das auffällige Ausstellungsfahrzeug jährlich an rund 80 Standorten in ganz Deutschland als Informationsplattform und mobiles Schülerlabor. Unter dem Motto „Erlebnis Forschung – Gesundheit, Ernährung, Umwelt“ bietet sich auf der BIOTECHNICA allen interessierten Messebesuchern die Gelegenheit zu einem Besuch im BIOTechnikum.

Wissen zum Mitnehmen: Die Offene Tür im BIOTechnikum
Während der „Offenen Tür“ führen die begleitenden Wissenschaftlerinnen Dr. Anne Wiekenberg und Dr. Aline Anton täglich von 9.00 bis 18.00 Uhr durch die Ausstellung und stehen für individuelle Gespräche sowie den fachlichen Erfahrungsaustausch bereit. Dabei beantworten die beiden Diplom-Biologinnen sowohl Fragen rund um die Initiative „BIOTechnikum“, deren Themenschwerpunkte als auch das Veranstaltungsangebot für Schülerinnen und Schüler, Unternehmen, Hochschulen sowie die breite Öffentlichkeit.

Entdecken, Staunen, Verstehen auf mehr als 100 m²
Die mobile Erlebniswelt BIOTechnikum eröffnet lehrreiche Einblicke in die Biotechnologie und damit in Bestandteile und Vorgänge des Lebens, die aufgrund ihres winzigen Maßstabs meist im Verborgenen ablaufen. Doch wie kann die Forschung etwa in der Medizin dazu beitragen, Therapien in Zukunft wirksamer und zugleich nebenwirkungsärmer zu machen? Wie können Lebensmittel unsere Gesundheit positiv beeinflussen? Und welches Potenzial steckt in der wirtschaftlichen Nutzung biologischer Rohstoffe? Antworten auf diese und viele andere Fragen erhalten Besucherinnen und Besucher im Erdgeschoss des BIOTechnikums anhand von Themendisplays, interaktiven Exponaten und Multimedia-Terminals.

Die Ausstellung befasst sich dabei mit ganz unterschiedlichen Fragen, die alle von großer Bedeutung für unsere Zukunft sind – so etwa die Entwicklung der individualisierten und regenerativen Medizin, die Erforschung von Volkskrankheiten, Innovationen im Bereich der Medizintechnik sowie die Gewährleistung weltweiter Nahrungsmittelsicherheit durch nachhaltige Agrarproduktion. Mit dem Multimedia-Lernspiel „Bodymover“ geht es auf eine spannende Reise durch menschliche und pflanzliche Organismen, bei der Besucher sich mittels Gestensteuerung durch die Zellen bewegen und deren Bestandteile kennenlernen können. Wer dabei sein Wissen auf den Prüfstand stellen will, dem bietet sich bei einem integrierten Quiz eine gute Gelegenheit dazu.

Das Obergeschoss der mobilen Erlebniswelt bietet Raum für Dialog und Diskussion. Im Biotech-Kino geben Filme einen Überblick zu den verschiedenen Forschungs- und Anwendungsgebieten der Biotechnologie und vermitteln damit einen bleibenden Eindruck.

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