Neuen Innovation Campus in Mumbai/Indien

BASF beginnt mit dem Bau

BASF hat am 9. Dezember mit dem Bau eines neuen Innovation Campus in Neu-Mumbai/Indien begonnen. Das Unternehmen wird über BASF Chemicals India Private Limited, eine vollständige Tochtergesellschaft der BASF SE, rund 50 Mio. Euro in Indien investieren. Die Einrichtung wird etwa 300 Wissenschaftlern Platz bieten, die in den Bereichen Pflanzenschutz, Prozessentwicklung und der Polymerforschung arbeiten werden.

BASF Innovation Campus (Mumbai).

Für 2020 plant BASF weltweit einen Umsatz von 30 Mrd. Euro mit Produkten, die seit 2011 auf den Markt eingeführt worden sind. Grundlage für diese Innovationen ist eine effektive und effiziente Forschung und Entwicklung (F&E). Um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen, entwickelt BASF die Forschungsorganisation weiter und bündelt ihre Kompetenzen in drei globalen Plattformen, darunter Advanced Materials & Systems Research mit Sitz in der Region Asien-Pazifik. Der BASF Innovation Campus (Mumbai) wird zu einem wichtigen Zentrum für das globale F&E-Netzwerk der BASF und, neben Shanghai, zum zweiten großen F&E-Standort der BASF in Asien-Pazifik.

„Die Region Asien-Pazifik steht vor enormen Herausforderungen, die wir mit Innovationen aus der Chemie angehen möchten. BASF unterhält ein starkes globales F&E-Netzwerk, das wir mit Investitionen in die Innovationskraft in Asien-Pazifik noch weiter stärken werden. Wir werden nicht nur unsere Kunden in allen Branchen der Region, sondern auch die in anderen Regionen mit globalen Forschungsprojekten unterstützen, die von Mumbai aus gesteuert werden“, sagt Martin Brudermüller, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der BASF und verantwortlich für die Region Asien-Pazifik. „Neben dieser neuen und wichtigen Investition in den BASF Innovation Campus (Mumbai) schaffen wir in Asien-Pazifik ebenfalls spezialisierte Forschungseinrichtungen auf den Gebieten Elektronikmaterialien, Batteriematerialien, Katalyse, Bergbau, Wasseraufbereitung, Polymere und Materialien. Schritt für Schritt wird Asien-Pazifik so ein fester Bestandteil unserer globalen Innovationskraft.“

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Der BASF Innovationscampus (Mumbai) wird globale Forschungs- sowie regionale und lokale Entwicklungsaktivitäten umfassen. Die Entwicklungsaktivitäten werden für die BASF-Geschäftseinheiten Performance Chemicals, Care Chemicals und Pigments & Dispersions ausgeführt. Durch die Kombination von Entwicklungsaktivitäten mit globaler Forschung wird der Campus den Austausch von Fachwissen und Ideen über aktuelle Technologien und Methoden fördern, den Zugang zu moderner Ausstattung ermöglichen sowie Synergien schaffen.

Organic Synthetic Lab der BASF in Mumbai, Indien.

„Der BASF Innovation Campus (Mumbai) wird die besten internationalen Wissenschaftler aus Indien und anderen Teilen der Welt in einem globalen BASF F&E-Verbund vereinen. Die großen globalen Forschungsplattformen der BASF – das sind ab Anfang 2015 Advanced Materials & Systems Research, Bioscience Research, und Process Research & Chemical Engineering – werden in Mumbai aktiv sein,“ sagt Harald Lauke, designierter President von Advanced Materials & Systems Research.

„Im Jahr 2015 wird BASF ihr 150. Jubiläum überall auf der Welt feiern. Diese Gelegenheit wollen wir nutzen und Menschen dazu einladen, gemeinsam an Lösungen für die globalen Herausforderungen in den Bereichen städtisches Leben, Energie und Ernährung zu arbeiten. In diesem Zusammenhang wird eine stärkere F&E-Präsenz in Indien neue Möglichkeiten schaffen, um Kundenbeziehungen und wissenschaftliche Kooperationsprogramme, von denen sowohl BASF als auch die indische F&E-Gemeinschaft profitieren werden, auf- und auszubauen. Zusätzlich wird der BASF Innovation Campus (Mumbai) Karrieremöglichkeiten für lokale wissenschaftliche Talente bieten“, sagt Raman Ramachandran, Chairman und Managing Director der BASF India Limited und Head South Asia.

Der BASF Innovation Campus (Mumbai) wird 2017 eröffnet und über Synthese-, Anwendungs-, Prozess- und Analyselabore verfügen. Neben den wissenschaftlichen Einrichtungen gehören zu dem 20000 m² großen Standort technische Einrichtungen, logistische Einheiten, ein vollausgestattetes Auditorium und eine Kantine sowie Erholungsbereiche für die Mitarbeiter.

Das neue Gebäude wird über besondere Merkmale verfügen, die den Energieverbrauch minimieren werden, darunter eine zweite Außenfassade, ein reflektierendes Dach, Wasserkühler für die Klimaanlage und Photovoltaik-Panels. Trinkwasser wird über Automaten mit Filtertechnologie zur Verfügung gestellt, was den Bedarf an Einweg-Flaschen auf null reduziert. Das Gebäude wird darüber hinaus natürliches Licht optimal ausnutzen, indem ein Atrium mit einem Glasdach das Tageslicht in den Gebäudekern lenkt.

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