Nachwuchs für Wissenschaft und Technik begeistern
Einen Tag Chef sein
Ein Abiturient durfte im Rahmen einer Schüleraktion des Industrie-Netzwerks ChemCologne für einen Tag einen Chefsessel einnehmen. "Arbeitgeber" war Lanxess.
Philipp Nguyen ergänzt seinen Lebenslauf heute um einen herausragenden Punkt: Der 17-jährige Abiturient hatte sich unter zahlreichen Bewerbern bei der Aktion „Meine Position ist spitze!“ des Industrie-Netzwerkes ChemCologne durchgesetzt und leitete heute für einen Tag das weltweite Geschäft mit Lederchemikalien des Kölner Spezialchemie-Konzerns Lanxess. Er übernahm damit die Position von Alexander Klein, der seinen Posten als Leiter Produktion und Technik des Geschäftsbereichs Leder freiwillig räumte.
Auf den Interims-Chef wartete ein voller Arbeitstag: Nach der Begrüßung durch Alexander Klein und der Vorstellung des Konzerns ging es in eine internationale Video-Konferenz, in der der Abiturient Investitionsprojekte mit Kollegen aus Südafrika besprach. Am Nachmittag wechselte er von der gläsernen Konzernzentrale in Köln ins Werk nach Leverkusen zu einem Sicherheitsrundgang durch den Leder-Betrieb. Dort lernte der Abiturient aus Solingen auch weitere Kollegen des Geschäftsbereichs kennen.
Vielfältiges Engagement bei Schülern
Die Teilnahme an „Meine Position ist spitze!“ ist nur eine Facette des vielfältigen Engagements von Lanxess, um Schüler anzusprechen. Regelmäßige Präsentation bei Ausbildungsmessen und Kooperationen mit der Bundesarbeitsagentur gehören ebenso dazu wie rund 300 Schülerpraktikantenplätze pro Jahr zur ersten beruflichen Orientierung. Zudem bietet der Kölner Spezialchemie-Konzern zahlreiche Veranstaltungen für unterschiedliche Zielgruppen wie Schüler, Lehrer, Berufsberater, aber auch Eltern an.
Darüber hinaus hat Lanxess bereits 2008 eine umfangreiche Bildungsinitiative ins Leben gerufen. Seitdem hat der Konzern allein in Deutschland rund 4,5 Millionen Euro in vielfältige Aktionen und Projekte investiert, um junge Menschen für Naturwissenschaften und Technik zu begeistern. Unter anderem hat das Unternehmen Schulen an seinen deutschen Standorten finanziell unterstützt. Mit dem Geld wurden zum Beispiel neue Laboreinrichtungen, technische Geräte und Unterrichtsmaterialien für die Fächer Chemie, Biologie, Physik und Informatik angeschafft. Außerdem hat das Unternehmen zahlreiche praxisbezogene Workshops für Schüler, aber auch für Lehrer organisiert.










