Energiewende, ja – aber wie?

Energiewendesymposium der GDCh thematisiert Chancen und Grenzen

Reicht es aus, die CO2-Emissionen zu reduzieren, um den Klimawandel einzudämmen? Darüber diskutieren ausgewiesene Experten am 30. Oktober in Frankfurt am Main beim Energiewendesymposium 2019.

Kohle führt in der Energiewirtschaft zu hohen CO2-Emissionen und ist daher ein "Auslaufmodell". Aber: Reicht es aus, die CO2-Emissionen zu reduzieren, um den Klimawandel einzudämmen? © Fotolia/Edelweiss

Unter dem Leitmotiv „Energiewende, ja – aber wie?“ beleuchten die Referenten die Energiewende aus ökologischer, technischer, ökonomischer, industrieller und politischer Sicht. Veranstalter sind die Fachgruppe Seniorexperten Chemie (SEC) der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh), die DECHEMA und der Verband der Chemischen Industrie (VCI).

Energiewende, Nachhaltigkeit und Klimaschutz beschäftigen bereits seit einigen Jahren Wissenschaft, Wirtschaft und Politik weltweit. Auch Deutschland hat sich verpflichtet, seine CO2-Emissionen drastisch zu verringern, um das Klima zu schützen. Trotzdem werden wir unser Klimaziel, 40 Prozent weniger CO2-Emissionen bis zum Jahr 2020 freizusetzen, voraussichtlich verfehlen.

„Die Energiewende, besonders die nachhaltige Energieerzeugung, ist aktueller denn je. In Zukunft wird diese eine wichtige Rolle spielen, vor allem hinsichtlich des Klimaschutzes und bei der Einhaltung der Klimaziele. Wir möchten die Chancen und Möglichkeiten, aber auch die Grenzen der Energiewende betrachten. Gemeinsam wollen wir erörtern, wie die Ziele in Deutschland realisiert werden können, indem sie einerseits ökologisch vertretbar sind und andererseits unseren Wohlstand nicht gefährden“, sagt Professor Dr. Klaus-Peter Jäckel, SEC-Vorstandsvorsitzender.

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Beim Energiewendesymposium wird Professor Dr. Dr. h.c. mult. Hans-Werner Sinn, emeritierter Präsident des ifo Instituts in München, die Möglichkeiten der deutschen Energiewende aus ökonomischer Sicht erläutern. Eine Übersicht über die ökologischen, technischen und gesellschaftspolitischen Aspekte der Energiewende gibt Professor Dr. Ing. Manfred Fischedick, Vizepräsident des Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH. Mit den technischen Möglichkeiten, wie regenerierbare Energien erzeugt und gespeichert werden können, befasst sich Professor Dr. Ferdi Schüth, Direktor am Max-Planck-Institut für Kohlenforschung in Mülheim/Ruhr. Aus der industriellen Perspektive berichtet Dr. Jörg Unger, Senior Vice President Corporate Technology & Operational Excellence der BASF SE, über das Carbon-Management der BASF, welches die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten zur Reduktion von CO2-Emissionen bei energieintensiven Produktionsprozessen zusammenfasst und so langfristig fossile Energieträger durch nachhaltige ersetzt.

Der Eintritt ist frei. Anmeldung und weitere Informationen zur Veranstaltung unter www.gdch.de/energiewende2019

Quelle: GDCh

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