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Gemeinschaftslabor von UniCat und BASF

Eröffnung des neuen BasCat-Labors an der TU Berlin

Auf dem Südcampus der Technischen Universität (TU) Berlin hat BASF zusammen mit dem Exzellenzcluster "Unifying Concepts in Catalysis" (UniCat) am 9. Juli 2014 das neue Gebäude des BasCat-Labors eröffnet. Auf rund 1000 m² Labor- und Bürofläche erforschen künftig 17 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Grundlagen der heterogenen Katalyse für den Rohstoffwandel.

Auf dem Südcampus der Technischen Universität (TU) Berlin wurde das neue Gebäude des BasCat-Labors (im Vordergrund) eröffnet.

Für die Errichtung des BasCat-Labors bringen BASF und die TU Berlin erhebliche Ressourcen auf: BASF investiert bis zu 6,4 Mio. Euro im Laufe der ersten fünf Jahre. Das Gesamtvolumen beträgt rund 13 Mio. Euro.

"Heterogene Katalysatoren machen viele chemische Reaktionen kostengünstiger, umweltverträglicher oder überhaupt erst möglich. Gerade im Zeitalter knapper werdender Ressourcen spielen Energie- und Rohstoffeffizienz eine immer größere Rolle", sagt Dr. Peter Schuhmacher, President Process Research and Chemical Engineering der BASF. "Zusammen mit unseren international renommierten Partnern wollen wir fundamentale wissenschaftliche Erkenntnisse zur Aktivierung wenig reaktiver Moleküle gewinnen, um langfristig die Entwicklung industriell relevanter Katalysatoren zu beschleunigen." Forschungspartner sind Arbeitsgruppen aus den Natur- und Ingenieurwissenschaften, z.B. an den Instituten der Chemie, der Prozess- und Verfahrenstechnik und der Werkstoffwissenschaften an der TU Berlin und in der Abteilung Anorganische Chemie am Fritz-Haber-Institut.

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"Der UniCat-Forscher- und Entdeckergeist wird nicht zuletzt durch das BasCat-Labor zum Gravitationszentrum in der Katalyseforschung in Deutschland, das neue experimentelle und theoretische Lösungen für den Rohstoffwandel entwickelt", sagt Prof. Dr. Matthias Drieß, Sprecher des Exzellenzclusters UniCat. "Im Exzellenzcluster UniCat werden Synergien zwischen der chemischen und biologischen Katalyse erforscht, um innovative Beiträge zur Energiewende und in der Wirkstoffforschung zu leisten." Seit der Unterzeichnung der Kooperationsverträge 2012 haben die Forschungspartner bereits zahlreiche Projekte gestartet. Mit den neuen Räumen erhält das BasCat nun ein gemeinsames Forschungszentrum für heterogene Katalyse unter einem Dach.

Prof. Dr. Christian Thomsen, Präsident der TU Berlin, sagte anlässlich der BasCat-Eröffnung: "Durch die Kooperation des Exzellenzclusters UniCat mit der BASF hat die Katalyseforschung einen neuen Ort an der TU Berlin bekommen. In dem Gemeinschaftslabor BasCat wird zukunftsträchtige Spitzenforschung betrieben, die unserer Gesellschaft zu Gute kommt. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler leisten wichtige Beiträge zur Sicherung der Energie- und Rohstoffversorgung. Wir freuen uns, dass wir in diesem Projekt mit starken Partnern zusammen gekommen sind, mit denen zum einen Forschung auf Spitzenniveau und zum anderen eine exzellente Doktorandenausbildung in dem neuen Labor ermöglicht werden."

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