Jubiläumsfeier mit Preisverleihung

Markus Matz erhält den Herbert Knauer Science Award 2022

Der Berliner Labormessinstrumente-Hersteller Knauer feierte am 1. Juli 2022 unter dem Motto „Science with Passion“ sein sechzigstes Firmenjubiläum mit einem großen Fest. In diesem Rahmen wurde der Gewinner des Herbert Knauer Science Awards 2022, der Lösungen im Bereich Flüssigkeitschromatografie würdigt, bekanntgegeben und der Preis verliehen.

Geschäftsführerin Alexandra Knauer bei ihrer Eröffnungsrede. © KNAUER/Plambeck

100 Gäste aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft waren zur Jubiläumsfeier eingeladen, um gemeinsam den langjährigen Geschäftserfolg zu feiern. Nach einer einleitenden Begrüßung durch Geschäftsführerin Alexandra Knauer würdigte Tino Schopf (SPD), Staatssekretär für Energie und Betriebe in der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe das 60-jährige Bestehen des Unternehmens: „Knauer ist seit Jahrzehnten ein fester und wichtiger Bestandteil des Wirtschafts- und Innovationsstandortes Berlin. Als im Zuge der Impfstoffproduktion gegen das Corona-Virus dringend Anlagen zur Einkapselung von mRNA benötigt wurden, hat Knauer diese gemeinsam mit einem Pharmaunternehmen in Rekordzeit entwickelt und gefertigt. Eine beeindruckende Leistung, mit der das Unternehmen einen großen Beitrag im Kampf gegen die Pandemie geleistet hat. Ich freue mich sehr, das 60-jährige Jubiläum dieses herausragenden Berliner Familienunternehmens mitzufeiern. Für die Zukunft wünsche ich dem Unternehmen und seinen 170 Beschäftigten weiterhin viel Erfolg und blicke gespannt auf die kommenden innovativen Entwicklungen und Knauer Produkte aus Berlin für die Welt.“

Anzeige

Systeme und Komponenten der Flüssigkeitschromatografie (engl.: liquid chromatography, kurz: LC) sind nach Unternehmensangaben seit mehr als vierzig Jahren das wichtigste Standbein des Unternehmens. In ihrer Einführungsrede bemerkte Roswitha Knauer, die das Unternehmen 1962 mit ihrem Ehemann Dr. Herbert Knauer gegründet hatte, dass Innovation immer Herzstück des Erfolges ihrer Firma gewesen ist. Daher verleihe Knauer den Preis, um innovative Lösungen auf dem Gebiet der Flüssigkeitschromatografie zu fördern. Der Gewinnerbeitrag erhält neben einem Pokal einen Gutschein für wissenschaftliche Geräte von Knauer im Wert von zwanzigtausend Euro.

Gründerin Roswitha Knauer gratuliert dem Preisträger Markus Matz. © KNAUER/Plambeck

Eine Fachjury unter der Leitung von Chromatographie-Spezialist und Fachbuchautor Dr. Stavros Kromidas, der einen einleitenden Impulsvortrag zur Flüssigkeitschromatografie präsentierte, hatte unter den Einreichungen einen Sieger ermittelt. Die Wahl fiel auf Markus Matz, einen 28-jährigen Doktoranwärter, der am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) am Institut der Chemischen Technologie und Polymerchemie (ITCP) arbeitet. Sein ausgezeichnetes Projekt beschäftigt sich mit der kernmagnetischen Resonanz (NMR) als Detektionsmethode für die Flüssigkeitschromatografie, die sehr detailreiche Informationen über die getrennten Moleküle verrät. Seine Innovation verbessert die Auflösung des verwendeten Benchtop-NMR-Geräts deutlich und ist ein Schritt in die Richtung, NMR-Detektion für Standardlabore greifbarer zu machen.

V.l.n.r: Dr. Stavros Kromidas, Preisträger Markus Matz, Roswitha Knauer, Dr. Markus Fuchs, Alexandra Knauer, Dr. Kate Monks. © KNAUER/Plambeck

Zum Thema der jüngsten Innovationspreise, die Knauer verliehen wurden, im Zusammenhang mit Corona-mRNA-Impfstoffen widmeten sich Vorträge von Knauer und eines Gastredners von BioNtech. Und Dr. Kate Monks, Abteilungsleiterin „Quality and Laboratory“ bei Knauer, präsentierte unter dem Titel „Nachhaltigkeit ist kein Trend“ in unterhaltsamer Manier die Bedeutung des Themas Nachhaltigkeit bei Knauer.

Quelle: KNAUER Wissenschaftliche Geräte

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige