Unternehmensentwicklung

Merck verkauft Durchflusszytometrie-Geschäft

Merck hat die Unterzeichnung einer Vereinbarung zum Verkauf seines Durchflusszytometrie-Geschäftes an Luminex Corporation bekanntgegeben

© Merck

Für 62,5 Mio. € (Kaufpreiszahlung in Höhe von 58,3 Mio. € zzgl. 4,2 Mio. € für Vorräte) verkauft Merck an Luminex. Der Abschluss der Transaktion wird bis Ende 2018 erwartet und unterliegt den üblichen Bedingungen. Nach Abschluss der Transaktion wird Luminex die Durchflusszytometrie-Plattformen Amnis® und Guava® und die zugehörigen Reagenzien unter diesen Marken besitzen. Dazu gehört ein Portfolio führender Technologien, die den Forschungsraum bedienen.

„Dies ist eine sehr gute Gelegenheit für uns und unseren Partner und ich möchte mich ganz herzlich bei unseren engagierten Mitarbeitern bedanken“, sagte Udit Batra, Mitglied der Geschäftsleitung von Merck und CEO, Life Science. „Luminex ist ein langjähriger und vertrauenswürdiger Partner, der eine breite Palette von Lösungen für die klinische Diagnostik, pharmazeutische Wirkstoffforschung und biomedizinische Forschung bereitgestellt hat. Luminex teilt unsere Überzeugung, die schwierigsten Probleme in den Biowissenschaften zu lösen. Dies wird ein großartiges neues Zuhause für das Team sein, um auf ihr Fachwissen aufzubauen und mehr Lösungen für eine breitere Basis einzuführen. Gleichzeitig erhalten unsere bestehenden Kunden Zugang zum angesehenen Produktportfolio von Luminex.“

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Mit der Übernahme erweitert Luminex sein bestehendes Angebot an strömungsbasierten Erkennungssystemen, das sich auf seine xMAP®-Multiplextechnologie mit mehr als 15 000 weltweit verkauften xMAP®-Systemen konzentriert. Beispielsweise hat das Markstrom-Durchflusszytometer ImageStream®X Mark II von Merck eine laut eigenen Angaben extrem hohe Empfindlichkeit und wird zur Erkennung und Charakterisierung kleiner Partikel eingesetzt.

„Als Innovatoren in strömungsbasierten Technologien freuen wir uns, die Durchflusszytometrie-Anlagen unseres langjährigen Partners Merck zu erwerben und damit unser Portfolio an Detektionssystemen für Forscher zu erweitern, die an zellulären Analysen interessiert sind“, sagte Homi Shamir, Präsident und CEO von Luminex. „Wir freuen uns darauf, das talentierte Merck-Team in der Luminex-Familie willkommen zu heißen.“

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