Elementanalytik mit ICP-OES

Optisches Emissions-Spektrometer

© SPECTRO Analytical Instruments

Spectro Analytical Instruments bietet jetzt eine Weiterentwicklung des optischen Emissions-Spektrometers mit induktiv gekoppeltem Plasma (ICP-OES) Spectro Arcos für Anwender aus Industrie und Forschung für die Analyse der Elementzusammensetzung von Metallen, chemischen und petrochemischen Stoffen und zahlreichen anderen Materialien.

Die zahlreichen Verbesserungen im Spectro Arcos resultieren zum einen aus einer Vielzahl von Anregungen von Anwendern und zum anderen aus der kontinuierlichen Weiterentwicklung bewährter Technologien, wie der Hersteller angibt. Das Spectro Arcos ist bekannt für außergewöhnliche optische Leistung, einen großen Wellenlängenbereich, hohe Nachweisempfindlichkeit und Auflösung, eine hohe Leistungsfähigkeit für zuverlässige analytische Ergebnisse und eine hohe Produktivität. Dank der neuesten Weiterentwicklungen bietet das Spectro Arcos jetzt eine noch größere Flexibilität, eine komfortablere Bedienung und zusätzliche Kosteneinsparungen. Zu den herausragenden Merkmalen zählen:

  • DSOI-Plasmabetrachtungsoption: Die neue Dual Side-On Interface (DSOI)-Option mit zwei optischen Schnittstellen erhöht die Nachweisempfindlichkeit und beseitigt Probleme mit Verunreinigungen und Matrixkompatibilität, die bei Dual-View-Modellen mit vertikaler Fackel auftreten können. Wenn DSOI nicht benötigt wird, bietet die Standardversion des Spectro Arcos mit Side-On-Plasma (SOP) ein spezielles radiales Single Side-On-Interface für hohe Stabilität und Präzision.
  • MultiView-Plasmabetrachtungsoption: Die axiale Plasmabetrachtung macht eine hohe Nachweisempfindlichkeit möglich und eignet sich besonders für die Spurenanalyse, während die radiale Plasmabetrachtung für eine hohe Präzision sorgt und sich besonders für hohe Matrixlast und organische Lösungen eignet. Mit "MultiView" lässt sich die direkte Plasmabetrachtung des Spectro Arcos von radial nach axial umschalten – und das in nur 90 Sekunden. Durch die DSOI-Option wird es flexibler, und es wird zusätzliche Empfindlichkeit bei radialer Betrachtung erreicht.
  • CMOS-Detektoren: Das Spektrometer hat leistungsfähige auf CMOS-Technologie basierende Zeilendetektoren. Durch die CMOS-Technologie kommt es nicht zu „Blooming“, und dadurch wird die Erfassung kleiner Messsignale, selbst in direkter Nähe intensiver Linien, möglich. Sie benötigt keine Chipkühlung.
  • Spezielle Polychromatortechnologie: Durch die sog. ORCA (Optimized Rowland Circle Alignment)-Polychromatortechnologie von Spectro vermeidet die Nachteile Echelle-basierter Optiken, wie der Hersteller beschreibt. Dazu nennt Spectro eine hohe Auflösung über einen weiten Spektralbereich – 130 bis 770 Nanometer (nm) – mit einer Transparenz unterhalb von 180 nm. So werde die Methodenentwicklung selbst bei schwereren Metallmatrices einfacher und eine höhere Richtigkeit.
  • Auslesesystem: Der Hersteller hebt die hohe Geschwindigkeit für höheren Probendurchsatz hervor: So könne das Spectro Arcos-Spektrometer einfachere Matrices in 30 Sekunden analysieren. Die Messergebnisse sind vollständig rückverfolgbar.
Anzeige

Durch die Gasreinigungstechnologie "UV-PLUS" ist eine Spülung des optischen Systems nicht erforderlich – es wird keine Stabilisierungszeit benötigt und Verunreinigungen werden verhindert. Es wird keine externe Wasserkühlung benötigt, denn das ICP-OES-Analysesystem ist vollständig luftgekühlt. Die intuitive Software bietet hohe Benutzerfreundlichkeit, Geschwindigkeit und Rückverfolgbarkeit. Außerdem ermöglichen verschiedenste Verbesserungen eine vereinfachte Bedienung und einen direkten wartungsfreundlichen Zugang zu Probeneintrag und Gerätekomponenten.

Das Spectro Arcos ist in sechs Varianten erhältlich, je nach Wahl der Plasmabetrachtungstechnologie und des Wellenlängenbereichs. Das Gerätegehäuse passt von der Größe her auf jeden Standard-Labortisch und bietet Platz für eine Vielzahl an Probeneintragssystemen. Zu den verfügbaren Optionen zählt auch ein intelligentes Ventilsystem („Spectro Intelligent Valve System Upgrade Kit“) sowie eine portable Videokamera zur Fernüberwachung der Analyse.

Quelle: SPECTRO Analytical Instruments

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige