Life Sciences Innovations
„Kochrezepte“ fürs Labor
Mit mehr als 18000 elektronischen Laborprotokollen in den Bereichen Life Sciences und Biomedizin hat der Wissenschaftsverlag Springer soeben sein Online-Angebot für Forschungslabors erheblich ausgebaut. Unter dem Namen Springer Protocols finden Wissenschaftler aus Forschungsinstitutionen und Unternehmen ab sofort eine umfassende Datenbank mit Protokollen, die Schritt für Schritt einzelne Laborversuche detailliert beschreiben und nachvollziehbar machen. Die Springer Protocols sind ein Imprint von Humana Press, das zur Verlagsgruppe Springer Science+Business Media gehört. Abonnenten haben über die Internetseite www.springerprotocols.com direkten Zugriff auf die Springer Protocols. Laborprotokolle kommen vor allem im Bereich Life Sciences zum Einsatz. Sie sind eine Art Kochrezept für wissenschaftliche Versuchsanordnungen, die von Wissenschaftlern in ihren eigenen Labors rekonstruiert werden können. Die Laborprotokolle sind Anleitungen für die Planung und Durchführung von Experimenten. Sie beschreiben Sicherheitstoleranzen, Verfahrensanlagen, Statistikmethoden sowie Dokumentationsstandards und Fehlerdiagnosen. Die englischsprachigen Springer Protocols gibt es für 15 unterschiedliche Forschungsbereiche: Biochemie, Bioinformatik, Biotechnologie, Krebsforschung, Zellbiologie, Genetik/Genomik, Imaging/Radiologie, Immunologie, Infektionskrankheiten, Mikrobiologie, Molekularmedizin, Neurowissenschaften, Pharmakologie/Toxikologie, Pflanzen- und Proteinwissenschaften. Springer Protocols basiert auf einer 25-jährigen Erfahrung in der Bereitstellung von Protokollen. Sie erschienen bislang bei Humana Press unter der Bezeichnung „BioMed Protocols” und bilden den Grundstock für die Springer Protocols. Aus der neuen Konzeption resultieren jedoch nicht nur weitaus umfangreichere Inhalte, sondern auch neue technologische Entwicklungen und viele weitere Besonderheiten. Jährlich werden mehr als 2000 Springer-Protokolle erstellt, von denen 1000 aktualisierte Fassungen von bestehenden Protokollen sind.
Für die Springer Protocols gilt das gleiche wie für sämtliche elektronischen Produkte von Springer: Der Nutzer braucht keine spezielle Software, sondern lediglich einen PC mit einem Internetbrowser sowie einen Adobe Reader. Darüber hinaus kann eine unbegrenzte Anzahl von Nutzern gleichzeitig auf die elektronischen Inhalte zugreifen, sobald ein Abonnement eingerichtet ist.









