Mörsermühle "pulverisette 2"

Probenvorbereitung

Die Mörsermühle „pulverisette 2“ ist das zentrale Gerät im Aufbereitungslabor. Sie ist geeignet zum universellen Feinmahlen von anorganischen und organischen Proben u. a. aus der Chemie, Pharmazie und von Lebensmittel für die Analyse, Qualitätskontrolle und Materialprüfung.

Das Mahlen von trockenen Proben oder von Feststoffen in Suspension gehört ebenso zu den Einsatzgebieten wie die Herstellung und Homogenisierung von Pasten und Cremes im Labormaßstab. Überall da, wo reproduzierbare Mahlbedingungen, kurze Mahlzeiten, genaue Ergebnisse, verlustfreies Mahlen und staubfreies Arbeiten gefordert werden, ist die „pulverisette 2“ die optimale Mühle. Bei einer Aufgabegröße von 6…8 mm und einer Aufgabemenge von 30…150 ml kann (materialabhängig) eine Endfeinheit von 10…20 µm erreicht werden.

Arbeitsweise:

Die Mahlprobe wird ähnlich wie in einem Handmörser durch Druck und Reibung zwischen Pistill und Mörserschale zerkleinert. Die Mörserschale wird durch einen Getriebemotor gedreht und treibt das frei drehbar gelagerte Pistill durch Reibung mit an. Der Andruck des Pistills an die Mörserwand erfolgt sowohl in horizontaler als auch in vertikaler Richtung. Die durch vorgespannte Federn aufgebrachten Andruckkräfte sind ohne Werkzeug einstellbar, genau ablesbar und somit absolut reproduzierbar. Ein standardmäßig integrierter Schaber wendet die Probe und führt sie erneut dem Pistill zu.

Anzeige

Zur Probenvorzerkleinerung sind spezielle Pistilleinstellungen vorgesehen, bei denen das Pistill ohne direkten Kontakt zum Mörserboden arbeitet. Natürlich sind auch in diesem Betriebsmodus alle Parameter so einzustellen, dass ein reproduzierbarer Mahlvorgang gewährleistet ist.

Die Mörserschale ist staubdicht abgeschlossen, so dass verlustfrei gemahlen werden kann. Sogar die Zugabe von Flüssigkeiten (z.B. Stickstoff) direkt in den laufenden Prozess ist möglich.

Leistungsmerkmale im Überblick:

  • Entnahme und Einbau von Mörserschale und Pistill ohne Werkzeuge.
  • Präzise einstell- und ablesbare Pistill-Andruckkräfte auch während der Mahlung.
  • Reproduzierbare Pistilleinstellung ohne Werkzeug.
  • Sichere Bajonett-Schnellbefestigung der Mörserschale.
  • Auswechselbare Mahlgarnituren (7 verschiedene Materialien erhältlich).
  • Vorzerkleinerungseinstellung für grobe Proben.
  • Einbringung von Zusatzstoffen in den laufenden Prozess.
  • Visuelle Kontrolle der Mahlung durch großes Acrylglasfenster im Deckel.
  • Folientastatur mit Digitaluhr.
  • Platzsparendes Kunststoffgehäuse.

Das Unternehmen stellt aus auf der analytica in Halle B2, Stand-Nr. B205/304.

  • Xing Icon
  • LinkedIn Icon
Anzeige
zurück zur Themenseite
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

GDCh-Statistik

Berufseinstieg in der Chemie schwieriger

Die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) hat Zahlen zum Chemiestudium und zum Berufseinstieg promovierter Chemiker und Chemikerinnen erhoben und ausgewertet. Sie stellt die Ergebnisse aktuell in ihrer „Statistik der Chemiestudiengänge 2025“ vor.

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Jetzt Newsletter abonnieren