Sicher prüfen mit dem TP Multi von SIKA

Mit moderner Kalibriertechnik Temperaturen vor Ort korrekt messen

Sterilisationsgeräte, die in der Medizintechnik eingesetzt werden, sind ganz speziellen Wartungsregeln unterworfen. Die Temperaturwerte müssen beispielsweise regelmäßig gemessen und überprüft werden. Ob die Messung den tatsächlichen Wert wiedergibt, wird mit Hilfe einer unabhängigen Vergleichsquelle am Einsatzort geprüft. Damit eine präzise und unkomplizierte Kontrolle vor Ort möglich ist, kommt die TP Multi-Serie aus dem Hause SIKA ins Spiel.

Die DIN EN 13060:2010-06 schreibt eine Kontrolle der Temperaturmessgeräte vor. Diese muss am Betriebsort mittels einer unabhängigen Temperaturvergleichquelle vorgenommen werden. Der Temperaturkalibrator TP Multi übernimmt diese Funktion und ist somit ein perfekter Helfer für zum Beispiel die Überprüfung von Dampf-Klein-Sterilisatoren.

Allgemein sollen die Materialien bei der Sterilisation von lebenden Mikroorganismen wie Krankheitserregern befreit werden. Denn: Hygiene hat bei der Aufbereitung von Medizinprodukten höchste Priorität. Hierbei wird meist die Dampfsterilisation, das Erhitzen im Autoklaven, angewendet. Das Füllgut wird je nach Erfordernis in Wasserdampf auf 121 oder 134 °C erhitzt. Das Medizinproduktegesetz bzw. die Medizinproduktebetreiberverordnung schreibt vor, dass der Autoklav einer ständigen technischen Überwachung und Sicherheitskontrolle unterliegt. Bei einer Temperaturspanne von -35¿450 °C ist es eine leichte Aufgabe für den TP Multi, die Temperatur der eingesetzten Messgeräte genau zu überprüfen. Denn nur die regelmäßige Kalibrierung der Temperatursensoren gibt Aufschluss über die Differenz zwischen tatsächlicher und gemessener Temperatur. Somit nimmt die Kalibrierung von Temperatursensoren einen besonderen Stellenwert ein und ist aus sicherheitstechnischen Gründen unumgänglich und in vielen Bereichen sogar verbindlich vorgeschrieben.

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Medizinproduktion sicher überwacht

TP Multi von SIKA

Die Validierung von Reinigungs- und Desinfektionsgeräten ist ein großes Thema in der Medizintechnik. Damit ein Medizinprodukt auf den Markt gebracht werden darf, muss es dem Medizinproduktegesetz entsprechen. Dessen Zweck ist es, den Verkehr mit Medizinprodukten zu regeln und damit für Sicherheit, Gesundheit und den erforderlichen Schutz der Patienten zu sorgen. Ziel der Validierung ist somit eine hohe Sicherheit bei der Aufbereitung von keimarmen Medizinprodukten. Das funktioniert, indem sich Wirksamkeit und Reproduzierbarkeit nachweisen lassen. Im Rahmen einer Erstvalidierung ist eine Kalibrierung des Messequipments vorgeschrieben. Auch danach müssen die Reinigungs- und Desinfektionsgeräte weiterhin in regelmäßigen Abständen geprüft werden, um die Wiederholbarkeit der Validierung nachzuweisen.

Der Multikalibrator - Für jede Aufgabe das passende Prüfprinzip

Nun sieht sich der Prüfer in der Praxis einer Vielzahl unterschiedlichster Bauformen von Temperaturfühlern gegenüber: Oft werden bei der Temperaturmessung berührende Einsteck- oder Oberflächensensoren verwendet, auch die Zahl der berührungslosen IR-Temperatursensoren steigt. Das bedeutet für die Kalibriertechnik, dass die Aufgaben in diesem Gebiet immer umfangreicher werden. Mit der TP Multi-Serie findet der Anwender eine clevere Lösung für verschiedene Prüfprinzipien. Die kompakten sowie robusten Kalibratoren sind leicht zu transportieren, einfach zu bedienen und verfügen über alle Leistungsmerkmale, die bei der Prüfung direkt vor Ort benötigt werden. Besonderes Highlight: Wie der Name des Produkts bereits verrät, vereint der Multikalibrator vier Geräte in einem einzigen. Einen einfachen Wechsel zwischen Trockenblock, Mikrobad, Infrarot- und Oberflächenfühler-Kalibrator kann der Anwender jederzeit ohne großen Aufwand selbst ausführen. Bei einer hervorragenden Auflösung von 0,01 °C ist die TP Multi-Baureihe für verschiedene Temperaturbereiche erhältlich. Einmal von -35¿165 °C, dann Umgebungstemperatur bis 200 und bis 400 °C.

Als Wärmequelle besitzen die Kalibratoren einen präzise geregelten Metallblock bzw. Flüssigkeitstank, welche isoliert in das Gehäuse eingebaut ist. Für unterschiedliche Kalibrieraufgaben werden verschiedene Messhülsen bzw. Kalibrierflüssigkeiten verwendet. Auf der Gehäusevorderseite befindet sich der Temperaturregler. Auf diesem wird die eingestellte Temperatur mittels einer LED-Anzeige dargestellt. Die aktuelle Kalibriertemperatur wird alternierend mit der aktivierten Kalibrierfunktion angezeigt. Somit hat der Anwender jederzeit den Überblick über den augenblicklichen Kalibratorzustand. Bereits heute gehören die Temperaturkalibratoren und Kalibrierbäder in vielen Bereichen der Entwicklungs- sowie Forschungslabors, Test- und Prüffeldern sowie der Produktion zur Standardausrüstung der Service-Techniker. Die Firma SIKA liefert mit ihrer umfangreichen Produktpalette eine Vielzahl an Lösungen für zahlreiche Messprobleme. Weltweit vertrauen Kunden auf die technischen Standards der Produkte aus dem Hause SIKA.

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