
Zellviabilität
Der RealTime-GloTMMT Cell Viability Assay ermöglicht kinetische Viabilitätsstudien in Echtzeit. Der biolumineszente Detektionsassay bestimmt die Zellviabilität durch die Messung des Redoxpotentials in der Zelle.

Der RealTime-GloTMMT Cell Viability Assay ermöglicht kinetische Viabilitätsstudien in Echtzeit. Der biolumineszente Detektionsassay bestimmt die Zellviabilität durch die Messung des Redoxpotentials in der Zelle.

In Proben aus der früheren keltischen Siedlung „Basel-Gasfabrik“ sind Archäologen der Universität Basel bei Laboranalysen auf Eier von Darmparasiten gestoßen – und schließen damit auf eine mangelhafte Hygiene der damaligen Bevölkerung. Mittels spezieller Methoden der Geoarchäologie fanden sie drei verschiedene Parasitenarten, wie sie in der Fachzeitschrift „Journal of Archaeological Science“ berichten.

Wie Zellen miteinander sprechen
Bei der Embryonalentwicklung von Wirbeltieren signalisieren Botenstoffe jeder einzelnen Zelle, an welcher Position sie sich befindet. So kann die Zelle ihre spezielle Struktur und Funktion ausbilden. Forscher am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben nun erstmals gezeigt, dass die Botenstoffe über lange fadenförmige Zellfortsätze gebündelt weitergegeben werden.

Vom tierischen zum pflanzlichen Organismus
Sophie Steinhagen ist für ihre Masterarbeit zum Thema „Ultrastruktur von Cryptochlora perforans“ am Institut für Botanik der Justus‐Liebig‐Universität Gießen von der Deutschen Botanischen Gesellschaft ausgezeichnet worden.
In den vergangenen Jahren hat sich herausgestellt, dass Kräfte und mechanische Eigenschaften für biologische Zellen genauso wichtig sind wie traditionelle biochemische Faktoren. Biophysiker der Universität Göttingen haben nun eine Methode entwickelt, mit der die mechanischen Eigenschaften einer einzelnen Zelle sowie die von ihr erzeugten Kräfte höchst präzise im pico-Newton-Bereich gemessen werden können.

Qualitätskontrolle von Getränken
Um eine hohe Qualität ihrer Biere zu garantieren, überwachen Brauereien den Produktionsprozess sehr genau. Mit einem neuartigen Polymerpulver lassen sich die Kontrollen künftig beschleunigen und vereinfachen. Auch Getränke wie Milch, Säfte, Cola und Rotwein können Hersteller mit dem Schnell-Check prüfen.
Mikroorganismen sind für die Ernährung von Insekten von großer Bedeutung. Sie helfen nicht nur dabei, unverdauliche oder giftige Nahrungsbestandteile abzubauen, sie stellen den Insekten auch lebensnotwendige Nährstoffe zu Verfügung.
Manche Nervenzellen sind aktiver als andere, auch wenn sie direkt nebeneinander liegen und sich im Aufbau nicht unterscheiden. Dr. Jean-Sébastien Jouhanneau und Dr. James Poulet vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin Buch haben den Grund für dieses Phänomen entdeckt.

Um das Wachstum günstig zu beeinflussen, werden bei der Züchtung von Zellen immer öfter proteinbeschichtete Kulturschalen eingesetzt. Wissenschaftler haben eine Anlage entwickelt, mit der sich Proteinmuster im Rolle-zu-Rolle-Verfahren auf Folie drucken lassen.
Die Mikrobiologie ist ein Teilgebiet der Biologie. Der sehr komplexe wissenschaftliche Bereich befasst sich mit der Erforschung von Bakterien, Pilzen, Protozoen, Cyanobakterien und Viren.
Symposium „Beneficial Microbes"
Die menschliche Haut ist ständig in Kontakt mit einer Vielzahl potenziell krank machender Mikroorganismen. Dennoch kommen Infektionen der Haut vergleichsweise selten vor, „was auf ein hochentwickeltes angeborenes Abwehrsystem schließen lässt", so Prof. Dr. Jürgen Harder beim Symposium „Beneficial Microbes".

Wissenschaftler der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) haben eine neue Verbindung im Gehirn entdeckt, die für Lernprozesse und die Verarbeitung von Empfindungen eine wichtige Rolle spielt.

Dagmar Woebken vom Department für Mikrobiologie und Ökosystemforschung der Universität Wien und Angela Hancock vom Department für Strukturbiologie und Computational Biology der Universität Wien erhalten je einen ERC Starting Grant.
Herstellung von epsilon-Caprolactam
ChemikerInnen der Uni Graz haben ein neues, kostengünstigeres und umweltfreundlicheres Verfahren zur Herstellung des wichtigsten Grundbausteins für Nylon-6 entwickelt.

Erfolgreicher Wirkstoff-Fahnder
Die wirksamsten Mittel gegen Erkrankungen finden sich oft in der Natur. Doch diese Wirkstoffe zu finden und zu analysieren, ist eine der großen Herausforderungen der Wissenschaft.

Mit dem neuen BIOSTAT A präsentiert Sartorius Stedim Biotech einen kompakten Bioreaktor/Fermenter, der speziell für den Einstieg in die Fermentation und Zellkultur sowie für Ausbildungszwecke konzipiert wurde.
Sieger im Fotowettbewerb über Nanotechnologie
Es sieht aus wie ein zerzaustes Hühnchen, das von einem Windstoß an die Wand gepresst wird: Das arg mitgenommene Federvieh ist in Wirklichkeit eine Bindegewebszelle, die sich auf der faserigen Oberfläche von Alginat verankert hat.

Weil Nahrungspflanzen auch für die Energiegewinnung genutzt werden, leiden Millionen Menschen Hunger. Algen könnten hier Abhilfe schaffen. Sie gedeihen auch in Salzwasser und auf unfruchtbaren Böden.

Malariaparasiten dringen in menschliche rote Blutkörperchen ein, die sie zum Platzen bringen und so weitere infizieren. Nun haben Forschende der Universität Basel und des Swiss TPH sogenannte Nano-Imitate von Wirtszellmembranen entwickelt, welche die Erreger täuschen und austricksen.

Hybriddetektor für Einzelmolekülmessung
Mit dem Leica HyD SMD bringt Leica Microsystems einen universellen Hybriddetektor für Einzelmolekülmessung (SMD, single molecule detection) auf den Markt, der die präzise Bestimmung von Partikelkonzentrationen und die Beobachtung schneller zellulärer Prozesse erlaubt.