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ChromatographieKurzbericht über ein KNAUER-Firmenjubiläum

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Chromatographie: Kurzbericht über ein KNAUER-Firmenjubiläum
KEK und CSR – bekannte Akronyme? Kurzbericht über ein KNAUER-Firmenjubiläum
Am 01. Oktober 2010 jährte sich die Gründung der Firma Knauer zum 48. Mal. Anlässlich dieses Jubiläums wurde ein wissenschaftlich-pädagogischer Knauer-Entdeckertag veranstaltet, welcher ca. 150 Teilnehmer zum Tag der Offenen Tür in die Produktionsstätte in Berlin-Zehlendorf lockte.

Für die Durchführung der Veranstaltung gab es zwei Anlässe: Zum einen das Firmenjubiläum und zum anderen die offizielle Vorstellung des von der Firma Knauer zusammen mit der Technischen Universität Hamburg-Harburg (http://schule.tu-harburg.de/studium-kurse/kinderforscher) initiierten Projekts KEK (Knauer-Entdecker-Klub) (http://www.kinderforscher.de). Diese Knauer-Initiative reiht sich ein in die einzelnen Aspekte der „corporate social responsibility“ (CSR), wie sie von der Knauer-Geschäftsführung verstanden wird. Durch Kontakte zu Schulen will die Firma Knauer so aktiv und langfristig daran arbeiten, den von vielen beklagten Fachkräftemangel im Bereich der chromatographischen Analytik zu beheben. Im Rahmen des zusammen mit Dr. Andreas und Gesine Liese von der Technischen Universität Hamburg-Harburg entwickelten Curriculums können im Hause Knauer in Firmenpraktika im sogenannten Kinderforscher-Labor an Schülerinnen und Schüler, zunächst für die 6. und 7. Klassen, grundlegende Kenntnisse aus der chromatographischen Analytik vermittelt werden. Während der Tätigkeit in diesem Labor werden den Teilnehmern grundlegende Begriffe aus der HPLC, wie Injektor, Pumpe, Trennsäule, mobile Phase und Detektor, durch eigene Experimente an schülergerechten Modellen anschaulich erklärt. Die Analytik von Koffein in Erfrischungsgetränken wird in diesen Modellen als Musterbeispiel herangezogen. Durch die Angebote der Wissensvermittlung im Betrieb will die Firma Knauer einen Beitrag leisten, Kinder und Jugendliche für die Natur- und Ingenieurswissenschaften zu begeistern, Neugier zu wecken und ihnen einen Einblick in die Arbeitswelt zu ermöglichen.

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Gesellschaftliche Verantwortung nimmt das Unternehmen schon seit vielen Jahren wahr und engagiert sich größtenteils lokal – so z.B. durch Beteiligung am Mädchenzukunftstag Girls’ Day oder durch Unterstützung des Chemie-Unterrichts an Schulen im Bezirk. 2002 spendierte KNAUER dem Bezirk Berlin-Zehlendorf 40 Straßenbäume, nachdem in dem Jahr zuvor ein schwerer Sturm dem städtischen Grün arg zugesetzt hatte.

Seit 2008 wurde aus diesem eher spontanen Engagement jedoch ein CSR-Konzept für das ganze Unternehmen, das firmeninterne Maßnahmen und externes Wirken kombiniert. Intern sind dies z.B. Familienfreundlichkeit durch Kinderbetreuung, „Begrüßungsgeld“ für Neugeborene, KiTa-Zuschuss, Gewinnbeteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, verbesserte interne Kommunikation – extern sind dies z.B. ökologische Produktverantwortung, betrieblicher Umweltschutz, faire Handels- und Geschäftspraktiken, bürgerschaftliches Engagement und Unterstützung gesellschaftlicher Entwicklung. Falls sie mehr zum Begriff CSR wissen möchten schauen sie doch mal unter (http://de.wikipedia.org/wiki/Corporate_Social_Responsibility) nach. Die Implementierung dieser Konzepte in die Qualitätspolitik des in mehr als 60 Länder exportierenden mittelständischen Unternehmens ist auch für die Geschäftsjahre 2010 und 2011 Bestandteil der Planung. Für die erfolgreiche Umsetzung der CSR-Maßnahmen wurde die Firma Knauer bereits mehrfach ausgezeichnet, so z.B. beim 1. Berliner Landeswettbewerb „Unternehmen für Familie 2010“ in der Kategorie der Unternehmen ab 100 Mitarbeiter als familienfreundlichstes Unternehmen in Berlin (http://www.knauer.net/familienfreundlich).

Im Verlauf des Knauer Entdeckertags wurden weiterhin in wissenschaftlichen Expertenvorträgen und praxisorientierten Workshops sowohl aktuelle Themen der chromatographischen Analytik behandelt als auch die neuesten HPLC-Geräte-Systeme der Firma Knauer vorgestellt. Die Themen reichten von der Steviosid-Analytik über die heutigen hervorragenden Trennmöglichkeiten chiraler Substanzen bis zum Einsatz chromatographischer Methoden zur Untersuchung von PEG-basierten Nanotransportsystemen, bei der Gewinnung hochreiner Pflanzenisolate und zu Betrachtungen der analytischen Chemie als Wissenschaft. Interessierten Besuchern wurden Rundgänge durch die Firma angeboten und so ein Eindruck von der hochmodernen Fertigungstechnik vermittelt.
Neben den wissenschaftlichen Entdeckungen wurden zur Mittagspause auch kulinarische Entdeckungen bei bestem Wetter im Firmengarten ermöglicht und zur nachmittäglichen Pause ließ es sich das Firmengründerehepaar Roswitha und Dr. Herbert Knauer nicht nehmen, eigenhändig eine große Rabien-Geburtstagstorte (http://www.rabien-berlin.de/guten_tag.html) anzuschneiden und den Gästen zu servieren.

Die Workshops des Nachmittags griffen die Themen der Vorträge auf, zeigten praktische Lösungen für analytische Probleme und gaben Hinweise zur Methodenentwicklung, u.a. für die Simulated-Moving-Bed-Prozesschromatographie. Ein Angebot, das für verschiedene Labors von großem Interesse sein dürfte, ist die Auftragsentwicklung für chromatographische Analysenmethoden im Hause Knauer, inklusive eventuell erforderlicher Probenvorbereitungsschritte. Dieses Angebot dürfte für all jene Labors infrage kommen, die während des laufenden Betriebs nicht viel Zeit für die Entwicklung neuer Methoden erübrigen können. Die neuesten Chromatographiesoftware-Entwicklungen wurden ebenfalls vorgestellt. Seit sich im angebotenen Spektrum der HPLC-Detektoren auch ein Massenspektrometer findet, sind selbst schwierigste analytische Probleme unter Einsatz der modernen Knauer PLATINblue HPLC/UHPLC-Premiumlinie schnell und zuverlässig zu lösen. Gründliche hausinterne oder auch externe Schulungen beim Anwender sind bei diesem Detektionssystem eine Selbstverständlichkeit. Wenn Sie an dem einen oder anderen geschilderten Aspekt Interesse haben sollten oder als Lehrer mit ihren Schülerinnen und Schülern einen Besuch des Knauer-Entdecker-Klubs (KEK) planen sollten, finden sie unter der Internet-Adresse http://www.knauer.net oder durch eine E-Mail an info@knauer.net gewiss die richtigen Ansprechpartner für Ihr Anliegen.

Der Berichterstatter wünscht der Firma Knauer eine gute Zukunft und einen weiterhin erfolgreichen Weg zum 50. Firmenjubiläum.

Dr. Hans-Ulrich Melchert,

Analytical & Epidemiological Services, Berlin

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