Neuartiges Protein schützt Algen
Pflanzen, die mithilfe der Photosynthese aus Licht Energie gewinnen und ihre Zellbausteine erzeugen, sind die Grundlage der meisten Nahrungsketten.
Pflanzen, die mithilfe der Photosynthese aus Licht Energie gewinnen und ihre Zellbausteine erzeugen, sind die Grundlage der meisten Nahrungsketten.

Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München und des Klinikums der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) haben eine neue Methode erarbeitet, um den Krankheitsverlauf von Glioblastomen nach der Standardtherapie vorherzusagen.

„1001 Genome“-Forschungsprojekt
Die unscheinbare, aber extrem anpassungsfähige Pflanze Arabidopsis thaliana hat im Verhältnis mehr genetische Varianten als der Mensch. Das ist eines der Ergebnisse des seit 2008 laufenden internationalen „1001 Genome“-Forschungsprojekts.

Der Bedarf an Malariamedikamenten ist hoch, doch die Massenproduktion des Hauptbestandteils Artemisinin gestaltet sich schwierig. Eine aktuelle Studie könnte es ermöglichen, den Bedarf mittels einer neuen und kostengünstigen Methode zu decken.

Mit besonderen RNA-Strukturen nehmen Bakterien die Umgebungstemperatur wahr. Früher war es sehr mühsam, sie in den Zellen aufzuspüren. Jetzt gibt es ein neues Verfahren.
Spezielle Cholesterinsenker können das Wachstum metastasierender Melanomzellen einschränken, wenn der zelluläre Botenstoff Interleukin-6 (IL-6) vorhanden ist.

Ein einzelner Stamm des Pestbakteriums Yersinia pestis hat zum Ausbruch mehrerer historischer und neuzeitlicher Pestepidemien rund um den Globus geführt.
Tag ein, Tag aus, auf engstem Raum mit dem größten Feind. Klingt unvorstellbar? In der Welt der Mikroben ist dies seit Jahrmilliarden Alltag.

Chronische Entzündungen stoppen
Wissenschaftler der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) haben einen neuen molekularen Vorgang entdeckt, wie sich chronische Entzündungen zurückbilden können.

Gene ausschließlich in die therapierelevanten Zellen des Patienten zu überführen steht im Fokus derzeitiger Forschungsansätze der Gentherapie.

Systembiologen haben sämtliche bislang beschriebenen Stoffwechselwege des Modellorganismus Caenorhabditis elegans zusammengetragen und damit ein mathematisches Modell entwickelt. Es ist im Internet frei verfügbar und soll Forschungsarbeiten zur Entstehung von Krankheiten effizienter machen.

Um sich ungehemmt teilen zu können, benötigen Krebszellen viel Energie. Wissenschaftler des Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK) vom Universitätsklinikum München (LMU) haben herausgefunden, wie sich Leukämiezellen diese zusätzliche Energie verschaffen.
Verschiedene Teile Europas wurden bereits vor rund 8000 Jahren von Bauern aus der nördlichen Ägäis besiedelt.
Die Natur stellt eine Vielzahl für den Menschen wertvoller Wirkstoffe bereit, die Palette reicht von Vitaminen über lebensnotwendige Fettsäuren bis hin zu krebshemmenden Substanzen.

Ersatzorgane aus der Petrischale
Hans Clevers erhält den mit 750000 Euro dotierten Körber-Preis für die Europäische Wissenschaft 2016. Der niederländische Biologe und Mediziner hat ein neues Standardverfahren zur unbegrenzten Vermehrung von adulten Stammzellen entwickelt, mit dem er rudimentäre Organe im Miniaturformat, sogenannte Organoide, züchten kann.

Autoimmun-Mechanismus entschlüsselt
Forscher der Universität Bonn und der Ludwig-Maximilians-Universität München haben einen neuen Mechanismus entschlüsselt, wie das Immunsystem spezifisch die Pigmentzellen der Haut angreifen kann.

Ein Forscherteam vom Fachbereich Biologie der TU Darmstadt hat ein Enzym identifiziert, das die DNA-Replikation von deren Reparatur trennt.

Den neu gefundenen Rezeptor möchte das Team nun an Patienten weiter untersuchen. Warum, erklärt eine aktuelle Studie.

Mikroorganismen können das Schwermetall Uran besser vertragen, wenn Glutathion vorliegt, ein aus drei Aminosäuren aufgebautes Molekül.
Grundlegend neuer Mechanismus aufgedeckt
Tumornekrosefaktor-alpha (TNF-α) ist ein zentraler Signalstoff des Immunsystems und an vielen Entzündungsprozessen beteiligt.