
Biomarker sollen Ausbruchsrisiko voraussagen können
Sie ist zusammen mit Aids eine der Infektionskrankheiten mit der weltweit höchsten Sterberate. Die Rede ist von Tuberkulose, an der jedes Jahr zwischen 1,5 und 2 Millionen Menschen sterben.

Sie ist zusammen mit Aids eine der Infektionskrankheiten mit der weltweit höchsten Sterberate. Die Rede ist von Tuberkulose, an der jedes Jahr zwischen 1,5 und 2 Millionen Menschen sterben.

Cyanobakterien produzieren Feinchemikalien
Bochumer Forscher haben Cyanobakterien so verändert, dass sie die Synthese wertvoller Feinchemikalien katalysieren. Die für die enzymatische Katalyse notwendige Energie produzieren die Mikroorganismen durch Fotosynthese selbst.

Zellen sind von einer Membran umgeben, mit der sie sich nach außen von anderen Zellen und der Umwelt abgrenzen. Um Informationen über diese Zellmembran zu transportieren, besitzen sie Kommunikationssysteme.

Seefisch ist dafür bekannt, dass sich in ihm giftige Spurenelemente wie Quecksilber oder Arsen anreichern können. Diese werden an organische Verbindungen gebunden, die sich auch in Zellbestandteilen, zum Beispiel Membranen, wiederfinden.

Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München haben eine bisher unbekannte Haarnadelstruktur in der Boten-RNA (mRNA) von immunologisch relevanten Genen identifiziert.

Arbeitsteilung im modularen Bioreaktor
Wissenschaftler des KIT und der Firma Phyton Biotech bilden komplexe Pflanzengewebe mit Hilfe eines mikrofluidischen Bioreaktors nach, um pflanzliche Wirkstoffe gegen Krebs und Alzheimer effektiver gewinnen zu können.

Erhalt genetischer Ressourcen bei Nutztieren
Forscher entwickeln im Rahmen eines europäischen Verbundprojekts auf der Grundlage neuer Erkenntnisse der Genomforschung effiziente Ansätze für den Erhalt und den Einsatz genetischer Ressourcen bei Nutztieren.
Die Mikrobiologin Christa Schleper beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Archaea. Diese Mikroorganismen gehören zusammen mit Bakterien zu den ersten Lebewesen auf der Erde.

Wettbewerb der Top-Innovationen
Der CRISPR Epigenetic Activator von Merck wurde von der Fachzeitschrift The Scientist zu einer der Top-10-Innovationen 2015 ernannt.

Wissenschaftler entschlüsseln Bakterien-Enzym
Sogenannte Krankenhauskeime treiben Medizinern und Hygiene-Experten die Sorgenfalten auf die Stirn, denn diese Bakterien können für Menschen mit einem geschwächten Immunsystem zur Gefahr werden.
Ähnlich wie der heutige Löwe in der afrikanischen Savanne jagte der Säbelzahntiger (Smilodon populator) im eiszeitlichen Südamerika auf trockenem, offenem Gelände.

Lange Zeit ist das Immunsystem auf die Unterscheidung von fremd und selbst bei der Abwehr von Krankheitserregern reduziert worden. Dabei ist es eher ein Mikroben-Managementsystem, das auch an der Unterbringung von Mikroorganismen im Wirt beteiligt ist.

Biogas gilt als ein wichtiger Energieträger, der einen zentralen Beitrag zur Energiewende leistet. Im Gegensatz zu Strom aus Wind und Sonne lässt sich Biogas kontinuierlich produzieren. Und vielleicht auch bald bedarfsorientiert?
Neuer ultraschneller Detektor am PSI
Ein vorbildliches Beispiel, wie Grundlagenforschung einen handfesten Beitrag zur Wirtschaft leistet, ist die Schweizer Firma DECTRIS in Baden-Dättwil – ein erfolgreiches Spin-off des Paul Scherrer Instituts PSI.

Chemiker entwickeln MOSAIC-Methode
Zellen im Körper tauschen eine Vielzahl von Signalen mit ihrer Umgebung aus. Defekte Signalwege können die Funktion von Zellen beeinträchtigen und Krankheiten auslösen.
Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT haben einen Mikrochip-basierten Sorter entwickelt. Spektroskopisch können damit klinisch relevante Zellen sowie Biomoleküle in einer Blutprobe nachgewiesen und für weitere Untersuchungen schonend isoliert werden.

Wissenschaftler am Helmholtz Zentrum München haben in Zusammenarbeit mit der TU München und dem DZD nachgewiesen, dass Fettleibigkeit und Diabetes sowohl über Eizellen als auch über Spermien epigenetisch vererbt werden können.

Bisher waren viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Meinung, chronisch-entzündliche Erkrankungen würden sich gegenseitig verursachen.
Frühere Untersuchungen des mütterlich vererbten mitochondrialen Genoms eines Hominiden hatten ergeben, dass die Mitochondriengenome dieser Frühmenschen entfernt mit denen der Denisova-Menschen verwandt waren.

Ein Team aus Wissenschaftlern am Helmholtz Zentrum München konnte in Zusammenarbeit mit der TU München und dem DZD im präklinischen Modell zeigen, dass bestimmte Varianten von Insulin-Bausteinen zu einer Immuntoleranz führen.