Life Sciences

Gestresste Zellen

Molekulare Sonde zeigt Bereiche mit fehlgefalteten Proteinen an

In gestressten Zellen sammeln sich häufig fehlgefaltete, inaktive Proteine an. Australische Wissenschaftler haben nun eine molekulare Sonde entwickelt, die in der lebenden Zelle den Faltungszustand des Proteoms anhand der Polarität erfasst. In ihrer Studie erläutern sie, wie die Sonde durch ein Fluoreszenzsignal entfaltete Proteine anzeigt und dabei wie ein Chamäleon die Farbe wechselt.

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Quorum Sensing

Körperzellen spionieren Krankheitserreger aus

Ein Forscherteam am Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie hat entdeckt, dass der Körper einen Rezeptor besitzt, der nicht die Bakterien als solche erkennt, sondern ihre Kommunikation ausspioniert. Auf diese Weise registriert der Körper, wenn so viele Bakterien vorhanden sind, dass sie Virulenzfaktoren absondern.

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Medizinische Forschung

Wie das Herz altert

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) haben erforscht, was im Herzen passiert, wenn es altert. Hierzu  untersuchten sie einzelne Herzzellen über die sog. Einzelzelltranskriptionsanalyse.

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Humane Papillomviren

Virus programmiert Wirtszelle um und begünstigt so Hautkrebsentstehung

Humane Papillomviren sind nicht nur ursächlich für genitale Krebsarten und Kopf-Hals-Tumoren, sondern verursachen auch den weißen Hautkrebs. Die zellulären Vorgänge, die zur Tumorentwicklung führen, sind bis heute nur unvollständig verstanden. Eine Arbeitsgruppe vom Institut für Virologie der Uniklinik Köln konnte nun bislang unbekannte Mechanismen aufdecken, über die das Virus Einfluss auf infizierte Zellen nimmt.

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Lipidomics

Wann wir etwas essen, beeinflusst die Zusammensetzung der Blutfette

Abhängig von der Uhrzeit, zu der gegessen wird, verändern sich die Fettmuster im Blut und beeinflussen die Empfindlichkeit für das Hormon Insulin. Das zeigt die Publikation einer Forschergruppe um PD Dr. Olga Ramich vom DIfE im Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism. Zum Einsatz kam eine neue Methode, genannt High-Throughput-Shotgun-Plasma-Lipidomics.

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Metallophiler Organismus

Archaeon ernährt sich von Meteoritengestein

Das Archaeon Metallosphaera sedula kann außerirdisches Material aufnehmen und verarbeiten. Das zeigt ein internationales Team um Astrobiologin Tetyana Milojevic, die mikrobielle Fingerabdrücke auf dem Meteoritengestein untersucht. Die ForscherInnen kommen außerdem zum Schluss, dass M. sedula das Gestein von Meteoriten schneller besiedelt als jenes irdischen Ursprungs. 

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