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Life Sciences
Ein internationales Team um Max-Planck-Direktor Direktor Miltos Tsiantis hat bei der Untersuchung von Genveränderungen bei Pflanzenblättern festgestellt: Die Evolution fördert Neuerungen, indem sie die Aktivität von Entwicklungsgenen in engen Grenzen hält.
mehr...DNA-Sequenzwiederholungen können zu Krankheiten führen, lassen sich aber kaum untersuchen. Ein Verfahren von Forschenden des Max-Planck-Instituts für molekulare Genetik ermöglicht erstmals einen detaillierten Blick auf diesen zuvor unzugänglichen Bereich des Genoms. Dazu kombiniert es Nanopore-Sequenzierung, Stammzelltechnologie und CRISPR-Cas. Das Verfahren könnte die Diagnostik von verschiedenen angeborenen Erkrankungen und Krebserkrankungen verbessern.
mehr...Signatope, ein Spin-off des Naturwissenschaftlichen und Medizinischen Instituts an der Universität Tübingen (NMI), erhält für seine Entwicklung eines neuen Biomarker-Testverfahrens den Rudolf-Eberle-Preis 2019 – den Innovationspreis des Landes Baden-Württemberg. Das neuartige Analyseverfahren reduziert die Entwicklungszeiten und -kosten für Biomarker-Testsysteme signifikant und minimiert die Anzahl der hierfür erforderlichen Tierversuche.
mehr...Die Industrielle Biotechnologie Bayern Netzwerk GmbH (IBB Netzwerk GmbH) verlegte zum 1. November 2019 ihren Firmensitz von Martinsried nach München. Mit diesem Schritt stellt das Unternehmen die Weichen für die Zukunft, denn zum 1. Januar 2020 wird es vom Bayerischen Wirtschaftsministerium als Cluster für Industrielle Biotechnologie in die Cluster-Offensive Bayern aufgenommen.
mehr...Der US-amerikanische Arzt und Mikrobiologe Professor Martin J. Blaser von der Rutgers University in New Jersey hat den wichtigsten Wissenschaftspreis der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU), das sogenannte Karl August Möbius-Fellowship erhalten.
mehr...Merck hat die Unterzeichnung einer Lizenzvereinbarung mit Evotec SE bekannt gegeben, im Rahmen derer Merck dem Unternehmen Zugang zu seinem geistigen Eigentum (IP) an der grundlegenden CRISPR-Technologie gewährt.
mehr...Forscher der Universität Bonn haben mit Kollegen aus Japan und den Niederlanden eine Methode entwickelt, mit der sich dieser Massen-Zelluntergang in Embryonen der Maus filmen lässt. Sie eröffnen möglicherweise neue Einblicke in die Entstehung angeborener Fehlbildungen.
mehr...Forschungsgruppen der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der Medizinischen Universität Innsbruck haben einen grundlegend neuen Ansatz zur Behandlung von Temporallappen-Epilepsie entwickelt: Eine Gentherapie soll ermöglichen, dass beginnende Krampfanfälle gezielt am Ort ihrer Entstehung und nur bei Bedarf unterdrückt werden.
mehr...An der TU Wien wurde eine Methode entwickelt, bei der Gewebe in scheckkartengroßen Bio-Chips gezüchtet und einem definiertem mechanischem Stress ausgesetzt wird. Das ermöglicht wichtige Grundlagenforschung über Gewebsverletzungen und öffnet die Tür zu besserer individualisierter Medizin.
mehr...Wie auf einem Nagelbrett werden Bakterien auf einer neu entwickelten Oberfläche mit Nanosäulen beschädigt. Sie soll die Besiedlung von Implantaten verhindern. Vorbild dafür war die Natur.
mehr...Forschende der Universität Zürich und der Polyphor AG haben eine neue Antibiotikaklasse entdeckt, die gegen mehrere Bakterien wirksam sind und über einen einzigartigen Wirkmechanismus verfügen.
mehr...Eine Genmutation ist dafür verantwortlich, dass die beiden Gehirnhälften von Fruchtfliegen getrennt bleiben und der Informationsaustausch zwischen rechter und linker Gehirnhälfte nicht funktioniert. Das hat eine Arbeitsgruppe um Rashmit Kaur und Thomas Hummel vom Department für Neurobiologie der Universität Wien in einer aktuellen Studie herausgefunden.
mehr...Der Nachweis einer fehlerhaften Faltung des Proteins Amyloid-β im Blut zeigt bei symptomfreien Menschen, die später tatsächlich Alzheimer entwickelten, ein deutlich erhöhtes Erkrankungsrisiko an – bis zu 14 Jahre vor der klinischen Diagnose der Demenz. Die Amyloid-β-Faltung erwies sich gegenüber anderen untersuchten Risikomarkern als überlegen.
mehr...Den Body Mass Index (BMI) haben Forscher aus Industrie und Akademia gemeinsam einer kritischen Neubewertung unterzogen. Mit Hilfe von fortgeschrittenen K.I.-Methoden entwickelten sie einen Algorithmus, der die Lipid-Zusammensetzung des menschlichen Blutplasmas als Bewertungsgrundlage nutzt.
mehr...Shimadzu hat das vollautomatisierte Probenvorbereitungsmodul CLAM-2030 für die LC-MS vorgestellt. Es automatisiert alle Prozesse von der Aufbereitung bis hin zur Messung mit LC-MS.
mehr...Was passiert im Labor der Zukunft? Wie lassen sich Diagnosen genauer und schneller direkt am Behandlungsort stellen? Antworten gibt es vom 18. bis 21. November auf der Medica.
mehr...Evonik und Siemens haben das gemeinsame Forschungsprojekt Rheticus II gestartet. Ziel ist eine effiziente und leistungsfähige Versuchsanlage, die Spezialchemikalien erzeugt. Die vier Zutaten: Kohlendioxid (CO2), Wasser, Strom aus erneuerbaren Quellen und Bakterien.
mehr...Wissenschaftler vom Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie haben herausgefunden, wie das Protein Ikaros das feine Gleichgewicht zwischen B-Zell-Ruhigstellung und Aktivierung steuert – und damit die Autoimmunität kontrolliert.
mehr...Ein internationales Forschungsteam unter Leitung der Universität Göttingen hat eine neue Methode entwickelt, um Gene, die Pflanzenmerkmale steuern, effizienter zu identifizieren. Damit können auch Pflanzenzüchter kostengünstige und nachhaltige Pflanzensorten entwickeln, insbesondere Obst-, Gemüse- und Getreidekulturen.
mehr...Qiagen N.V. und Illumina, Inc. haben eine auf 15 Jahre angelegte Partnerschaft bekannt gegeben, in deren Rahmen sie die Verfügbarkeit und den Einsatz NGS-basierter In-vitro-Diagnostik-Kits (IVD) samt Begleitdiagnostika im Rahmen des Patientenmanagements erweitern wollen.
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