5. Internationale Fresenius-Konferenz

Endokrine Disruptoren

Endokrine Disruptoren werden bereits seit Jahrzehnten erforscht, doch noch immer ist Vieles ungewiss. Oft wird die Beurteilung der Substanzen durch zeitlich verzögerte Wirkungen sowie die Fülle unterschiedlicher, gleichzeitig wirkender Umweltfaktoren, die den menschlichen Organismus beeinflussen, erschwert.

Die Einstufung einzelner Stoffe gilt daher als extrem komplex. Welche Neuigkeiten die Forschung im Fachbereich aktuell zu vermelden hat, zeigt die fünfte Internationale Fresenius-Konferenz "Endocrine Disruptors" am 29. und 30. Oktober 2014 in Köln auf.

Die Fachveranstaltung teilt sich in drei große Themengebiete. Der Bereich "Evidence" beschäftigt sich mit der Interpretation erster Warnzeichen, mit Nachweisen von Obesogenen sowie mit der Beurteilung der derzeitigen Erforschung endokrin wirksamer Chemikalien basierend auf dem Bericht der Weltgesundheitsorganisation (UNEP/WHO) von 2012.

Im Fachgebiet "Regulation and regulatory views" wird die Arbeit und der Fokus des ECHA-Beratungsgremiums erläutert sowie die Aktionspläne bezüglich Endokriner Disruptoren in Dänemark, Japan und Deutschland vorgestellt. Darüber hinaus beschäftigt sich der Bereich mit den Vorzügen von gefahr- und risikobasierten Beurteilungsansätzen und dem derzeitigen Stand zur europäischen Gesetzgebung hinsichtlich der Festlegung von Grenzwerten und verdeutlicht die Sicht der Industrie zur aktuellen Regulierung von endokrin wirkenden Substanzen.

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Im Themenfeld "Testing methods" kommen unter anderem Neuigkeiten zur Identifikation und Analyse endokriner Aktivitäten in Lebensmittelkontaktmaterialien sowie Lücken in standardisierten Testmethoden und derzeitige OECD-Aktivitäten im Fachbereich zur Sprache.

Die Konferenzsprache ist Englisch und das komplette Programm abrufbar unter www.akademie-fresenius.de/2231

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