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Ein Zentrum für Wasserforschung

Barbara Schick,

FutureWaterCampus in Essen geplant

Die Universität Duisburg-Essen erhält ein neues Zentrum für Wasserforschung: Die Universität Duisburg-Essen erhält ein neues Zentrum für Wasserforschung: den FutureWaterCampus. Das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen und der Europäische Fonds für regionale Entwicklung fördern den FutureWaterCampus mit 11,5 Millionen Euro. Der Neubau entsteht in direkter Nachbarschaft zum Forschungsbau "ACTIVE SITES" in Essen.

So soll der FutureWaterCampus aussehen. © Carpus + Partner

Der FutureWaterCampus ist als Ort inter- und transdisziplinärer Zusammenarbeit konzipiert. In modernen biologischen und chemischen Laboren arbeiten Natur-, Ingenieur- und Gesellschaftswissenschaften gemeinsam mit Praxispartnern an nachhaltigen Lösungen für globale Herausforderungen. Drei wissenschaftliche Schwerpunkte stehen dabei im Fokus: Algenforschung (die Universität Duisburg-Essen verfügt über die weltweit größte universitäre Algensammlung), Membranforschung (als Schlüsseltechnologie moderner Trennverfahren spielt sie eine zentrale Rolle in der Wasseraufbereitung sowie in der Umwelt- und Biotechnologie) und Photokatalyseforschung.

Labore und Versuchshalle

Umweltminister Oliver Krischer hat am 13. März einen Bewilligungsbescheid über 11,5 Millionen Euro übergeben. Mit dem von der Landesregierung und dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) bewilligten Neubau entsteht eine hochmoderne Infrastruktur, die interdisziplinäre Forschung und technologische Innovation eng miteinander verzahnt. Die Finanzierung tragen das Land Nordrhein-Westfalen mit 40 %, der EFRE mit 41 % sowie die Universität Duisburg-Essen mit 19 % aus Eigenmitteln. Geplant sind unter anderem eine Versuchshalle für großtechnische Anlagen, die den Transfer von Forschungsergebnissen vom Labor in den Pilotmaßstab ermöglicht, sowie eine Denkfabrik und ein Wissenshub zur Stärkung von Vernetzung und Weiterbildung.

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Offizielle Übergabe des Bewilligungsbescheids am 13. März 2026 (mittig: Universitätsrektorin Prof. Dr. Barbara Albert, Umweltminister Oliver Krischer und Ulf Richter, Kanzler der Universität Duisburg-Essen). © Eventfotograf.in

Die Rektorin der Universität Duisburg-Essen, Prof. Dr. Barbara Albert, betonte die gesellschaftliche Relevanz der Forschung: "Die Frage, wie wir mit der Ressource Wasser umgehen, ist von essenzieller Bedeutung für die Zukunft der Menschheit. Wissenschaft liefert Lösungen, wenn zu wenig, zu viel oder zu belastetes Wasser zur Verfügung steht. Mit dem FutureWaterCampus in Essen schaffen wir ein gemeinsames Dach und hervorragende Bedingungen für unsere multidisziplinäre Spitzenforschung mit Impact."

Synergien nutzen

"Der FutureWaterCampus ergänzt in unmittelbarer Nachbarschaft den Forschungsbau ACTIVE SITES und stärkt sowohl die anwendungs- als auch die grundlagenorientierte Wasserforschung an der Universität Duisburg-Essen. Die räumliche Nähe ermöglicht eine enge methodische Verzahnung mit der dortigen Katalyseforschung unter wässrigen Funktionsbedingungen", sagt Prof. Dr. Torsten C. Schmidt, Vorstandsvorsitzender des Zentrums für Wasser- und Umweltforschung an der Universität Duisburg-Essen.

Quelle: Universität Duisburg-Essen

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