LABO-Anwenderforum Lebensmittelanalytik

Stephanie Dr. Konle,

Von der Rohware bis zum abgepackten Lebensmittel

Beim LABO-Anwenderforum Lebensmittelanalytik Ende November stehen unter dem Motto "Fit for Lab" instrumentelle Analytik, Probenvorbereitung, Automatisierung und Applikationsbeispiele im Fokus.

Auch der Nachweis von Pestizidrückständen im Spurenbereich ist Thema beim ersten LABO-Anwenderforum. © WBM/SKO

Am 28. und 29. November 2018 organisiert die Redaktion der Laborfachzeitschrift LABO das LABO-Anwenderforum Lebensmittelanalytik. In einer Mischung aus Workshops und Vorträgen erfahren die Teilnehmer Neues zu Analysegeräten, Probenaufbereitung, Automatisierung und neuen oder bewährten Applikationen. Die Veranstaltung richtet sich an Laborleiter und Labormitarbeiter aus chemischen Untersuchungsämtern, aus privaten Auftragslaboren und aus Forschungs-, Entwicklungs- und Kontrolllaboren der Lebensmittelindustrie.

Analytik: Immer in Bewegung

In der Lebensmittelindustrie, aber auch in der amtlichen Lebensmittelüberwachung stehen Lebensmittelanalytiker täglich vor neuen Herausforderungen: Lebensmittel werden komplexer und Analysemethoden müssen permanent angepasst werden; die Arten der Lebensmittelfälschung werden immer phantasievoller; und in manch einem Labor erfordert das erhöhte Probenaufkommen die Automatisierung einzelner Bereiche. Daneben behauptet die „klassische“ Analytik nach wie vor ihren Platz, wenn die Reinheit geprüft, Nährstoffe bestimmt, Mikroorganismen gesucht oder Pestizidrückstände im Spurenbereich nachgewiesen werden sollen.

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Die Industrie unterstützt die Lebensmittelanalytik mit zunehmend empfindlicheren Nachweismethoden, modernen Analysegeräten, Lösungen zur Automatisierung und mit Weiterentwicklungen der zugehörigen Software. Auch für die Probenaufbereitung entwickeln Hersteller permanent die dafür erforderlichen Gerätschaften und Methoden weiter, denn die Probenvor- bzw. -aufbereitung bildet die Voraussetzung für zuverlässige und reproduzierbare Analysenergebnisse. Aktuelle Lösungen zu diesen Themen werden beim ersten LABO-Anwenderforum Lebensmittelanalytik am 28. und 29. November 2018 in Darmstadt präsentiert.

Workshops: Geräte hautnah erleben

Am frühen Nachmittag des 28. Novembers startet das Forum mit parallel laufenden, einstündigen Workshops. Produktspezialisten stellen Labortechnik zur Probenvorbereitung vor, geben Tipps, führen Analysatoren und automatisierte Systeme vor. TeilnehmerInnen erleben Gerätschaften „hautnah“, Problemstellungen und Erfahrungen können gemeinsam diskutiert werden. Themen sind u.a. die Bestimmung des Wassergehalts in Lebensmitteln, Aufschlussmöglichkeiten für den Erhalt homogener Proben, PCR-Analytik, Extraktion oder chemisches 3D-Imaging mit Raman zur Charakterisierung einer Lebensmittelprobe.

Vorträge: Analytisches Wissen erweitern

Am 29. November können TeilnehmerInnen ihr Wissen im Rahmen von Vorträgen erweitern: Auf dem Programm stehen z. B. der Nachweis von Nussallergenen, die Möglichkeiten der Stabil-Isotopen-Verhältnis-Analytik bei der Authentizitätsprüfung, die Pestizidanalytik bei fettreichen und komplexen Matrices oder der Einsatz neuer Ionisierungstechniken bei der direkten Analyse von Lebensmitteln. Handheld oder Online-Sensoren für eine erleichterte Analytik im Wareneingang, Ansätze zur reproduzierbaren Probenvorbereitung sowie Lösungen zur Automatisierung in der Lebensmittelanalytik sind außerdem Themen des zweiten Tages.

Infos zum Programm, zu den Kosten und zur Anmeldung finden Interessierte auf der Event-Website: www.labo.de/events. Fragen zur Veranstaltung beantwortet die LABO-Redaktion:
labo-redaktion@weka-businessmedien.de oder Tel: 06151 30961241.

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