Vietnams Wirtschaft wächst weiter

Gute Geschäftschancen für Aussteller der analytica Vietnam

Vietnam plant, bis 2020 zum modernen Industrieland aufzusteigen, so die Gesellschaft für Außenwirtschaft und Standortmarketing Germany Trade & Invest (GTAI). Außerdem verhandelt das südostasiatische Schwellenland derzeit Freihandelsabkommen unter anderem mit der EU und den USA.

Damit verbunden sollen auch die Zollsätze weiter gesenkt werden - gute Voraussetzungen für Aussteller der analytica Vietnam, die vom 15. bis 17. April 2015 im Saigon Exhibition & Convention Centre in Ho Chi Minh City stattfindet. Nach umfassenden Reformbemühungen der Regierung im Jahr 2012 hat sich Vietnams Wirtschaft mittlerweile stabilisiert. Im Jahr 2014 werden höhere Investitionen und ein reales Wachstum zwischen 5,4 und 5,8 % erwartet.

Die Entwicklung der Chemieindustrie ist für die vietnamesische Regierung dabei von großer Bedeutung; laut GTAI werden rund 11 % der gesamten Industrieleistung des Landes durch Chemieerzeugnisse und insbesondere durch die Produktion von Wasch-, Reinigungs- und Düngemitteln erwirtschaftet. In Zukunft wird mit weiteren Investitionen in große petrochemische Projekte gerechnet.

Vietnam zählt darüber hinaus zu den am schnellsten wachsenden Pharmamärkte Asiens: Rechnungen des vietnamesischen Gesundheitsministeriums zufolge hatte der Arzneimittelmarkt Vietnams allein 2012 einen Wert von fast 3 Mrd. US-Dollar. Bis 2017 wird ein Wachstum von mehr als 20 % erwartet. Allerdings werden derzeit rund 90 % der Rohmaterialien für die Arzneimittelherstellung importiert. Bis zum Jahr 2020 soll nach Angaben des vietnamesischen Gesundheitsministeriums die Nachfrage an Pharmazeutika bis zu 80 % durch nationale Produktionen gedeckt werden.

Anzeige

In einem weiteren Schritt hat die vietnamesische Regierung einen Masterplan für die Entwicklung des Biotechnologiesektors aufgestellt. Hauptziel ist es, bis 2020 auch die Bereiche Land- und Forstwirtschaft sowie Fischerei, Umweltschutz und Gesundheitswesen weiter voranzutreiben.

Die Nachfrage an Lebensmitteln aus Vietnam ist währenddessen ungebrochen groß - mehr als 20 % der gesamten Industrie des Landes fallen laut GTAI auf diesen Exportsektor. Als Ergebnis eines im Juli 2011 in Kraft getretenen Gesetzes zur Lebensmittelsicherheit wächst der Bedarf an modernen Labor- und Analysegeräten stetig weiter.

Um die Ziele und Maßnahmen für die kommenden Jahre zu erreichen und auf die Bedürfnisse des Marktes zu reagieren, ist Vietnam auf Investitionen in effiziente Technologien und hochwertige Ausstattungen angewiesen. Interessierte Unternehmen können sich vom 15. bis 17. April 2015 auf der vierten analytica Vietnam der Branche präsentieren. Die Anmeldeunterlagen für Aussteller stehen ab sofort unter www.analyticavietnam.com zur Verfügung.

Die analytica Vietnam wird von der IMAG, einer Tochtergesellschaft der Messe München, zusammen mit staatlichen und privaten Partnern organisiert. Weitere Informationen sowie einen vollständigen Rückblick der analytica Vietnam 2013 finden Sie online unter www.analyticavietnam.com.

Über die analytica Vietnam
Die analytica Vietnam mit der analytica Vietnam Conference deckt die Ausstellungsbereiche Analytik, Labortechnik, Diagnostik, und Biotechnologie ab. Die Messe findet alle zwei Jahre im Saigon Exhibition & Convention Centre (SECC) in Ho Chi Minh City statt - das nächste Mal vom 15. bis 17. April 2015.

Besucher sind Entscheider und Anwender aus der Chemie-, Medizin-, Ernährungs-, Umwelt- und Pharmaindustrie sowie aus der industriellen und öffentlichen Forschung. 2013 nahmen insgesamt 114 Aussteller und 3411 Besucher an der Veranstaltung teil. Die Messe belegte eine Ausstellungsfläche von rund 4400 Quadratmetern.

Die analytica Vietnam ist Teil eines internationalen Messenetzwerks, zu dem auch die Messen analytica, analytica China und analytica Anacon India zählen. Weitere Informationen rund um das Messenetzwerk und das Veranstaltungsprogramm finden Sie unter www.analytica.de.

  • Xing Icon
  • LinkedIn Icon
Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige
Anzeige
Anzeige

Neuer Eigentümer

Domo-Chemiewerk in Leuna gerettet

Das Chemiewerk Domo Caproleuna in Leuna wird nicht stillgelegt. Eine von InfraLeuna und Leuna-Harze gegründete Auffanggesellschaft hat den Standort übernommen und damit 436 Arbeitsplätze gesichert. Zugleich hat das zuständige Gericht das...

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Jetzt Newsletter abonnieren