Wissenschaft + Wirtschaft

Medikamentenentwicklung

Hirnsignale für Wirkstoff-Screening

Ein internationales Team unter Leitung von ETH-Forschenden hat eine Technik entwickelt, um den Effekt von Wirkstoffen am Gehirn mithilfe von elektrischen Hirnsignalen genauer zu beurteilen. Das könnte besonders in der frühen Entwicklungsphase von Medikamenten gegen Epilepsie von Nutzen sein.

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Omega-3-Fettsäuren

DSM und Evonik gründen Joint Venture

DSM und Evonik haben ein neues Unternehmen für die Herstellung von Omega-3-Fettsäuren aus Meeresalgen für die Tierernährung gegründet: Veramaris V.O.F. Das Joint Venture, an dem beide Unternehmen zu gleichen Teilen beteiligt sind, hat seinen Sitz auf dem DSM Biotech Campus im niederländischen Delft.

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Biologisches Modell für Entwicklungsstudien

Gigantisches Genom des Axolotl entschlüsselt

Ein Team von Wissenschaftlern aus Wien, Dresden und Heidelberg hat die gesamte Erbinformation des mexikanischen Salamanders Axolotl entschlüsselt. Das Genom dieses Regenerierungsspezialisten ist das bislang größte, das jemals sequenziert wurde und ist Grundlage zur Erforschung der Regeneration von Gliedmaßen und Geweben. Als Sequenziertechnologie ist die sogenannte PacBio-Methode zum Einsatz gekommen.

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Endokrine Disruptoren

Bisphenol A als besonders besorgniserregend eingestuft

Das Umweltbundesamt (UBA) begrüßt die Entscheidung der EU, die Chemikalie Bisphenol A nun auch aufgrund ihrer hormonellen Wirkungen auf Tiere in der Umwelt als besonders besorgniserregend anzuerkennen. Der zuständige Ausschuss der Mitgliedstaaten der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) hatte dies im Dezember 2017 entschieden und ist damit einem Vorschlag Deutschlands einstimmig gefolgt.

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Tumorbehandlung

Plattform für Transport von Gentherapeutika

Die gezielte Veränderung des Genoms (Gen-Editing) eines Tumors ist ein vielversprechendes krebstherapeutisches Verfahren. Ein Wissenschaftler-Team aus China hat nun ein multifunktionales Transportmittel entwickelt, um „Genscheren” zielgenau in den Zellkern und in das Genom von Tumorzellen hineinzubringen. Darüber hinaus bietet die neue Methode zusätzlich den Vorteil der Hyperthermie als Krebstherapie.

 

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