
Zur richtigen Zeit am richtigen Ort

Zur richtigen Zeit am richtigen Ort

Bodennahe Ozon-Konzentrationen
Weit oben schützt es vor gefährlicher UV-Strahlung, in den unteren Luftschichten schadet es der Gesundheit. Ein internationales Wissenschaftler-Team aus 14 Forschungseinrichtungen hat den bislang umfassendsten Bericht darüber vorgelegt, wie sich die bodennahen Ozon-Konzentrationen global in den letzten 15 Jahren entwickelt haben.
Aktuelle TOP 5
Ehrung einer Katalyse-Expertin
Der Exzellenzcluster „Unifying Concepts in Catalysis“ (UniCat) hat Dr. Tracy Lohr den Clara-Immerwahr-Preis 2018 verliehen.

Der Berliner Analysengeräte-Hersteller Knauer erhielt jetzt die Auszeichnung Leading Employer 2018. Knauer gehört damit zu den Unternehmen in Deutschland mit den besten Bewertungen in einer unabhängigen Studie, die von der Düsseldorfer 3.works durchgeführt wurde und in Kooperation mit der Zeit-Verlagsgruppe publiziert wird.

Bakteriophagen gegen multiresistente Keime
ETH-Forscher haben eine Technologieplattform entwickelt, mit der sie Bakteriophagen gezielt verändern und maßschneidern können. Dank dieser Technik rücken Phagen-Therapien gegen gefährliche Erreger in Griffweite.

Das Erdgasnetz kann als Puffer für den wetterabhängigen Strom aus Wind und Sonne dienen. Notwendig dazu sind wirtschaftliche Prozesse, die Strom nutzen, um chemische Energieträger zu erzeugen. Im Rahmen des Projekts Helmeth wurde jetzt gezeigt, dass Hochtemperaturelektrolyse und Methanisierung als gemeinsamer Power-to-Gas-Prozess mit einem Wirkungsgrad >75 % im Technikumsmaßstab möglich sind.

Kleinste Plastikteilchen stellen auch für Lebewesen an Land eine Bedrohung dar und könnten dort sogar schädlicher wirken als in Meeren. Forschende vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) und Berliner Kollegen warnen: Die Auswirkungen von Mikroplastik in Böden, Sedimenten und Binnengewässern könnten terrestrische Ökosysteme auf der ganzen Welt dauerhaft negativ beeinflussen.

Forschung gegen Lebensmittelfälschung
Die Entdeckung von „Super-Tanninen“ soll es in Zukunft möglich machen, besser gegen Wein-Fälschungen vorzugehen.
Wissenschaftler der Universität Bonn haben eine Möglichkeit gefunden, Stammzellen gezielt zu markieren. Dadurch wird es möglich, ihr Verteilungsmuster und ihre Funktion in lebenden Organismen detailliert zu analysieren.

Neue Erkenntnisse zum bio-geochemischen...
Für die meisten Lebewesen sind größere Mengen von Schwermetallen, wie Kupfer oder Gold, giftig. Nicht für das Bakterium Cupriavidus metallidurans: Es hat einen Weg gefunden, aus einem Schwermetall-Gemisch wertvolle Spurenelemente zu beziehen, ohne sich dabei selbst zu vergiften.

Forscher der Universität des Saarlandes haben mit Unterstützung von Heraeus eine neue Klasse amorpher Metalle entwickelt. Heraeus hat sich für den größten Teil der zum Patent angemeldeten, neuen Legierungen die Verwertungsrechte gesichert.

Das Onlineportal Für-Gründer.de hat 176 Gründerwettbewerbe in Deutschland im Jahr 2017 analysiert und auf der Basis der dort 752 prämierten Start-ups die Top 50 Start-ups des Jahres gekürt. Auf Platz Eins: ein Medizintechnikunternehmen, das sich auf die Laborautomatisierung fokussiert.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat auf gemeinsamen Vorschlag der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Max-Planck-Gesellschaft, der Hochschulrektorenkonferenz, der Helmholtz-Gemeinschaft, der Fraunhofer-Gesellschaft und der Leibniz-Gemeinschaft die Umwelttoxikologin Prof. Dr. Beate Escher vom UFZ in den Wissenschaftsrat berufen.
Sartorius ist nach vorläufigen Zahlen im Geschäftsjahr 2017 mit einem deutlichen Plus von 9,3% auf 1.404,6 Mio. Euro Umsatz gewachsen und hat seinen operativen Gewinn auf 353,2 Mio. Euro gesteigert. Unter anderem hat der Eintritt in das Geschäftsfeld Bioanalytik dazu beigetragen.

Potenzielle Unternehmer und Start-up-Gründer
21 potenzielle Unternehmer und Start-up-Gründer haben zum Stichtag ihre Businesspläne für den Achema-Gründerpreis eingereicht. Das Spektrum reicht von analytischen Verfahren für Produktion und Medizin über Rohstoffrückgewinnung aus Klärschlamm oder Solarzellen bis zu digitalen Lösungen für die Prozessindustrie.
Alternsforschung auf Gen-Ebene
Krebs oder Herzversagen? Sehr wahrscheinlich werden wir an einem der beiden im fortgeschrittenen Alter sterben. Inwieweit altersbedingte Veränderungen in der Aktivität von Genen mit altersspezifischen Erkrankungen zusammenhängen, haben Forscherteams aus Kiel, Jena und Maryland (USA) im Rahmen eines gemeinsamen Projekts untersucht.
Neunzig Prozent aller Krebstodesfälle gehen auf das Konto von Metastasen. Hat sich der Krebs erst im Körper verbreitet, ist er in der Regel nicht mehr heilbar. Zum Weltkrebstag am 4. Februar beschreiben Experten aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum die Ausbreitung.

Ohne Seltene Erden kommt die High-Tech-Industrie nicht aus. Um die Versorgung mit diesen Spezialmetallen zu sichern, arbeiten die Länder Brasilien und Deutschland im Projekt „MoCa“ zusammen.

Verschiedene CRISPR/Cas9-Methoden befinden sich in der Entwicklung als neue Diagnosetools, während andere dahingehend programmiert werden, DNA an ganz bestimmten Stellen des genetischen Codes zu verändern. Frost & Sullivan schätzt, dass Anwendungen der CRISPR-Technologie für Genome Editing bis 2030 einen Umsatz von fast 25 Mrd. US-Dollar generieren werden.

Normierung in Prüf- und Kalibrierlaboren
Die Deutsche Akkreditierungsstelle (DAkkS) hat eine Anleitung für den Umstellungsprozess auf die Norm ISO/IEC 17025:2017 veröffentlicht.