
Leitfaden für die Algenkultivierung im Labor
Forschende der Universitäten Bayreuth und Göttingen haben ein umfassendes Methodenpapier zur Algenkultivierung im Labor veröffentlicht - inklusive Open-Source-Tools und Troubleshooting.

Bildgebung in der Röntgenfluoreszenzanalytik (www.labo.de)
Verfahren für Röntgenfarbaufnahmen
Ein Forschungsteam der Universität Göttingen hat ein besonderes Verfahren für Röntgenfarbaufnahmen entwickelt, mit dem ein großflächiges Bild einer Probe mit einer einzigen Belichtung aufgenommen werden kann, das Informationen über Elemente und Elementverteilung in einer Probe liefert.

Nachhaltige Synthese (www.labo.de)
Abfallprodukte bei der Medikamentenproduktion reduzieren
Wissenschaftler unter Leitung der Universität Göttingen haben eine ressourcenschonende Synthesestrategie entwickelt, in deren Mittelpunkt die Methylierung steht..

Geschmackstests im Sensoriklabor (www.labo.de)
Algen statt Fleisch in der Pasta
Algen als Proteinquellen: Ein Forschungsteam unter der Leitung der Uni Göttingen hat untersucht, in welcher Form Verbraucherinnen und Verbraucher Algen als Teil ihrer Ernährung annehmen.

Wie sich die Zelle selber schützt
Göttinger Forscher klären einen Mechanismus, der Schäden durch verkürzte Proteine verhindert.

Neues Testverfahren (www.computer-automation.de)
Wie benutzerfreundlich ist Virtual Reality?
Um herauszufinden, ob eine virtuelle Welt benutzerfreundlich ist, waren bisher aufwändige manuelle Tests mit Probanden nötig. Doch nun gibt es eine neue Technologie, die viele Probleme bei der Benutzerfreundlichkeit im virtuellen Raum automatisiert erkennt.

Kombinierte Methode für die Zellmikroskopie (www.labo.de)
Die „dunkle Seite“ der Zelle sichtbar machen
Mit einem speziellen Mikroskopieverfahren konnte ein Göttinger Forscherteam sowohl den beleuchteten als auch den nicht beleuchteten Bereich einer Zelle sichtbar machen.

Lebensmittel der Zukunft (www.labo.de)
Mikroalgen im Eignungstest
Göttinger Wissenschaftler erforschen Akzeptanz, Geschmack und Eignung von Mikroalgen als Zutat in Lebensmitteln.

Nervenzellen sichtbar gemacht (www.labo.de)
Kartierung des Kleinhirns
Das menschliche Kleinhirn beherbergt auf 10 Prozent des Gehirnvolumens etwa 80 Prozent aller Nervenzellen – auf einen Kubikmillimeter können also über eine Million Nervenzellen entfallen. Ihre genauen Positionen und Nachbarschaftsbeziehungen sind bislang weitgehend unbekannt. Göttinger Wissenschaftler konnten nun etwa 1,8 Millionen Nervenzellen in der Kleinhirnrinde darstellen.

Ultraschnelles Elektronenmikroskop (www.labo.de)
Quantenzustand freier Elektronen bestimmt
Forschern der Universität Göttingen ist es gelungen, Elektronenblitze zu formen und zu messen, die kürzer als ein einzelner Lichtzyklus sind.

Archaische Bakterienriffe in pinkfarbener Salzlake
Geo- und Mikrobiologen der Uni Göttingen sind mit Proben von kalkigen Lagunenschlämmen und Kalkriffen von einer Expedition auf das Aldabra-Atoll im Indischen Ozean zurückgekehrt. Die Analyse der Proben soll ein umfassendes Bild zu den mikrobiellen Gemeinschaften auf diesem Atoll liefern. Vor Ort sah das Team auch die Auswirkungen des Klimawandels.

Materialwissenschaften (www.labo.de)
Beobachtung von Phasenübergängen an Oberflächen
In vielen Materialien gibt es Übergänge zwischen verschiedenen Kristallstrukturen. Diese verschiedenen „Phasen“ haben häufig sehr unterschiedliche mechanische, elektronische und magnetische Eigenschaften. Forscher an der Uni Göttingen haben jetzt eine neue Methode vorgestellt, mit der die ultraschnelle Umwandlung zwischen solchen Phasen an Oberflächen beobachtet werden kann.

Bildgebung in der Mikroskopie (www.labo.de)
Ewald-Wicke-Preis für Entwicklung optischer Biosensoren
Der Göttinger Physikochemiker Dr. Sebastian Kruss hat den Ewald-Wicke-Preis der deutschen Bunsen-Gesellschaft für physikalische Chemie e.V. erhalten.

Marie-Curie-Fellowship (www.labo.de)
Die Funktion winziger Bodenorganismen ergründen
Dr. Amandine Erktan erhält Marie-Curie-Fellowship der Europäischen Union zur Erforschung von Bodenorganismen.

Neuer Angriffspunkt gefunden (www.labo.de)
Kampf gegen Antibiotika-resistente Bakterien
Viele gefährliche Krankheitserreger sind heute gegen eine Reihe von Antibiotika resistent. Daher ist die Suche nach neuen Wirkprinzipien und Wirkstoffen zur ihrer Bekämpfung ein zentrales Anliegen der mikrobiologischen Forschung.

Flechten aus dem Bernsteinwald
Ein Forscherteam der Universitäten Göttingen und Helsinki hat 152 neue fossile Flechten in Bernsteinen entdeckt und analysiert. Die Fossilien sind zwischen 24 und 47 Millionen Jahre alt und stammen von zwei bedeutenden europäischen Bernsteinlagerstätten: aus dem Baltikum und aus Bitterfeld in Sachsen-Anhalt.

Gebundene Lichtpakete in Echtzeit gefilmt (www.labo.de)
Schwingende Moleküle aus ultrakurzen Laserpulsen
Zwei Lichtstrahlen kreuzen sich typischerweise ohne großen Effekt. Klirrend aneinanderschlagende Laserschwerter gibt es also nur im Kino.

Hochaufgelöste Mikroskopie (www.labo.de)
Rastertunnelmikroskopie mit gepulster Laseranregung
Heutzutage bilden optische Methoden physikalische, chemische oder biologische Prozesse auch auf ultrakurzen Zeitskalen ab. Physikern der Universität Göttingen ist es gelungen, gepulste Laseranregung mit der Rastertunnelmikroskopie zu verbinden.

Leuchtende Blasen in freier Wildbahn
Mit leistungsstarken Ultraschallanlagen werden Oberflächen oder Abwässer gereinigt sowie Nierensteine zertrümmert. Genutzt wird dabei ein Effekt, den Schallwellen in Flüssigkeiten herbeiführen: Es bilden sich Blasen, die abwechselnd stark wachsen und in sich zusammenfallen.

Grundlage für neuartige Solarzellen
Ein interdisziplinäres Forscherteam hat die Grundlagen für einen völlig neuen Typus von Solarzellen entwickelt. Die neue Methode wandelt jenseits der herkömmlichen Wirkmechanismen Infrarotlicht in elektrische Energie um.

VolkswagenStiftung fördert Projekt „Living... (www.labo.de)
Lebende Schäume beschleunigen Wundheilung
Im Rahmen der Initiative „Leben? – Ein neuer Blick der Naturwissenschaften auf die grundlegenden Prinzipien des Lebens“ fördert die VolkswagenStiftung ein Gemeinschaftsprojekt von Wissenschaftlern des Göttingen Campus und aus Heidelberg zur Erforschung lebender Schäume.

Yogastellungen der Ionenkanäle (www.labo.de)
Internationales Forscherteam entschlüsselt Aktivitätsmuster
Wissenschaftler der Unis Melbourne und Göttingen haben herausgefunden, nach welchem System sich Ionenkanäle öffnen und schließen. Der Schlüssel liegt in der komplexen dreidimensionalen Struktur des Proteins, aus dem ein Ionenkanal aufgebaut ist.

Reparaturwerkstatt für DNA-Schäden (www.labo.de)
Wissenschaftler untersuchen Mechanismen der sexuellen und asexuellen Fortpflanzung
Wissenschaftler der Universität Göttingen und der University of Kurdistan in Sanandaj, Iran, haben untersucht, welche Schritte der Meiose bei asexueller Fortpflanzung verändert oder übersprungen werden.

Bessere Informationen für Verbraucher (www.labo.de)
Wissenschaftler fordern mehrstufige Kennzeichnung von Lebensmitteln
Label und Gütezeichen auf Lebensmitteln sind ein wichtiges Informationsinstrument für Verbraucher: Sie geben beispielsweise Auskunft darüber, ob ein Artikel biologisch hergestellt wurde oder ob bei der Produktion Belange des Tierschutzes beachtet wurden.

Größere Artenvielfalt erhöht Produktivität
Forscher der Uni Göttingen haben in Zusammenarbeit mit Kollegen der Unis Zürich, Bonn und Jena an Mikroalgen verschiedene Maße für Biodiversität verwendet und ihren Zusammenhang mit der Veränderung der Biomasseproduktion getestet.

Max-von-Laue-Preis 2016 (www.labo.de)
Dr. Francesca Fabbiani ausgezeichnet
Die Chemikerin Dr. Francesca Fabbiani von der Universität Göttingen hat den Max-von-Laue-Preis 2016 der Deutschen Gesellschaft für Kristallographie (DGK) erhalten.

Horizontaler Gentransfer bei Stabschrecken (www.labo.de)
Gentransfer aus Darmbakterien entdeckt
Die Übertragung von Erbgut erfolgt in der Regel entlang einer Abstammungslinie, wird also von Eltern an die Nachkommen übertragen – quasi „vertikal“ von Generation zu Generation.

Erhalt genetischer Ressourcen bei Nutztieren (www.labo.de)
Genetische Sammlungen besser nutzen
Forscher entwickeln im Rahmen eines europäischen Verbundprojekts auf der Grundlage neuer Erkenntnisse der Genomforschung effiziente Ansätze für den Erhalt und den Einsatz genetischer Ressourcen bei Nutztieren.

Entstehung ultrakurzer Laserpulse in... (www.labo.de)
Blick in den Anfang des Regenbogens
Die intensivsten und schnellsten optischen Signale – Blitze aus einem Ultrakurzpulslaser – sind heute das Präzisionswerkzeug der Grundlagenforschung, Automobilindustrie und Augenheilkunde.

Neue Aufnahmetechnik für die CT (www.labo.de)
Schärfere Bilder auch aus „unscharfen“ Röntgenquellen
Computertomografie mit Röntgenstrahlung liefert Bilder über die innere Struktur von Objekten und Körpern. Dabei wird die dreidimensionale Struktur durch eine Serie von Projektionsbildern errechnet.

Evolutionsbiologie (www.labo.de)
Ursprung der Körperasymmetrie enträtselt
Ein internationales Forscherteam mit Beteiligung der Universität Göttingen hat ein Gen in Schnecken entdeckt, das festlegt, ob sich das Gehäuse im oder gegen den Uhrzeigersinn dreht.

Alzheimer-Forschung (www.labo.de)
Neues stark neurotoxisches Miniprotein im Gehirn entdeckt
Wissenschaftler der Universitäten Bonn, Ulm und Göttingen haben im Gehirn von Alzheimer-Patienten ein neues Peptid entdeckt, das auf Nervenzellen stark giftig wirkt.

Wenn Abwehrzellen das Gehirn schädigen (www.labo.de)
Aus Freund wird Feind
Heidelberger Neurophysiologen haben entdeckt, unter welchen Bedingungen Abwehrzellen das Gehirn schädigen. Ihre Forschungsergebnisse helfen, Erkrankungen mit entzündlicher Neurodegeneration wie Morbus Alzheimer und Multiple Sklerose besser zu verstehen.

Kooperation bei Analysenmethoden (www.labo.de)
MIT-Germany Seed Fund fördert Austausch zwischen Göttingen und Cambridge
Das amerikanische Massachusetts Institute of Technology (MIT) fördert aus Mitteln des MIT-Germany Seed Fund ein Forschungsvorhaben an der Universität Göttingen.

„Lebende Zäune“ als Biodiversitätsschutz (www.labo.de)
Korridore zwischen Regenwaldresten fördern Kolibris
Reste tropischen Regenwalds mit „lebenden Zäunen“ aus Bäumen und Sträuchern zu verbinden fördert die Ausbreitung von Kolibris und ihre Bestäubung einheimischer Pflanzenarten.

Alternative Eiweißquellen (www.labo.de)
In Fütterung von Nutztieren integrieren
Alternative Eiweißquellen zu Fleisch und Soja stehen im Mittelpunkt eines neuen fächerübergreifenden Promotionsprogramms an der Universität Göttingen. Nun sind Ergebnisse aus der ersten Masterarbeit erschienen.

Extreme Schwankungen in der Frühzeit der Erde
Geowissenschaftler der Universität Göttingen untersuchen in zwei neuen Projekten die klimatischen Schwankungen während der Frühzeit der Erde vor etwa 4,5 Milliarden bis 500 Millionen Jahren.

Planetenjäger Carmenes erfolgreich getestet (www.labo.de)
Astrophysiker entwickelten neuen Spektrografen
Informationen über erdähnliche Planeten – das erhoffen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom neuen hochauflösenden Spektrografen Carmenes. Nach fünfjährigen Vorarbeiten wurde das astronomische Messinstrument nun erstmals getestet.

Fossile Tiefseeschwämme (www.labo.de)
Rund 445 Mio. Jahre alte Sedimente untersucht
Fossilien und Sedimente aus mehreren tausend Metern Meerestiefe sind extrem selten erhalten. Die Vielfalt von Leben in diesen tiefen Zonen und seine erdgeschichtliche Entwicklung sind daher kaum erforscht.

23 Millionen Kubikkilometer Grundwasser (www.labo.de)
Erste Kartierung des Grundwassers auf der Erde
Ein internationales Forscherteam mit Beteiligung der Uni Göttingen hat erstmals das Gesamtvolumen des Grundwassers auf der Erde kartiert. Nach Angaben der Wissenschaftler gibt es etwa 23 Millionen Kubikkilometer Grundwasser auf dem Planeten.

Effektive Vermessung von Dunkler Energie (www.labo.de)
Teleskop in Texas aufgerüstet
Astrophysiker der Uni Göttingen sind an der Aufrüstung des drittgrößten optischen Teleskops der Welt beteiligt. Das Hobby-Eberly-Teleskop in den USA ist mit einer neuen Teleskopoptik und mit Superspektrografen ausgestattet worden.

Röntgenlichtleiter mit großen... (www.labo.de)
Röntgenstrahlung auf krummen Wegen
Röntgenstrahlen besitzen eine nur geringe Wechselwirkung mit der sie umgebenden Materie. Sie durchdringen die meisten Grenzflächen und Körper ohne nennenswerte Abweichung von ihrem geraden Weg.

Materialforschung (www.labo.de)
Modell für Fließprozess in Gläsern
Eine Forschergruppe der Universität Göttingen und der Technischen Universität München hat ein Modell entwickelt, das den Zusammenhang zwischen dem makroskopisch-mechanischen Fließprozess und interatomaren Potentialen bei der Herstellung metallischer Gläser analytisch beschreibt.

Fossile Farbstoffe analysiert (www.labo.de)
Antibiotika-ähnliche Substanzen aus der Jura-Zeit
Die Untersuchung von rätselhaft rosarot gefärbten Fossilien mutmaßlicher Rotalgen erbrachte eine große Überraschung: Bei den fossilen Farbstoffen aus der Jura-Zeit handelt es sich um Substanzen, die Ähnlichkeit mit einem Antibiotikum aufweisen.
Mikroskopie-Konferenz MC 2015 (www.labo.de)
Experten präsentierten Trends und neueste Forschungsergebnisse
Am 11. September 2015 ging die „Microscopy Conference 2015“ (MC 2015) in Göttingen mit großem Erfolg zu Ende. Rund 900 Teilnehmer aus Europa und Übersee trafen auf dem Campus der Universität zusammen.

International Plant Protection Award of... (www.labo.de)
Prof. Dr. Tiedemann erhält internationalen Pflanzenschutz-Preis
Der Agrarwissenschaftler Prof. Dr. Andreas von Tiedemann von der Universität Göttingen ist einer der diesjährigen Preisträger des International Plant Protection Award of Distinction (IPPAD).

Evolutionsforschung (www.labo.de)
Stabschrecken decken versunkene Inseln im Indischen Ozean auf
Stab- und Gespenstschrecken imitieren Blätter und Zweige, um sich vor ihren Fressfeinden zu tarnen. Sie sind häufig flugunfähig und können sich daher nur eingeschränkt ausbreiten.

Konstruktion von zweidimensionalen Nanogittern (www.labo.de)
Nanotechnologie mit Proteinen
Seit mehr als zwei Jahrzehnten nutzen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler DNA, um Nanomaterialien zu entwerfen. Forscher der Universität Göttingen und der Medizinischen Hochschule Hannover haben nun eine neue Methode zur Konstruktion sogenannter zweidimensionaler Gitter entdeckt. Sie benutzten dafür ein gewöhnliches Protein.

Weltweites Vorkommen von Tierarten (www.labo.de)
Wissenschaftler bestimmen Wissenslücken
Tiger, Harpyie und Riesensalamander: In Schwellenländern von Brasilien bis China leben viele der faszinierendsten und gefährdetsten Tierarten der Welt. Allerdings gibt es zum Tierreichtum gerade dieser Länder besonders wenige Daten.

Alternative Proteinquellen (www.labo.de)
Eiweißersatz auf Algen- und Insektenbasis
Alternative Eiweißquellen zu Fleisch und Soja stehen im Mittelpunkt eines neuen fächerübergreifenden Promotionsprogramms an der Universität Göttingen. Zehn Promovierende werden in den kommenden drei Jahren verschiedene Aspekte des Themas behandeln.

