Gaschromatographie: Aktueller Stand und...
Quo vadis, GC?
Experte Wolfgang Brodacz beschreibt Entwicklungen in der Gaschromatographie nach heutigem Stand und gibt einen Ausblick.
Gaschromatographie: Aktueller Stand und...
Experte Wolfgang Brodacz beschreibt Entwicklungen in der Gaschromatographie nach heutigem Stand und gibt einen Ausblick.
Die moderne Gaschromatographie gilt als bestens etablierte Analysentechnik. Hohe Trennleistung und sehr gute Sensitivität haben zur weiten Verbreitung beigetragen. Trotz ausgereifter Technik konnte besonders für Einsteiger das Potential für Vereinfachungen beim Handling genutzt werden. Welche das zum Beispiel sind, beschreibt Autor Wolfgang Brodacz.
Aktuelle TOP 5
Massenspektrometer mit Zukunft
Können High Resolution-Systeme die klassischen Triple Quads verdrängen und wo liegen die jeweiligen Stärken? Das beleuchtet Autor Wolfgang Brodacz in seinem Artikel anhand von Veröffentlichungen und Studien.

Bei der Auswahl der stationären Phase wird man merken, dass es eine ganze Menge verschiedener Sorten sowie auch verschiedener Nomenklaturen der Säulenhersteller gibt. Was bedeuten eigentlich all diese Abkürzungen?
Derivatisierung in der chiralen GC
In der chiralen GC erhöht sich bei Verringerung der Ofentemperatur im Allgemeinen die Enantioselektivität. Deshalb werden Gemische von Enantiomeren gerne einer Derivatisierung unterzogen.

Schon immer war es genau die Mischung von Permanentgasen welche, obgleich für den Menschen unverzichtbar, für die GC-MS-Kopplung eher ein Problem ist: Die Luft! Ein ungewollter Eindringling welcher sich durch eine Leckage im System breit macht.
Seit Jahren nun beschäftigt uns diese Frage: Wie lange gibt es noch Helium? Und damit verbunden die Fragen: Wenn ja, zu welchem Preis? Oder was gibt es für Alternativen?
Die Derivatisierung wird in der GC genutzt, um die Flüchtigkeit von Verbindungen zu verbessern, um polare Substanzen in der Polarität zu reduzieren (und somit die Peakform zu verbessern) oder um die Empfindlichkeit zu erhöhen.
Die meisten Anwender, die ein Massenspektrometer mit Quadrupol betreiben, kennen das Problem der unausweichlichen Verschmutzung des Analyzers. Der Tune wird fortlaufend schlechter, Hintergrundrauschen steigt stetig an.
„Wohl dem Menschen, wenn er gelernt hat, zu ertragen, was er nicht ändern kann, und preiszugeben mit Würde, was er nicht retten kann“. Mit diesem Zitat Schiller´scher Gedankenlyrik tröstete sich einst ein Servicetechniker aus Wülfrath.

Im Jahr 1995 erschien der erste HPLC-Tipp in LABO. Wie geht es nun weiter, gibt es eine „Zukunft“ für die Tipps? Oh, ja. Und so stelle ich mir das Ganze vor:

Der Säulenvordruck ist der einzustellende Druck p am Anfang der eigentlichen GC-Säule. Also der Druck, der genau unter dem Septum im Liner am „Eingang“ zur Kapillare herrscht.

Eine neue Kapillare muss in den Gaschromatographen eingebaut werden. Die Art der Säule (Polarität, Länge, Durchmesser und Filmdicke) ist mir im Idealfall von einer Standardarbeitsanweisung vorgegeben.